MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Im Einsatz für die architektonischen Juwelen Bukarests

„Wir sichern uns die Heimat nicht durch den Ort, wo, sondern durch die Art, wie wir leben“, schrieb einst der deutsche Lyriker Georg Baron von Örtzen und kein anderer Sinnspruch fasst die Werte der NGO ARCEN, oder des Rumänischen Vereins für Kultur, Erziehung und Normalität, besser zusammen. Der Verein ARCEN wurde vor 13 Jahren von jungen Architekten gegründet und engagiert sich seither für die Aufklärung der Bukarester Einwohner in Bezug auf die...

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Wort zum Sonntag: Auf festen Grund bauen

In der Bibel steht, im „Buch der Sprüche“, ein Wort, das für unser Leben wegweisend sein soll. Es lautet: „Gott, gib mir weder Armut noch Reichtum, nähre mich mit dem Brot, das mir nötig ist, damit ich, satt geworden, dich nicht verleugne und damit ich als Armer nicht zum Dieb werde!“ Jeder benötigt eine gesicherte materielle Existenz. Viele sind damit nicht zufrieden und wollen immer mehr haben, bis zum Überfluss. Darin steckt aber eine große...

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Was ich bin? Rumäne! Oder?

Geboren bin ich in Rumänien. Besser gesagt (und betonenswert) im Nordwesten des Landes, in Klausenburg. Den größten Teil meines Lebens habe ich jedoch in Deutschland verbracht. Hier wurde ich sozialisiert, vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss. Und doch hatte ich als ‘Schwarzkopf’ stets das Gefühl (das man mir gerne auch immer wieder gab), irgendwie nicht dazuzugehören. So antworte ich bis zum heutigen Tage, wenn im Laufe eines Gesprächs...

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Ein Papamobil für das Banat

Vor wenigen Monaten war noch der Papst höchstpersönlich auf dem Hintersitz des dunkelblauen Dacia Logan gesessen, nun wird das Auto von den Mitarbeiterinnen des Hospizes für Palliativkrankenpflege des Caritas-Verbands Temeswar/Timișoara genutzt. Am Dienstag, dem 24. September, am Hochfest des heiligen Gerhard, wurde das Papamobil, das den Heiligen Vater anlässlich seines Rumänien-Besuchs von einer Station zur anderen befördert hatte, durch...

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Papageienarten Südamerikas und 150 Jahre alte Europakarte

Das imperiale Zeitalter Europas zwischen der Märzrevolution 1848 und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges hat Spuren hinterlassen, die sich nicht auf Wunschkommando wegwischen lassen. Hundert Jahre nach Beginn der Epoche der Nationalstaaten werden die Karten immateriellen Kulturguts der Vergangenheit erneut gemischt. An transnationalen Verhandlungstischen nehmen jeweils auch Spitzenvertreter aus Diplomatie und Politik Platz, deren Spielinstinkt in...

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Donald Unfehlbar

Informanten heißen hier Spitzel und wir meinen in der Regel Freiwillige oder Erpresste eines Geheimdienstes oder einer offiziellen Institution, die aufs Sammeln und Auswerten von Informationen spezialisiert ist, die sie auf unterschiedlichsten Wegen – Spitzeln, Abhören, Spionieren usw. – hortet. Auf Denglish und politisch korrekt spricht man heute von „Whistleblowern“, das sind IT-Fachleute, die an unterschiedlich große Mengen Informationen...

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Eine Baustelle als Zeichen der Hoffnung

Festgottesdienst in der Bistritzer evangelischen Kirche: An den Seiten verhüllen Leintücher gnädig die Gerüste. Der Orgelprospekt ist leer und mit Folie abgedeckt, an der Stelle des Altars prangt nur ein Bild. Im Eingang rieselt auf so manchen Besucher ein wenig Sand herunter… Stolz, als würden sie die Baustelle gar nicht bemerken, schreiten die Pfarrer, die Ehrengäste, die Trachtenträger ein. Die Kirche füllt sich bis auf den letzten Platz. Von...

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Europas alten Buchstaben auf den Zahn gefühlt

Altgriechisch und Latein sind Sprachen der klassischen Philologie. Ohne ihre Kenntnis ist kein unmittelbarer Zugang zu Philosophie und Weltanschauung der Geistesgrößen römischer und griechischer Antike möglich. Allgemein gebildete Bürger des modernen Europa und wachsenden Weltdorfes müssen sich nicht der Beschäftigung mit Alphabet und Grammatik derjenigen Sprachen stellen, die nicht mehr im Umlauf sind und nur noch in Fachbibliotheken oder...

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„Verschwinden“: Chronik einer sächsischen Familie aus Siebenbürgen

Wie vom Erdboden verschluckt oder von einem Radiergummi ausgelöscht, so verschwinden sie nach und nach: die Familienmitglieder, die Nachbarn, Klassenkollegen und schließlich auch die beste Freundin. Es sind so viele, dass es nach einer Weile nicht mehr weh tut, man gewöhnt sich an das Verschwinden. Später kommen Briefe, Pakete, Postkarten… von den Verschwundenen, die eigentlich alle nach Deutschland ausgewandert sind.In ihrem jüngsten Stück...

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„Das Bewusstsein muss erst mal da sein“

Verpackungen, Tüten und Styropor: Medien berichten, dass die Meere schon über fünf Billionen Plastikteile enthalten. Außerdem sind die Aussichten alarmierend: 2050 soll praktisch jede Meeresvogelart der Welt Plastik fressen. Laut einem Bericht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), einer nichtstaatlichen Umwelt- und Naturschutzorganisation,  schadet Plastik der menschlichen Gesundheit, betroffen ist unter anderem auch das...

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