Es ist ja nichts Neues, dass Sprachwissenschaftler, Philosophen, Soziologen, Lehrer, Journalisten, Schriftsteller und Juristen gegen den Gebrauch des Binnen-I zu Felde ziehen, bzw. dessen Abschaffung fordern. Nun haben sich 800 Sprachkritiker öffentlich in einem Brief an die österreichische Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und den Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner gegen die Zerstörung der Sprache durch den...
Ein Mann war mit seiner Gemeinde unzufrieden. Er sah die Mängel und Fehler, spürte den Sand im Getriebe und zog sich daraufhin immer mehr zurück. Er klagte und grollte. Da schenkte ihm Gott folgenden Traum: Ein Engel trug ihn hinauf in Gottes ewige Welt. Dort sah er das Haus Gottes als einen wunderbaren Tempel. Er staunte über das herrliche Bauwerk. Doch da entdeckte er in der Mauer eine Lücke. Offenbar fehlte dort ein Stein. So klaffte in dem...
Nachdem Hermannstadt/Sibiu es 2007 vorgemacht hatte, wollen nun gleich mehrere rumänische Städte 2021, wenn Rumänien und Griechenland je eine europäische Kulturhauptstadt stellen, diesen prestigeträchtigen Titel für sich beanspruchen. Es handelt sich in einer zufälligen Aufzählung um: Temeswar/Timişoara, Jassy/Iaşi, Klausenburg/Cluj-Napoca, Craiova, Arad, Großwardein/Oradea, Karlsburg/Alba Iulia, Sfântu Gheorghe/Sankt Georgen, Brăila, Bukarest...
Zwar hat das Französische Kulturzentrum im Laufe der Jahre seinen Namen in Französisches Institut Temeswar/Timişoara geändert, sein Sitz ist jedoch seit 22 Jahren der gleiche. Das soll sich aber bald ändern und der vor Kurzem abgehaltene Nationalfeiertag Frankreichs dürfte der möglicherweise letzte in dem Gebäude auf dem C.D. Loga-Boulevard Nummer 46 gewesen sein. Der Bau, als Villa Kimmel bekannt, wurde nämlich im Jahr 2007 per...
Die meisten der über drei Dutzend Zöllner von den Grenzübergängen in den Verwaltungskreisen Temesch, Karasch-Severin und Mehedinţi, die vor fünf Jahren in Westrumänien direkt von Bukarester Eingreiftruppen verhaftet und per Hubschrauber unmittelbar darauf in die Hauptstadt zu Verhören gebracht wurden, sind heute frei. Die damalige Aktion, die von höchstem Misstrauen gegenüber den örtlichen Banater Behörden zeugte, hatte ein zeitweiliges...
Am Internationalen Busbahnhof Atlassib in Rahova steht es seit dem 11. Juli 2014 in Stein gehauen (auf Rumänisch): „Hier wird bald das Denkmal des Migranten errichtet werden, gewidmet allen, die über nationale und internationale Grenzen gegangen sind. Ehre ihnen, denjenigen, die gereist sind, gearbeitet, geliebt und gelitten haben, fern von ihrem Haus und ihren Lieben“.Wird die Stadt Bukarest endlich der vielen Menschen gedenken, die diese Stadt...
Das Parlament Rumäniens hat seine Arbeiten im Tätigkeitsjahr 2013/2014 beendet und ist seit dem 14. Juli in den Ferien. Mit diesem Parlamentsjahr wurde die Halbzeit der Legislaturperiode 2012 – 2016 erreicht. Über die Parlamentstätigkeit, aber nicht nur, sprach mit Ovidiu Ganţ, dem Abgeordneten des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), ADZ-Redakteurin Hannelore Baier. Die laufende Legislaturperiode ist zur Hälfte um. Sie...
Sicher sind alle, die in den letzten Jahren Kronstadt besucht haben, an bunten Plakaten vorbeigelaufen, auf denen Bezeichnungen wie „CineClub Braşov”, „24h Film Project”, „Galeria M8”, „Next Film Festival”, “ShortsUp” oder “AnimEst” zu sehen waren. Hinter allen diesen Namen steckt Mara Oprişiu und der von ihr gegründete Kulturverein „KunStadt“. Seit 2010 gelingt es der gebürtigen Kronstädterin nach und nach, das Kulturangebot der Stadt mit...
„Es gibt nur drei Sportarten: Autorennen, Stierkampf und Klettern. Der Rest sind schiere Spiele“, sagte Ernest Hemingway. Dieses Motto ist für Horia Colibăşanu ein Leitspruch fürs Leben. Der rumänische Bergsteiger gibt seine Leidenschaft nicht auf und nimmt jede Herausforderung mit Enthusiasmus an. „Hallo, ich bin Horia und ich kann ohne Sauerstoff atmen!“ sagt der 37-Jährige in einem knappen Vorstellungsvideo, kurz vor seiner jüngsten Expedition...
Sicherlich haben wir uns schon oft über die schlechten Zeiten beklagt und über die Menschen geschimpft und gewettert, die an diesen unerfreulichen Zeiten schuld sind. Uns selbst nehmen wir heraus, denn wir gehören ja nicht zu dieser Kategorie von Unheilbringern. Nach unserer bescheidenen Meinung müsste Gott energischer gegen böse Menschen vorgehen und dieses „Unkraut“ zwischen dem „guten Weizen“ kurzerhand ausrotten. Warum tut er es nicht?Laut...