Man kann zwar nicht wirklich etwas dafür, doch beim Lesen oder Hören des Wortes Kinderheim schießen einem natürlich auch und gerade Gedanken an Schwierigkeiten in den Kopf. Nur hat, wer da schon gleich das Handtuch wirft, entsprechend keine Chancen, sie aus dem Weg zu räumen – haargenau das aber geschieht von früh bis spät im Haus, Hof und Garten des schweizerisch unterstützten Vereins „Steps of Hope“ im spannenden Dorf Thalheim/Daia bei...
Stühlerücken zu Beginn der Konfirmationsstunde. Die Ausgabe des kleinen Katechismus auf Deutsch und Rumänisch liegt auf dem Tisch. Endlich sitzen alle, die Gruppe besteht in diesem Jahr aus siebenbürgisch-sächsischen, bundesdeutschen und rumänischen Jugendlichen. Es ist die letzte Stunde vor der Konfirmation. Das Kolloquium wird am Samstag stattfinden – die Kenntnisse der Jugendlichen werden abgefragt. Das Vaterunser haben sie auf Rumänisch und...
Der Mensch sei eigentlich ein ungefiederter Zweibeiner, so der Philosoph Platon (428/27 – 348/47 v.Chr.). Diogenes (413 – 323 v.Chr.), Zweifler und Platon-Kontrahent, warf daraufhin ein gerupftes Huhn in die Akademie, wo Platon vor seinen Jüngern seine Weisheiten zelebrierte, mit der Bemerkung: „Da hast du deinen Menschen!“ Erzählt eine antike Anekdote. Trotzdem: derselbe Platon spricht vom Funken Göttlich- und Ewigkeit, die der Schöpfer dem...
Der Mensch sei eigentlich ein ungefiederter Zweibeiner, so der Philosoph Platon (428/27 – 348/47 v.Chr.). Diogenes (413 – 323 v.Chr.), Zweifler und Platon-Kontrahent, warf daraufhin ein gerupftes Huhn in die Akademie, wo Platon vor seinen Jüngern seine Weisheiten zelebrierte, mit der Bemerkung: „Da hast du deinen Menschen!“ Erzählt eine antike Anekdote. Trotzdem: derselbe Platon spricht vom Funken Göttlich- und Ewigkeit, die der Schöpfer dem...
Der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț gehörte zu den Festrednern bei der Eröffnung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen am 18. Mai in Dinkelsbühl. Nach seiner Ansprache wurde er für die „nachhaltige Unterstützung der Anliegen der Siebenbürger Sachsen, insbesondere im Zuge seiner 20-jährigen erfolgreichen Tätigkeit im rumänischen Parlament“ – so die Laudatio – mit dem Großen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet. Die...
„In Rumänien werden Appartements mit Fliesen und in Frankreich mit Blick Richtung See oder Meer zum Verkauf angeboten.“ Das ist eine Anekdote, die Cornel [imon aus Temeswar gerne erzählt, sobald es um den missverstandenen Wohlstand geht, den er als Restaurator in Ausbildung zu durchschauen gelernt hat. Aktuell steht Cornel [imon vor dem finalen Examen des Studiengangs für Erhalt und Restaurierung an der Zweigstelle Hermannstadt/Sibiu der...
Weltweit scheint der Staat als Institution in der Krise zu stecken. Mal kritisiert man zu viel staatliches Eingreifen, ein anderes Mal, vor allem in Krisenkonstellationen, wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger einen stärker agierenden Staat. Nach über 200 Jahren seit seiner Geburt kann es der Nationalstaat anscheinend niemandem mehr recht machen. Neue Konzepte wie freie Republiken, freie Privatstädte oder unabhängige Siedlungen streben nach...
Im April fand in Budapest und in Wudersch/Budaörs (Ungarn) eine dreitägige Konferenz mit dem Titel „Brückenbauer - grenz- und zeitüberschreitende Minderheitenfragen am Beispiel der deutschen Minderheit“ statt. Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Jakob-Bleyer-Heimatmuseum Wudersch/Budaörs in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium des Freistaats Sachsen, dem Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit Budapest und der Universität...
Höflich, gebildet, eloquent und nahbar. Mit diesen Eigenschaften kann man die sathmarschwäbische Persönlichkeit Johann Forstenheizlers ohne Zweifel am besten charakterisieren. Ein Mensch, der sich über Jahrzehnte seines Lebens unbeirrbar bis heute für die deutsche Sprache, Kultur und nicht zuletzt die deutsche Minderheit in Rumänien einsetzt.
Am 25. Mai wird Johann Forstenheizler im Rahmen der „Sathmarer Deutschen Kulturtage“ mit der Ehrennadel...
„Heutzutage Geschichte anhand von Büchern, von nicht selten dicken Wälzern, zu vermitteln ist schwierig. Überhaupt auf diese Weise die junge Generation zu begeistern, ist ein fast unmögliches Vorhaben. Da helfen vielmehr Bilder, die Einblick in vergangene Zeiten ermöglichen. Was das 20. Jahrhundert betrifft, haben wir den Vorteil, dass wir genügend Bildmaterial zu Verfügung haben“ erklärte Winfried Ziegler, Geschäftsführer des Demokratischen...