Die Kirchenburg von Magarei gehört nicht zu jenen 30-40 wichtigen Kirchenburgen, die auf der Hauptroute der Touristen liegen und deren Besichtigung in Prospekten angepriesen wird. Leider gibt es auch keine evangelischen Gemeindeglieder mehr in der Ortschaft. Verwaltungsmäßig gehört Magarei/Pelişor, wie Abtsdorf/Apoş, zu der Gemeinde Bürgisch/Bârghiş, wo schon vor Jahrhunderten die evangelische Gemeinde erloschen ist. Aus Magarei und Abtsdorf sind...
Anfang Dezember schmückte sich Kronstadt/Braşov für die Weihnachtstage. In der ganzen Innenstadt wurden Weihnachtsbäume aufgestellt. Zum ersten Mal kam ein Baum auch hinter das Aro-Hotel, wo im Sommer ein Platz eingerichtet wurde, der den Namen Johannisplatz/Piaţeta Sf. Ioan trägt. Bis vor einigen Monaten befand sich hier ein Parkplatz. Im Sommer 2017 wurde dieser ganz aufgelöst, um als Fußgängerzone neu gestaltet zu werden. Zurzeit bemühen sich...
Früher als in anderen Jahren und diesmal ins Südbanat, doch unter gleichbleibenden Geheimhaltungsvorkehrungen – der Milliardär nennt es „Diskretion“ – hat in diesem Jahr Ion Ţiriac, die Nummer eins der Forbes-Liste der reichsten Rumänen, zum Wildschweingemetzel die crčme de la crčme des europäischen Unternehmertums und der Hochfinanz eingeladen. Von „Wildschweinjagd“ oder „-Hatz“ kann nicht gesprochen werden, sobald es bloß darum ging, den...
Erinnern Sie sich noch an Crin Halaicu? An Viorel Lis? Oder an Viorel Oancea? Vielleicht an Gheorghe Funar und Dumitru Branc? Wohl kaum. Ein bisschen auf die Sprünge helfen, kann nicht schaden: Halaicu und Lis waren vor vielen Jahren Oberbürgermeister der Hauptstadt Bukarest, Oancea war Bürgermeister in Temeswar/Timişoara von 1992 bis 1996, Funar bekleidete für 12 lange Jahre dasselbe Amt in Klausenburg/Cluj-Napoca, der inzwischen verstorbene...
Dienstag, 11.30 Uhr: Ein Mann Mitte 30 betritt entschlossen den Hohen Dom zu Temeswar, sein Blick nach vorne gerichtet. Sportschuhe, Blue-Jeans, grüne Sportjacke, große Hippie-Stofftasche, bunte Strickmütze auf dem Kopf, schulterlanges Haar: Der junge Mann steckt die Finger seiner rechten Hand in das Weihwasserbecken und bekreuzigt sich, dann geht er in den Raum rechts, wo die Kerzen brennen und die Statue des Heiligen Antonius steht. Er legt...
Zwei Ereignisse dominieren Rumäniens Innenpolitik am Jahresende: Der Tod des letzten Königs, Mihai I., und die (von den Zielpersonen an der Spitze von PSD/ALDE frech ignorierte, bzw. argumentationslos widersprochene) Deklaration des State Departement bezüglich der Illiberalität, auf die Rumänien, mit Duldung durch die Regierungs- und Parlamentsmehrheit, zurast.Rumänien gerät Ende 2017 in ein Stadium des Rückschritts, dessen Finalstadium unmöglich...
Zum 500-jährigen Jubiläum von Luthers Reformation haben das Rumänisch-Deutsche Forum für bilaterale Zusammenarbeit und das Deutsche Kulturforum östliches Europa unlängst eine Debatte in der Bukarester Nationalbibliothek organisiert. An der Veranstaltung haben sich Dr. Johann Schneider, Regionalbischof in Halle-Wittenberg, Gabriel Horaţiu Decuble, Leiter des Germanistiklehrstuhls an der Universität Bukarest, Dr. Daniel Zikeli, Bischofsvikar der...
Das Ehepaar Sergey und Ana-Cristina Trukhman mit deutschen und rumänischen Wurzeln entdeckte vor vier Jahren seine Liebe zu rumänischen Weinen. Kurz darauf entschlossen sie sich, einen Online-Weinhandel in Deutschland zu gründen, der die Weine aus der Region der Karpaten nach Deutschland liefert. Frau Trukhman erzählt in einem Gespräch mit Janin Volkmann vom Ursprung der Idee und dem abenteuerlichen und spannenden Weg bis hin zum neuen...
Heute, am 12. Dezember 2017, erfüllen sich 200 Jahre seit seiner Geburt und bereits am 19. September d. J. erfüllten sich 150 Jahre, seit er zum Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in den siebenbürgischen Landesteilen Ungarns gewählt worden war. Im kommenden Jahr 2018, werden es 125 nach seinem Tod sein. Er war eine der bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts und er hat – wie kaum ein anderer – in vielen...
Angesichts der Tatsache, dass es ein Leitmotiv des öffentlichen Jammerns ist, dass keine Investoren ins Banater Bergland kommen, hat sich eine Initiativgruppe gebildet, die sich „Lobby für das Banater Bergland“ oder „Pro Banater Bergland“ nennt und die nach den Gründen für dieses fehlende Interesse sucht, bzw. Argumente für ein Umdenken in den öffentlichen Raum stellen möchte. Sie stellt die Frage umgekehrt: Und wenn an Investitionen...