Es gibt das: Sympathie auf den ersten Blick, offene Worte und Blicke, Zuneigung, ohne dass man einander wirklich kennt. Im Februar dieses Jahres, draußen ist es noch ungemütlich kalt und grau, landet eine Anfrage in meinem elektronischen Briefkasten. Mit wieviel Aufwand kann die Orgel in Meschendorf/Mesendorf in einen hervorragenden Zustand gebracht werden? Die Frage stellt Alexandra da Sacco aus Bukarest. Tja, da muss ich hin! Waren Sie, lieber...
Eine faire Bezahlung, geringe Überstunden und kreative Freiheit – so sollte eine Arbeitsstelle sein. In der Videospielindustrie scheint das ein Hirngespinst zu sein. Der Traumberuf „Game Designer“ ist mit Unsicherheit und häufig mit Schinderei verbunden. Oft werden Programmierer entlassen, nachdem ein Videospiel fertiggestellt wurde. Aber es geht auch anders: Jamie Cheng, Independent-Entwickler von Videospielen, wollte sich nicht zwischen Familie...
Das Leben als unendlichen Urlaub zu erleben und rund um die Welt zu reisen, ohne dabei eine Bank ausgeraubt zu haben - wer träumt nicht davon? Manche Leute wandeln ihren Traum in eine Lebenserfahrung um, so wie der 26-jährige Temeswarer Bogdan Budai. Sein Motto lautet: Ohne Geld durch die Welt - das ist gar nicht so schwer! Davon ist Budai nicht nur völlig überzeugt, sondern er bewies es auch, als er 2013 mit nur 500 Euro in der Tasche auf...
Der Apostel Paulus treibt uns mit seinen Worten oft in die Enge. Manchmal sind seine Worte so erdrückend und sie gehen so tief, dass wir meinen, darunter zu zerbrechen. Er spricht dann vom Kreuz, vom Tod, vom Begraben werden in den Tod oder vom alten Menschen in der Sünde. Das sind keine Worte für einen Urlauber, der sich gerade vorbereitet, einen erholsamen Sommer zu genießen. Mit solchen Worten könnte ich mich nicht auf den Weg in die Erholung...
Aus allen Richtungen schwärmten sie an - die Delegierten der Altreichsfilialen des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR): Bacău, Buhuşi, Bukarest, Konstanza/Constanţa, Craiova, Galatz/Galaţi, Jassy/Iaşi, Mointeşti, Oneşti, Piatra-Neamţ, Piteşti, Ploieşti, Râmnicu Vâlcea, Târgovişte und Tulcea. Benjamin Josza vom Landesforum, Erwin Josef Ţigla aus dem Banater Bergland und Antonia Gheorghiu aus dem Buchenland als Vertreter der...
Es ist ein heißer, hektischer Sommervormittag in Bukarest. Die Sonne brennt stark auf einen herunter, doch eine Oase der Ruhe und Eintracht findet man schnell in der deutschen Privatschule Hermann Oberth auf der Pipera-Tunari-Chausee 34: Im einen Saal sitzen Kinder schon auf ihren Stühlen mit Büchern in der Hand und warten auf die Autorin Karin Gündisch. Die Lehrerinnen geben ihnen die letzten Anweisungen, bevor die Dame mit sanfter Stimme und...
„Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache“, sagte schon Wilhelm Freiherr von Humboldt. Und auch die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen stützt sich auf Sprache als identitätsbildendes Merkmal. Wer sich deutsch fühlt, spricht Deutsch und wünscht sich dies auch für seinen Nachwuchs. Umso mehr, wenn die Kinder in einem rumänischen Alltag oder einem zweisprachigen Haushalt aufwachsen. Daher ist für jede Minderheit das Recht...
Der emeritierte Erzbischof Robert Zollitsch aus Deutschland besuchte für eine Woche Rumänien. Er selbst wurde in Filipowa in der serbischen Batschka geboren. 1944 floh er mit seiner Familie nach Deutschland. Dort war Robert Zollitsch sechs Jahre lang Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz. Erzbischof Zollitsch unternahm vor Kurzem eine Reise durchs Banat. Bei seinem Besuch traf er sich mit Vertretern der deutschen Minderheit,...
Bei der diesjährigen Vollversammlung der Europäischen Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen (MIDAS) wurde das 15-jährige Bestehen der Organisation begangen. Es lag nahe, die Jubiläumstagung wieder in Bozen, der Landeshauptstadt Südtirols (Italien), zu veranstalten, wo MIDAS gegründet wurde und wo sich bei der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) der Hauptsitz des Generalsekretariats befindet. In den Räumen von EURAC...
„Journalisten der Minderheitenverbände Rumäniens sind eigentlich in einer ausgezeichneten Position“, ist sich Rajko Kornja sicher. Als Mitglied des Verwaltungsrates des Fernsehsenders TVR hat er einen geübten Blick auf die rumänische Medienlandschaft: „Das breite Publikum setzt kaum noch auf die einheimischen Medien und erwartet die üblichen bunten, schrillen Geschichten. Hier liegt eine besondere Chance.“ Doch wie können sich die Medien der...