„Trilogia Corso“ (Die Korso-Trilogie) heißt das jüngste Werk des Temeswarer Schriftstellers und Hochschullehrers Daniel Vighi, das unlängst innerhalb des „Literarischen Samowars“ in der Aula der Zentralen Universitätsbibliothek „Eugen Todoran“ in Temeswar/Timişoara vorgestellt wurde. Der Roman versteht sich als „ein `Korso` der Geschichte Temeswars, ein Schlendern auf dem Korso der Geschichte dieses Jahres mit einigen Schicksalen, die aufs Korso...
Der in einem Unterschlagungsfall bereits zu fünf Jahren Gefängnis verurteilte Adrian Chebuţiu, gegen den weiters ein Prozess wegen Wertzerstörung des Reschitzaer Maschinenbauwerks, Fälschung und Täuschung läuft, muss sich auch in Bukarest in einem Prozess verantworten. Die österreichische Miba AG beschuldigt die Reschitzaer MIBAROM SA – eine von Chebuţiu durch spezifische Machenschaften sich selber zum Geschenk gemachte Folgefirma des ehemaligen...
Der aus Hatzfeld/Jimbolia gebürtige Prof. Dr.-Ing. Franz Quint ist seit Kurzem Ehrenprofessor der TU Politehnica. Der Titel wurde ihm anlässlich der 95. Jahrfeier seit der Gründung der technischen Universität in Temeswar/Timişoara verliehen. Franz Quint, der das deutsche Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar abgeschlossen hat, ist Professor an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Über...
Es ist keine gewöhnliche Geschichte, die Anton Gerstner zu Papier gebracht hat. Es ist nicht der Leidensweg des vom Krieg eingeholten Do-nauschwaben, der in einem Vernichtungslager in Jugoslawien beginnt. Vielmehr ist es das Schicksal eines Jungen, der als Dreijähriger mit seiner jungen Mutter aus einem Dorf im kroatischen Syrmien 1945 in Wien ankommt und auf die schiefe Bahn gerät. Als er Mitte der 1970er Jahre sein Leben ändert, stellt er fest:...
Im Januar 2016 wird Deutschland den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) übernehmen. Zu diesem Anlass fand am 10. Dezember eine Podiumsdiskussion im New Europe College (NEC) Bukarest statt, gemeinsam organisiert mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland. Hintergrund der Diskussion war die „Renaissance der öffentlichen Wahrnehmung (der OSZE), insbesondere nach der Krise in der Ukraine“, wie das Pressekommuniqué...
Nach Protesten und Beschwerden von allen Seiten, vor allem von der Temeswarer Bevölkerung, erhält der modernisierte Freiheitsplatz nun doch noch etwas Grün. Der historische Freiheitsplatz, früher auch Paradeplatz und in der Kaiserzeit Hauptplatz der Begastadt, erhielt bekanntlich im Rahmen des Stadtprojekts zur Sanierung der Temeswarer Altstadt ein ungewöhnliches, für viele Temeswarer etwas allzu modernes Image. Die schattigen Bäume, vor allem...
Was sonst nur Lehrer von ihnen verlangen, haben Schüler im November sich selbst als Regel gegeben. Vom 20. bis 22. November wurde in Klausenburg/Cluj-Napoca, Europäische Jugendhauptstadt 2015, eine Demokratiewerkstatt veranstaltet. 22 Jugendliche aus verschiedenen Städten Rumäniens und Ungarns nahmen daran teil. Im Workshop ging es um die Bestandteile der Demokratie. Monica Kovats, ifa-Regionalkoordinatorin für Rumänien, Ungarn und Serbien,...
Putin droht wackelnd mit dem Zeigefinger, während er am Gashahn schraubt. Doch das kleine Männchen im Blaumann zeigt sich wenig beeindruckt: Frech dreht es ihm eine lange Nase, während seine Kumpels hinter ihm auf orangenen Brennern hocken und in ganz Europa einheizen. So ungefähr sieht der Zeichner Vali Ivan das Werk des Erfinders, der von sich behauptet: Ich kann die Welt von fossilen Brennstoffen befreien! Ein gewaltiger Satz, den man sich...
Traditionell ist in den Kirchen die Adventszeit eine Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr, wie die liturgische Farbe lila andeutet. In einem kleinen Gedicht beschreibt das die Autorin Gisela Baltus:Dieses Jahr im AdventDieses Jahr mal nicht aufregen über Vorweihnachtsstress,über Weihnachtsmarktrummel und Wunschzettelqual.Ich muss mich nicht ärgern,ich muss da nicht mitmachen.Ich gönne den andren ihren Spaßund wähle aus, was mir guttut....
Ein verzerrtes Spiegelbild bzw. eine besorgniserregende Bilanz hielt der Rechnungshof für die Jahre 2012-2014 all jenen vor, die dem rumänischen Staat im Großen (Regierung) und im Kleinen (Kreis- und Kommunalverwaltungen) dienen: Die öffentliche Schuld stieg um drei Prozent und erreichte fast 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Genauer: Die Schuld eines Normalbürgers wuchs in dieser Zeit um 500 Euro und beträgt derzeit 3000 Euro! Der...