Journalisten aus Ländern im Westen und Osten, Norden und Süden Europas, von Spanien bis Rumänien und von Finnland bis Italien, kamen diesmal vom 21. bis 24. April in Barcelona zur jährlichen Generalversammlung der Europäischen Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen (MIDAS) zusammen. Die Tagung der MIDAS, der hauptsächlich vom Land Südtirol, von der Region Trentino-Südtirol und der Europäischen Akademie Bozen (EURAC)...
Was die Regierungskoalition PSD/ALDE mit ihrer Steuerreform vorhat, klingt mir wie der Wunsch ihrer Leader, die heißgeliebten Väterchen der Nation zu werden. Eine vernünftige Erklärung für ihr stures Vorgehen in der Umsetzung eines ihrer hehrsten Wahlversprechen gibt es nicht. Hingegen muss man kein Steuer- oder Wirtschaftsfachmann sein, um sich dessen bewusst zu sein, dass sie Versprechen umsetzen wollen, die als Fallen für eine geistig...
Der Temeswarer Bergsteiger Horia Colibăşanu startete Anfang April eine neue Expedition im Himalajagebirge. Seit Jahren klettert der rumänische Extremsportler, immer im Frühling, aufs Dach der Welt, ohne Sauerstoffzufuhr und ohne die Hilfe der Einheimischen, der Sherpa. Colibăşanu hat bereits sechs Achttausender ohne künstlichen Sauerstoff und ohne die Hilfe der Sherpa erklommen und ist der einzige Rumäne, der bisher die Besteigung der Gipfel K2,...
Im Kreisrat Karasch-Severin gibt es schon seit mehreren Mandaten heftige Diskussionen zur Frage der Nutzung oder Nichtnutzung des Erstkaufrechts, das der Kreisrat bezüglich historisch wertvoller Immobilien hat. Noch nie in den 25 Jahren, seit es einen Kreisrat in seiner jetzigen Form gibt, ist von diesem Recht Gebrauch gemacht worden. Auch im jüngsten Fall des historischen Kasinos von Herkulesbad nicht – eingeweiht 1864, berühmt geworden als Ort...
Wir haben das Brot zum leiblichen Leben nötig. Darum beten wir; „Unser tägliches Brot gib uns heute!“ Aber wir besitzen auch ein geistiges Leben. Das macht uns erst zu Menschen. Auch dieses geistige Leben in uns hat Nahrung notwendig. Sie besteht aber nicht aus materieller, sondern geistiger Nahrung. Dieses „geistige Brot“, das wir notwendig haben, heißt „Hoffnung!“ Jeder, der eine schwere, ausweglose Situation durchleben musste, wird bestätigen,...
Unsere Sprache lebt. Doch was lebt, entwickelt sich weiter, passt sich an neue Bedürfnisse, an neue Lebensräume an. Man kennt dies aus dem rumänischen Alltag: Auch wenn wir in der Redaktion Deutsch miteinander sprechen, kann es vorkommen, dass auf einmal ein rumänisches Wort eingeflochten wird – das niemand korrigiert, weil es im Deutschen keinen wirklich treffenden Begriff dafür gibt oder weil es jeder versteht. Manchmal wird das Wort ein wenig...
Fußballfans gibt es überall. Auch der FC Braşov hat seine Fangemeinde, die allerdings in den letzten Jahren geschrumpft ist, seitdem der Verein in der zweiten Liga spielt und ständig mit dem Damoklesschwert der Pleiteerklärung leben muss. Sein treuester Kronstädter Fan ist Constantin Oprea. In dem kleinen Wohnblock-Appartement ist ein Zimmer dem bekanntesten und beliebtesten Kronstädter Fußballverein vorbehalten. Dort sammelt Constantin Oprea...
Ioan Crina (PSD), Ex-Vizebürgermeister von Reschitza und gegenwärtig Kreisratsmitglied, hat eine Strafanzeige und eine Gerichtsklage am Hals. Umgehend hat ihn, zusätzlich, die Instanz des Stadtgerichts Orawitza dazu verdonnert, die Bauarbeiten an seiner neuen Asphalt- und Betonmischanlage einzustellen, die er in der Nähe eines an seiner Zufahrtsstraße liegenden Steinbruchs baut. Der Steinbruch wurde bereits während des Baus der Banater...
„Dona Nobis Pacem“, die letzten Worte dieses schönen Kanons verklangen am Sonntag nach Ostern, dem Quasimodogeniti des Kirchenjahres, in der evangelischen Kirche in Bukarest. Gemeinsam sangen die Chormitglieder der Emmericher Gemeinde aus Deutschland mit den sangesbegeisterten Bukarestern, die mangels eigenen Chors die seltene Gelegenheit nutzten, um in ihrer Kirche durch diese Gemeinschaftsaktion den Gottesdienst zu bereichern. Fast schon alte...
Zwei mehr oder weniger EU-Neulinge – Rumänien und Kroatien – und das 1995 beigetretene Finnland werden in einer der voraussichtlich schwierigsten Perioden der EU-Existenz den Vorsitz des Rats der Europäischen Union ausüben. Manche Beobachter sprechen bezüglich der Zeitspannen 1. Januar - 30. Juni 2019 (wenn Rumänien übernimmt), 1. Juli - 31. Dezember 2019 (Finnland übt die Ratspräsidentschaft aus) und 1. Januar - 30. Juni 2020 (wenn Kroatien die...