„Global denken – lokal handeln“ - unter dieser Devise fand am 26. März zum siebten Mal die von der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) organisierte Konferenz „Cities of Tomorrow“ im Bukarester Marriott Hotel statt. Im Vordergrund stand dieses Jahr der „Trialog“ zwischen Behörden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft zur städtischen und regionalen Entwicklung.
An die 300 Personen aus dem In- und Ausland – Architekten,...
Der Band von Carol Iancu über Alexandru Șafran erschien im Verlag der Universität aus Jassy/Iași gleichzeitig in französischer und englischer Sprache, wodurch sich ein breiteres Publikum über die Tätigkeit des einstigen Oberrabbiners von Rumänien informieren kann. Er enthält auch Pressemeldungen aus dem In- und Ausland und viele Fotos. Der Autor ist emeritierter Professor der Universität Montpellier und Direktor der Hochschule für Judaismus in...
Am 27. März wurde im Amtshaus für den 8. Wiener Gemeindebezirk-Josefstadt, am Schlesingerplatz 4, die Ausstellung Temeswar Josefstadt feierlich eröffnet. Gezeigt werden eingerahmte bildliche Darstellungen in Farbe aus heutiger Perspektive von Gebäuden aus der Temeswarer Josefstadt/Iosefin. Bezirksvorsteherin Mag. Veronika Mickel-Göttfert begrüßte die zahlreichen Gäste und wies darauf hin, dass Wien-Josefstadt, Temeswar-Josefstadt und...
Das Ereignis verlief wie ein kleines Treffen unter den Mitgliedern des Berglandforums: Raluca Nelepcu stellte ihren ersten Band, „Mit Herzblut dabei. Menschen, die sich für die Banater deutsche Gemeinschaft stark machen“, Ende März im Deutschen Alexander-Tietz-Zentrum in Reschitza/Reșița vor. Durch den Nachmittag führte der Gastgeber und Herausgeber des Bandes, Erwin Josef Țigla, der zunächst einige Worte aus einem Beitrag der ADZ-Redakteurin...
Als Präsident Johannis die Volksbefragung zur Vergewaltigung der Justiz zeitgleich zur Europawahl ansetzte, war klar, dass dies auch ein Instrument war, das zum Urnengang animieren sollte. Allzu oft hat in diesem Land die Waage der Wahlen falsch ausgeschlagen, bloß weil die Wahlbeteiligung gering war und das „willige Wahlvolk“ oder die „manipulierte Masse“ die Mehrzahl der Wähler stellte. Im Beraterstab von Johannis scheint es ein paar...
Seit knapp fünf Jahren setzt sich ein Verein für den Erhalt und die Wertschätzung des bebauten Erbes von Temeswar/Timișoara ein. „Salvați Patrimoniul Timișoarei“ (zu Deutsch: „Rettet das Temeswarer Stadterbe“) hat ein offenes Auge für Altbauten und deren Sanierungen und initiiert Debatten zu verschiedenen umstrittenen Projekten. Im Laufe der Zeit hat der Verein Werkstätten zur fachgerechten Altbausanierung organisiert, ein Beratungsbüro zu dieser...
„Wie Fotos kamen sie mir vor, die letzten Juden von Radautz“. Sie erinnert sich an ihre Kaffeehäuser, die Synagoge, den Vorbeter. „Zehn Männer sind das Maß der jüdischen Gemeinschaft. Die Frauen sind nur Zuschauer.“ Sie folgt den Spuren ihrer Glaubensbrüder bis hinauf zur ukrainischen Grenze. „Ich sah Rabbi Wassermann beim Schächten zu.“ „Ich besuchte die Mikvah, das traditionelle jüdische Bad. Jüdinnen traf ich dort nicht mehr, nur Bauersfrauen...
Am 8. Juni läuft in Fogarasch/Făgăraș die sechste Auflage des Bikeathon „Fogarascher Land“. Veranstalter ist die Stiftung Fundația Comunitară Țara Făgărașului (FCTF). Es handelt sich dabei um ein Radrennen für verschiedene Altersgruppen. Damit verbunden ist eine Spendenkampagne, die sich vornimmt, gemeinnützige Projekte für das Fogarascher Land zu unterstützen. Das Prinzip hat sich bewährt: Im Vorjahr beteiligten sich 736 Radfahrer. Die meisten...
Die fundamentale Frage unserer irdischen Existenz lautet: „Wozu leben wir auf Erden?“ Die alten Griechen, die geistig sehr regsam waren, wussten keine befriedigende Antwort darauf. Sie sahen nur, dass das Leben mit dem Tod endet. Deshalb war für sie der Tod ein furchtbares Schreckgespenst, das sie in der Sage vom „Haupt der Medusa“ verkörperten. Diese Medusa war, laut einer Sage, die einzige sterbliche Tochter des Meeresdämons Phorkys. Ihr wurde...
Kleider machen Leute. Das galt erst recht im 18. bis 19. Jahrhundert in Kronstadt/Brașov für die feine rumänische Stadtgesellschaft, die damit ihren Status zur Schau stellte. Festtagskleidung, Röcke mit militärischen oder königlichen Insignien, die Trachten der Junggesellenvereine („Junii“), die am Mittwoch vor Ostern in einer prachtvollen Parade durch die Stadt defilierten oder die der rituellen tanzenden Bruderschaften („Călușarii“) verrieten...