Selten bringt das Leben solche Freude wie jene, zum ersten Mal Vater oder Mutter zu werden. Gleichzeitig bringt der Satz „Wir werden Eltern“ aber auch Sorgen und Fragen, eine ganze wundervoll-erschreckende Gefühlsmischung. Von den eigenen Eltern kennt man meistens zwar die eine oder andere lustige Geschichte über sich und seine Geschwister als Kleinkinder - aber wie es war, sich darauf einzustellen, bald das eigene Kind in den Armen zu halten,...
Liebe Leser,wir wissen, was Verbannung ist. Unsere Eltern oder Groß- oder Urgroßeltern waren verbannt, in der Ukraine, in Russland, in Deutschland, in…. Und manchmal kommen wir uns auch verbannt vor, als Fremde in diesem unserem Heimatland, das nicht mehr unsere Sprache spricht, oder verlassen von unseren Freunden und Bekannten, die nicht mehr im Land sind. Und trotzdem sind wir nicht arm. Eine gewisse Wehmut packt uns von Zeit zu Zeit, wenn wir...
„Im Glück nicht jubeln, im Leid nicht klagen“, steht über dem Foto in Schwarzweiß. Das Strahlen des Mädchens im weißen Kleid – mit Handtäschchen, Hut und blütenweißen Söckchen, trotz der staubigen Dorfstraße – straft den Titel Lügen. Davor ein eleganter Mann, bezopfte Mädchen in adretten Blumenkleidern. All dies vor einfachen, ländlichen Häusern. Dahinter hört die Szene einfach auf. Das Dorf löst sich auf im flachen Niemandsland. Eine Insel der...
Das Kreisgericht Karasch-Severin hat kürzlich Umweltgenehmigungen für vier Kleinwasserkraftwerke für nichtig erklärt, die zuvor von der Agentur für Umweltschutz (APM) Karasch-Severin auf den Namen der ALSET ENERGY SRL ausgestellt worden waren. Diese wollte auf dem Gebiet der Gemeinde Z²voi mit den Einrichtungen „Bistra Mărului“ und „Şucu-Olteana“ jeweils zwei Kleinwasserkraftanlagen mitsamt Stauwehr und Druckrohren errichten und diese an das...
Was haben eine goldene Ladislaus-Büste, das Herrenhaus von Otomanyi, die Kirche von Palota und der sogenannte Stumpfe Turm in Salonta gemeinsam? Sie gehören zum Kulturerbe der Minderheiten im Kreischgebiet. Einige davon bekannte Touristenziele, andere stehen ein wenig abseits im Schatten. Gemeinsam haben sie auch, dass man sie als Sehenswürdigkeiten nicht immer bewusst mit den Minderheiten in Verbindung bringt. Der Tourist fährt nach Rumänien –...
Nikolai Beckers ist seit April 2013 Geschäftsführer des von der Deutschen Telekom Gruppe kontrollierten Unternehmens Telekom Rumänien, in dem im letzten Jahr Romtelecom und Cosmote Rumänien operativ zusammengeführt und im September unter der gemeinsamen Marke „T“ auch im Markt völlig neu positioniert wurden. Nikolai Beckers begann seine Karriere nach dem Master of Business Administration an der Universität zu Köln im Jahre 1989 bei der Deutschen...
„Wir sind die letzte Generation, die Verstecken, Völkerball oder Fangen gespielt hat. Die Kinder von heute haben diese Spiele vergessen“. Mit diesem Satz fängt der sogenannte „Brief der Schlüsselkinder“ an, der seit einigen Jahren im Internet kursiert. Er richtet sich an diejenigen, die in den 70er und 80er Jahre geboren wurden und oft einen eigenen Wohnungsschlüssel hatten, der an einer Schnur um den Hals baumelte. Heute sind die Kinder...
Während Univ.-Prof. Dr. Doina Frunzăverde, die Rektorin der Reschitzaer Universität „Eftimie Murgu“ (UEM), einen Lehrauftrag in Deutschland erfüllt, herrscht seit Donnerstag vergangener Woche großer Wirbel an der Reschitzaer Universität. Mit einem bisher in Reschitza noch nie dagewesenen Aufgebot an Fahrzeugen und Personen ist die Generaldirektion Antikorruption (DGA) der rumänischen Polizei, unterstützt von der Sonderbrigade „Vlad Ţepeş“ der...
Schon morgens beim ersten Augenaufschlag grinste er mir frech ins Gesicht: der neue Mitbewohner, der sich fortan täglich zeigen sollte. Behände glitt er den Leitungsschacht hinunter, als wäre es eine Rutschbahn. Vorbei an der einladend ausgelegten Brotrinde, dem Schokostückchen, dem Speckwürfelchen, appetitlich drapiert in der tödlichen Falle. Ob wir es für den kleinen Gourmet lieber mal mit französischem Edelpilzkäse und einem Gläschen Rotwein...
Kühle herrscht am Vormittag in Berlin. Es ist Mitte März, als drei Männer zur U-Bahn-Haltestelle eilen. Sie gehen die Genthiner Straße entlang. Der Schatten des großen Gebäudes auf der linken Seite folgt ihnen beharrlich. Bei der Kreuzung vor einer roten gotischen Kirche halten sie kurz an: Dolmetscher Theodor Costea erklärt Ovidiu Mândrilă und Elvis Iancu, wie es weitergehen soll. Der nächste Treffpunkt: „Die Straße der Prinzessinen“, sagt...