MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Nach Rumänien gekommen, um zu bleiben

Unmittelbar nach der rumänischen Revolution im Jahre 1989 wurden die westlichen Länder mit schockierenden Bildern aus Rumänien überschwemmt, welche die enorme Armut in Waisenhäusern und Pflegeeinrichtungen zeigten. Als Ian Tilling damals diese Bilder sah, lebte er in Großbritannien und arbeitete bei der britischen Polizei. „In meiner Zeit als Polizist habe ich menschliches Elend und Leid gesehen, aber nichts hätte mich auf das vorbereiten können,...

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„Ich bin sehr froh, Lutheraner zu sein“

Zum 500. Reformationsjubiläum findet zwischen dem 29. September und dem 1. Oktober in Kronstadt/Braşov der evangelische Kirchentag statt. Er wird gemeinsam von der evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien und von der evangelisch-lutherischen Kirche der Ungarn in Rumänien veranstaltet. Im nachfolgenden Interview, das Ralf Sudrigian in Kronstadt mit István Koszta, Kronstädter Stadtpfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche, geführt hat, stellt...

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Wer hat sich am Asphaltdiebstahl bereichert?

Der Bürgermeister von Reschitza, Ioan Popa (PNL), prüft nicht nur die Rechnungen des Rathauses aus den vergangenen Jahren, die von den beiden vorangegangenen Administrationen Stepanescu/Crina (beide PSD) im Namen der Reschitzaer aufgenommen wurden, sondern er lässt auch Expertisen über die Qualität durchgeführter Arbeiten anfertigen. Jüngst gab er ein solches Untersuchungsergebnis der Fachleute der Temeswarer Baufakultät bekannt: beim...

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Ein nicht in den Griff zu bekommendes Problem

Eine sehr wichtige Einnahmequelle für den Kronstädter Stadthaushalt sind die Gebühren, die für Parken auf öffentlichem Gelände kassiert werden. Diesbezüglich gibt es aber zwei Kategorien, und diese - nimmt man es genau - mit je drei weiteren Unterteilungen. Erstens zahlt man je nach Dauer und Stadtgebiet für das Parken unterschiedliche Gebühren in den diesbezüglichen öffentlichen Anlagen. Diese sind die Plätze in der Inneren Stadt, wo nach neuen...

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Raubbau im Buchenurwald

In einem Kommuniqué der Umweltschutzorganisation „Agent Green“ teilt diese mit, dass ihre Investigatoren, mit Unterstützung der regional zuständigen Forstgarde aus Temeswar, einen schweren Fall von Raubbau in den Buchenurwäldern von Bucova, im Norden des Banater Berglands, gestoppt haben. Der reine Buchenurwald, der in Bucova in ganz ungewöhnlichen Hanglagen von bis zu 60 Grad gedeiht, ist erstmals in der wissenschaftlichen Literatur vom...

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WORT ZUM SONNTAG: Schatzsucher

Eine indische Legende berichtet Folgendes: Ein Weiser, der ein heiligmäßiger Mann war, hatte auf seiner Reise den Rand eines Dorfes erreicht. Er ließ sich unter einem Baum nieder, um dort die Nacht zu verbringen. Da kam ein Dorfbewohner angerannt und rief: „Der Stein! Gib mir den kostbaren Stein!“ „Welchen Stein?“ fragte der Weise. Der Mann erklärte: „Letzte Nacht erschien mir der Gott Shiwa und sagte mir, ich würde bei Einbruch der Dunkelheit am...

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Fade Suppe, zäher Schweinsbraten, dünne Weichselsoße

Eindeutig, die Inhaber haben sich Mühe gegeben: Das Eckhaus in der Ortsmitte von Chișoda, einem Dorf bei Temeswar, zur Gemeinde Girok gehörend, ist wunderschön saniert, die Fassaden weiß getüncht, die Fensterrahmen grün, das Dach mit Schilf gedeckt, so wie es sich im Banat anno dazumal gehörte. Eine rustikale Einrichtung im Inneren, handverlesene Möbelstücke, nette Stühle für die Terrasse und viele Blumen, auch alte Fotos, auf denen einheimische...

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Ausgerechnet Rumänien?!

„Kind, muss es denn ausgerechnet Osteuropa sein? Das bringt dir doch rein gar nichts für deine berufliche Weiterentwicklung! Und denk doch auch mal an die Sprache, auch aus diesem Gesichtspunkt würde sich Paris oder England doch wesentlich mehr lohnen!“ Ungefähr so reagierten meine Eltern, als sie hörten, dass ich mit dem Gedanken spielte, für ein Jahr Deutschland zu verlassen und im Ausland weiter zu studieren. Über Rumänien wusste ich damals...

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Nie angekommen und nicht zurückgekehrt

Wurzeln schlagen, Blüten treiben, Früchte tragen. So macht es das Apfelbäumchen. Manchmal geht es aber auch andersherum. So, wie der Batullapfelbaum, den Brunhilde Böhls bei Nacht und Nebel ausgegraben hat, aus dem Versuchsgarten einer deutschen Universität. Das zuvor von ihr gespendete Bäumchen sei eigentlich überflüssig, hatte ihr auch die Gärtnerin bestätigt. Wie sie hatte es dort wohl nie so richtig Wurzeln geschlagen... Doch nun gedeiht es...

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Schicksal des ehemaligen Kunstlyzeums unklar

Die Diskussionen um das Gebäude des ehemaligen Kunstlyzeums in Temeswar wurden wieder aufgenommen. Der Besitzer gibt die Idee des Abrisses und des Baus eines Hochhauses mit zehn Stockwerken und Büroräumen nicht auf. Das Immobilienprojekt wurde im Februar dieses Jahres zur Debatte gestellt, kurz darauf hat man das Projekt fallen gelassen, damit auch andere Ideen analysiert werden. Nun rückt die Idee erneut ins Visier der Investoren. Die...

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