MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

„Ein Sehnen nach Menschen“. Selma Merbaum aus „Stefan Zweig“

Zur Kolumne „Hinterfragt“ vom 13. Februar 2024 über den Namenszwist in Bezug auf die in Czernowitz/Cern˛u]i geborene jüdische Dichterin Selma Me(e)rbaum(-Eisinger) hat sich eine überraschende Wendung ergeben: Der korrekte Name ist offenbar doch Merbaum mit einem „e“ – und auf jeden Fall ohne „Eisinger“! 

Marion Tauschwitz, die Autorin des Buches „Selma Merbaum. Ich habe keine Zeit gehabt, zuende zu schreiben“, hat sich bei der ADZ gemeldet und...

[mehr]

Der Mut von Ordensschwester Maria Alexandra Rabong

Notre Dame: Diesen Namen verbinden die Banater Deutschen mit den herausragenden Mädchenschulen der Zwischenkriegszeit im Banat. Nur wenige wissen jedoch, dass in einer Zeit, in der die Deutsche Volksgruppe alle deutschen Schulen, staatliche wie konfessionelle, kontrollieren wollte, die Notre-Dame-Mädchenschulen die einzigen deutschen Schulen im Banat waren, die 1942 der nationalsozialistischen Organisation nicht ausgeliefert wurden. Dazu hatte...

[mehr]

Wort zum Sonntag: Ausersehen zum Gehorsam

Der zweite Sonntag nach Ostern hat als Thema Jesus, den guten Hirten. Der Titel Gottes als Hirte, der Israel hütet wie Schafe, sowie auch das Bild des ungläubigen Volkes als verstreute Herde ohne Hirten, durchziehen die Bücher des Alten Testaments von Anfang bis zum Ende. Wenn sich Jesus als guter Hirte zu erkennen gibt, bringt er also nicht etwas Neues, sondern erhärtet, was alle Israeliten schon immer gewusst, was sie aber oft, dem Zeitgeist...

[mehr]

Lernerlebnisse mitten in der Natur

Was könnten ein lila Kleinbus am Karlsburger Stadtrand, gleich neben dem Waldhügel, eine restaurierte Scheune im abgelegenen Întregalde (Kreis Alba) und ein Deutschsprachclub in einem Roma-Dorf gemeinsam haben? Das alles sind Projekte, die der Bukarester Erzieher und Pädagoge Paul Dărășteanu ins Leben gerufen hat, um Kindern,  auch  aus benachteiligten Familien, eine andere Art Schule anzubieten: anders als in den Schulbänken, nachhaltig, in...

[mehr]

Mircea Geoană: „Dieses ‚Erdbeben’ hat uns viele Chancen eröffnet“

AHK-Debatte über Rumäniens Rolle für Europa vor geopolitischen Veränderungen und einer industriellen Revolution / Von Nina MayRumänien hat große Entwicklungsschancen - dank seiner geografischen Lage und im geopolitischen Kontext, aber auch, weil es über einen ausgewogenen Energiemix verfügt, der energiekonsumierende Großindustrie aus anderen Ländern anzuziehen vermag. Dies war die Hauptaussage der Teilnehmer an der von der deutsch-rumänischen...

[mehr]

Lebenselixier Milch?

Ist Kuhmilch für Erwachsene gesund – oder Teil einer wohlstandsbedingten Fehlernährung und damit Ursache zahlreicher Zivilisationkrankheiten? Ist  Milchunverträglichkeit eine Krankheit, kulturbedingt oder eher normal, denn Milch ist ja von Natur aus Babybnahrung? Müssen wir Milchprodukte reduzieren oder mit schlechtem Gewissen genießen, weil ihre Herstellung nachweislich den Klimawandel antreibt und landwirtschaftlich alles andere als nachhaltig...

[mehr]

Märchenwelt der naiven Kunst versus Realitätsdarstellung der Naturfotografie

Am 2. April, dem dritten Ostertag, sind das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) – Region Altreich und das Kulturhaus „Friedrich Schiller“ Gastgeber, nicht nur für die traditionelle Osterfeier, sondern auch für eine besondere Buchvorstellung gewesen. Nachdem Forumsmitglieder und -sympathisanten am Mittag gemeinsam die Auferstehung des Herrn mit Kuchen und Getränken gemeinschaftlich feierten, wurde am Nachmittag die zweisprachige...

[mehr]

Was sind „Deep Fakes“ und wie kann man sie erkennen?

Anfang des Jahres sorgten Videos in den Sozialen Medien, welche den Leiter der rumänischen Nationalbank (BNR), Mugur Isărescu, sowie die bekannte Journalistin und Moderatorin Andreea Esca zeigten, in denen sie vermeintlich Anlageempfehlungen gaben, für Aufsehen. Die Qualität der Videos veranlasste anschließend die BNR und Esca zu Klarstellungen. Letztlich handelte es sich bei den Videos um sogenannte „Deep Fakes“. Sie sind mittlerweile von so...

[mehr]

Randbemerkungen: Sechs Monate Überreaktion

Eitan Shamir, der Direktor des Begin-Sadat-Zentrums für Strategische Studien an der Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv erklärte unlängst: „Die Hamas als militärisches System, das Israel bedrohen kann, existiert nicht mehr. Sie schießt so gut wie keine Raketen mehr ab auf Israel. Von ihren 24 Bataillonen sind die meisten zerschlagen.“ Andrerseits: „Was wir in den nächsten Monaten viel sehen werden, sind gezielte Angriffe von kleinen Hamas-Teams,...

[mehr]

Weltweite Feinstaub-Belastungen  weiterhin hoch

Das in der Luftqualitätsmessung führende Schweizer Unternehmen IQAir hat Mitte März seinen sechsten jährlichen Bericht über die weltweite Luftqualität für das Jahr 2023 veröffentlicht. Die Ergebnisse sind durchwachsen. Insgesamt sieben Länder konnten im vergangenen Jahr die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Luftverschmutzung durch Feinstaub (PM2,5) einhalten, die einen Jahresdurchschnitt von 5 µg/m3 (Mikrogramm pro...

[mehr]
Seite 99 von 734