MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Andeutungen von Steuergnade

Das Finanzministerium und das Ministerium zur Verwaltung der EU-Fonds haben, gemeinsam mit der Steuerbehörde ANAF, Vertreter des Kreisrats Karasch-Severin, des Stadtrats Reschitza und der Leitung der Siedlungswassergesellschaft „AquaCaraş“ (Generaldirektor Anatoli Liber und Geschäftsführer Dan Petrescu) zu Gesprächen nach Bukarest eingeladen. Der ebenfalls namentlich dazu eingeladene Kreisratsvorsitzende Sorin Frunzăverde musste krankheitshalber...

[mehr]

In Harmonie mit der Natur

Über 21 Millionen Besucher zog die Weltausstellung in Mailand zum Thema „Den Planeten ernähren – Energie fürs Leben“ in ihren Bann. Diese große Leistungsschau dauerte 187 Tage vom 1. Mai bis 31. Oktober. 145 Länderpavillons präsentierten sich auf dem 1,1 Quadratkilometer großen Gelände „City live“, das neben dem neuen Mailänder Messegelände Fiera di Milano vor den Toren der zweitgrößten Stadt Italiens und Hauptstadt der Region Lombardei liegt....

[mehr]

Stadtplaner zeigen viel Unternehmungsgeist

Seit den 2000er Jahren ist der Begriff „Smart City“ in den Sprachgebrauch verschiedener Akteure aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Stadtplanung eingegangen. Er wird für technologische Veränderungen und Innovation im städtischen Raum verwendet. Auch Aspekte wie  Umweltverschmutzung, demografischer Wandel oder Bevölkerungswachstum werden von diesem Sammelbegriff miteinbezogen. Gleichzeitig wird damit auch die Steigerung der wirtschaftlichen...

[mehr]

Die deutschen Wurzeln Bukarests

„Im Bukarest der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeiteten unzählige walachische Meister, Tischler und Maurer, doch für das Pflastern der Straßen wurden fremde Fachleute angeheuert“, zitiert Dossier Nr. 1189 des Rumänischen Nationalarchivs (ANR) den Architekten Petre Tabai. Auch für die ersten Pläne der heutigen Hauptstadt und die Gestaltung der Anwesen der Bojaren Alexandru Ghica, Gheorghe Bibescu und Barbu Stirbey wurden Experten für Wege-...

[mehr]

„Balkan ist für mich nicht Vetternwirtschaft und Korruption, sondern vor allem kulturelle Vielfalt“

Er spricht mehr als zehn Fremdsprachen, darunter fast akzentfrei Rumänisch: Prof. Dr. Thede Kahl aus Jena wurde vor Kurzem mit dem Titel eines Doctor honoris causa der Arader Vasile-Goldiş-Westuniversität bedacht. Und das, obwohl er mit der Arader Universität bisher noch überhaupt nicht zusammengearbeitet hat. Kahl hat eine Professur für Südslawistik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, Deutschland, und ist der Leiter des dortigen...

[mehr]

Minderheit in Rumänien: Serbisches Kulturerbe bedroht

Brennende Kirchen, zerstörte Denkmäler, verängstigt umher irrende Zivilbevölkerung, die der Wut von Menschen ausgesetzt ist, mit denen sie zuvor über lange Zeit friedlich zusammengelebt hatte. Die Bilder – aufgenommen vom Temeswarer Journalisten Raiko Cornea – sind schlicht-weg ergreifend und auch relevant für das, was die Union der Serben in Rumänien zum Thema der geplanten Aufnahme des Staates Kosovo in die UNESCO zu sagen hat. Das Fazit der...

[mehr]

20 Jahre deutschsprachige Studienrichtung an der Klausenburger Babeş-Bolyai Universität

Das akademische Jahr 2015-2016 hat an der Babeş-Bolyai Universität Klausenburg/Cluj-Napoca unter dem Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der deutschsprachigen Studienrichtung begonnen. Dazu werden auch weiterhin im ganzen Winter- und Sommersemester Veranstaltungen organisiert, die diesem Jubiläum gewidmet sind.Zu Beginn dieses akademischen Jahres hat bei der feierlichen Eröffnung Rektor Ioan-Aurel Pop die Bedeutung dieser Studienrichtung für die...

[mehr]

Beste Startbedingungen

Gute Englischkenntnisse sind heute für viele Studenten selbstverständlich und Studienprogramme auf Englisch haben einen regen Zulauf. Ein wenig exotischer ist da das Angebot der Bukarester Wirtschaftsuniversität (ASE): ein komplettes Studium auf Deutsch. Über 300 der insgesamt 21.000 Studenten der ASE sind in der deutschen Abteilung der Fremdsprachlichen Fakultät eingeschrieben. Landesweit gibt es 73 Studiengänge an 19 unterschiedlichen...

[mehr]

Bio-Gemüse per Mausklick

Man kennt es nur zu gut: Im Supermarkt gibt es manchmal Kirschen in der Größe von Nektarinen und Pfirsiche in der Größe von Melonen. Farbenfroh und wie Gummibälle aufgeblasen stehen sie in den Regalen und locken Kunden an. Lustvoll will man hineinbeißen - und es schmeckt wie Pappe. Das passiert nicht nur, wenn man Erdbeeren im Winter kauft. Sogar in der Saison hat man Probleme, gutes Obst zu finden. Immer mehr Leute erinnern sich an ihre...

[mehr]

WORT ZUM SONNTAG: Der Friedensnobelpreis 2016

Unvermittelt kramt meine Tochter Hannah morgens ihr liebstes Weihnachtsbuch hervor. Sie will Vorgelesen und Vorgesungen bekommen. Geduldig mache ich mit. Allerdings, als ich die erste Strophe von „Kling, Glöckchen kling“ singen muss, da trifft es mich überraschend: „Macht mir auf, ihr Kinder, ist so kalt der Winter, öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren!“ Auf einmal blitzt die ganze Misere der christlichen Kirche auf. An der Türe...

[mehr]
Seite 517 von 736