MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Wenn die Heimatglocke ruft... kehrt der Bischof in sein Dorf zurück.

Am Sonntag, dem 15. Oktober 2023, wurde die Gemeinde Knees/Sat Chinez der Ort eines besonderen Ereignisses: Die römisch-katholische Kirche, die der hl. Teresa von Ávila geweiht ist, feierte ihr 200-jähriges Bestehen just an dem Tag, an dem der liturgische lateinische Kalender der Heiligen Teresa von Ávila gedenkt. Daher wurde das Patroziniumsfest oder die Kirchweih auch mit einer Reihe von besonderen Veranstaltungen begangen.

Die Banater...

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In Sachen Familienzusammenführung

Hunderttausende Rumäniendeutsche verdanken ihm Freiheit und Wohlstand in der Bundesrepublik Deutschland. Sie erfuhren allerdings erst zwei Jahrzehnte nach der politischen Wende, wer ihre Ausreise aufgrund zäher Verhandlungen mit Vertretern der Securitate ermöglicht hatte. In der breiten Öffentlichkeit dominiert immer noch die Ansicht, der „Freikauf“ sei 1977 per Handschlag zwischen Helmut Schmidt und Nicolae Ceau{escu vereinbart worden.  Dass es...

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RENEWSM: Mehr Bewusstsein für  erneuerbare Energien entwickeln

Seit Jahrzehnten ist die Debatte um die Energiesicherheit allgegenwärtig. In den letzten Jahren sind auch die Kommunen verstärkt mit der Frage nach der Vereinbarkeit der Energiegewinnung und -nutzung mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. Klar ist, dass die Steigerung und der Erhalt unseres Wohlstandes im hohen Maße auch von der Entwicklung und Modernisierung des Energiesystems abhängen. Wie können wir also das Bewusstsein und das...

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Die Jeans im Gefrierfach und die Mascara im Wasserglas

Vor ein paar Tagen sah ich in einem Unterwäsche-Laden, wie sich eine Kundin mehrere Unterhosen eine nach der anderen um den Hals legte. Mit einigen ging sie dann zur Kasse und bezahlte. Es mag kurios klingen, aber es ist ein einfacher und effektiver Trick, um in einem Geschäft die richtige Höschen-Größe auszuwählen. Auch wenn man die eigene Konfektionsgröße kennt, kann diese je nach Hersteller abweichen. Die Methode funktioniert tatsächlich: man...

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Randbemerkungen: Die „Mühen  der Ebene“

Mit dem (vorerst) Quasi-Sieg des Oppositionsbündnisses in Polen steht ein Regierungswechsel ins Haus. Aber erst, nachdem Präsident Andrej Duda alle konstitutionellen Schritte ausgelotet hat. Die erzkonservative, antieuropäische und antideutsche PiS (das ist „Prawo i Sprawiedliwosc“, etwa „Recht und Gerechtigkeit“) des erzkonservativen, stramm-katholischen Ex-Solidarnosc-(Mit-)Helden Jaroslaw Kaczynski hat zwar die Mehrheit der Stimmen und Sitze...

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Minderheiten leben mehr Europa

 Hochrangige Vertreter, Beamte, Parlamentarier und Experten kamen auf Einladung der Hanns Seidel Stiftung vom 19. bis 21. Oktober nach Temeswar, in die diesjährige Kulturhauptstadt Europas, um sich über Minderheitenrechte in Europa und beste Praktiken auszutauschen, jedoch auch aktuelle Konflikte aus Perspektive der Minderheitenpolitik zu betrachten.  Der Moderator des ersten Tages war der Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen...

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„Das war der Wunsch meines Lebens,  dass Mutter und Tochter zusammen ausstellen“

Gräfin Rodica von Keyserling, eine in Bukarest gebürtige deutschstämmige Malerin, Meisterin der illusionistischen Trompe-l’oeil-Malerei, die Schülerin des Meisters Sabin Bălașa war und gegenwärtig in Kassel, Deutschland, wohnt und wirkt, hat dieses Jahr ihre allererste gemeinsame Ausstellung mit ihrer Tochter, der Bildhauerin Sorina von Keyserling, in der Bukarester Galerie „Galateca“ unter dem Titel „Keyserling und Keyserling“ organisiert (die...

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Gemeinsam für ein soziales Europa

Eine bekannte Wirtschaftsweisheit besagt, dass man einem Menschen lieber das Fischen beibringen sollte, statt ihm zwei Fische zu geben, weil ihm dadurch mehr geholfen wäre. Was aber in dieser mit Sicherheit gültigen und wahren Überlegung fehlt, sind die nötigen Finanzen, die das Fischen erst ermöglichen. Umsonst weiß der Mensch, was er tun muss, wenn er sich weder Angelrute noch Schnur noch Köder leisten kann... Vor 30 Jahren wurde von...

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Zugebissen: Einfach nur Mensch sein

Die Redakteure und Praktikanten bei der ADZ, vor allem jene, die aus Deutschland und Österreich kommen, haben seit einiger Zeit eine merkwürdige Angewohnheit: das ostentative Mitbenennen des weiblichen Geschlechts. Als ob es nicht selbstverständlich wäre, dass Menschen auch weiblich sein können. Genügte es früher, z. B. einfach von Bürgern zu sprechen – was männliche, weibliche, LGBT+, große, kleine, dicke, dünne, einheimische, ausländische,...

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Wort zum Sonntag: Herz und Mund – ein Akkord

Ein orientalischer König lud eines Tages acht seiner engsten Vertrauten zu sich. Er sprach: „Sagt mir, was ihr von meiner Macht, von meiner Regierung des Landes und von meinem Ruhme haltet. Wer mir die Wahrheit aufrichtig sagt, soll einen von diesen Diamantringen zum Geschenk erhalten.“ Dabei zeigte er acht Ringe, die an seinen Fingern prangten. Die Hofleute dachten: Einem König die ungeschminkte Wahrheit zu sagen, ist gefährlich. Könige und...

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