MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Mehr Grün für die Dobrudscha

Grün - das passt zur Dobrudscha. Man denkt an das Schilfdickicht des Donaudeltas, an von Walnussbäumen gesäumte Straßen, die sich durch hügelige Graslandschaften schlängeln. Bald soll die Dobrudscha noch grüner werden... Doch gemeint ist nicht die Landschaft, sondern - ausgerechnet - die Industrie. Rauchende Schlote und Fließbandarbeit an stampfenden Maschinen muss man sich dabei freilich nicht vorstellen. Für das gesunde Plus an Grün in der...

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Die Schriftstellerin als Flaneurin

Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, debütiert hat sie mit 17 in der Zeitschrift „Romania Literară“. Sie studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. Die Schriftstellerin lebt nach Aufenthalten in Belgien, Österreich und Deutschland mit ihrer Familie in Zürich. Ihr Roman „Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare“ erschien vor ungefähr fünf Jahren und wurde mit der Schweizer Literaturperle...

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Ein zu großer Hut

Nicht alles in den Ortschaften Rumäniens, so auch in denen des Kreises Temesch, entspricht leider ad literam dem Gesetz. Man ziehe z.B. nur die gesetzlichen Kriterien und Bedingungen der Klassifizierung in Munizipien (94), Städte (320), Gemeinden (2859) und Dörfer (10.500) in Betracht. Laut Gesetz 100/2007 wird als wichtigste Bedingung die verzeichnete Einwohnerzahl stipuliert: 1500 Einwohner für eine Gemeinde, 10.000 für eine Stadt und 40.000...

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„Ohne Gerechtigkeit keine Freiheit“

„Wir können stolz auf dieses Markenzeichen sein.“ Mit deutlichen Worten lobte Frank Priess das Rechtsstaatsprogramm Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zum zehnten Jahrestag des Projekts verwies der stellvertretende Leiter der Stiftungsabteilung für Europäische Zusammenarbeit auf einem Festakt im Bukarester Hotel Intercontinental auf dessen Alleinstellungsmerkmal: In zehn südosteuropäischen Ländern, darunter auch in Rumänien, setze sich...

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Zugpferd Stahlwerk TMK

In einem Top der Wirtschaftszeitschrift „Forbes“ bezüglich der für Geschäfte günstigsten Verwaltungsvororte Rumäniens belegt Reschitza/Reşiţa einen überraschenden 19. Rang. Die vergleichende Aufstellung wurde aufgrund von Daten des Nationalen Statistikinstituts, des Nationalen Ausschusses für Wirtschafts- und Sozialprognosen, des Nationalen Handelsregisters, des Finanzministeriums und des Internetportals listafirme.ro zusammengestellt und...

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Ein kulinarischer Botschafter in Bukarest

Untergebracht in einer alten Villa samt Garten in der Nähe des Dacia Boulevards, erfreut sich die „Societe Gourmet“ (http://www.societegourmet.ro/en/) von Chefkoch Daniel Wendorf und Managerin Raluca Ichim wachsender Beliebtheit. Allein die Räumlichkeiten beeindrucken: blitzende Messer, ein riesiger Induktionsherd und das helle, freundliche Ambiente vermitteln unmittelbar, dass hier jemand seine Liebe zum Kochen umgesetzt hat. Selbst wer Küchen...

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WORT ZUM SONNTAG: Frieden mit Gott

„Was habe ich davon, dass ich Christ bin?“ Das habe ich einmal die Schüler im Religionsunterricht gefragt. Die Antwort war – ein großes Schweigen. Ich frage mich, was wohl die Erwachsenen auf diese Frage antworten würden: „Was haben Sie davon, dass Sie Christ sind?“ Wir wissen es nicht? Lassen Sie uns einmal den Apostel Paulus fragen: „Lieber Paulus, was habe ich davon, dass ich Christ bin?“ Und er antwortet: „Da wir nun gerecht geworden sind...

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Tränen aus der Vergangenheit

„Ich habe keine Wurzeln in der Bukowina, doch wenn man Forschung ohne die Menschen macht, dann ist sie umsonst“, erklärt Dr. Ortfried Kotzian, der das 1989 in Augsburg eröffnete Bukowina-Institut aufgebaut und bis 2002 geleitet hat, anlässlich der Vorstellung des Buches „Deportation von Bukowinadeutschen in die Sowjetunion“. „Als der Schlüssel für das Institut übergeben wurde, hatte sich gerade die Mauer im geteilten Deutschland geöffnet“, fährt...

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Das dunkle Vorleben des Ex-Präfekten

Der Coup der DIICOT- und DNA-Staatsanwälte, medial wirkungsvoll den Präfekten von Karasch-Severin, Nicolae Miu-Ciobanu, aus einer Tagung des Präfekturkollegiums zum Verhör in einem Steuerbetrugsfall zum Polizeiinspektorat Karasch-Severin abzuführen, war doppelt schockierend. Erstens hatte der inzwischen zurückgetretene Präfekt es sorgfältig vermieden, in seinen öffentlich zugänglichen Angaben zu seinem Lebenslauf auch nur die geringste Andeutung...

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Ein Stiefkind der Stadtgeschichte

Viele Autoren befassten sich mit der baulichen Geschichte von Kronstadt/Braşov und es gibt kaum einen Mauerabschnitt, Turm oder eine Bastei in oder nahe der Inneren Stadt, deren Geschichte nicht ausgeleuchtet wurde. Auch die Altstadt ist gut dokumentiert, wenn auch nicht so ausführlich. Sehr wenig wurde aber eine wichtige Anlage der Stadt, die Blumenau, untersucht, das Viertel, das zwischen Zinne und ihren Ausläufern dem Galgenberg, dem...

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