BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Ausgebaggerte Gehsteige, durchbohrte Straßen, verunstaltete Grünflächen

Seit etwa einem Jahr wird in Temeswar gebuddelt: Zunächst einmal war es der Kabelfernsehen- und Internetanbieter RDS, der an allen Hauptstraßen Leitungen unterirdisch gelegt und dabei Unmengen an Sand, Kieselsteinen, unbrauchbaren Resten von Plastikrohren und sonstigem Abfall liegen gelassen hat. Ausgebaggerte Gehsteige, Straßen, die durchbohrt und nur notdürftig wieder asphaltiert wurden, Grünflächen, die zerstört wurden und ein Jahr danach...

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KOMMENTAR: Brexit

Dan Bucşa, Ökonom für Entwicklungsländer der Unicredit-Bank, schätzt, dass ein Opfer eines Austritts Großbritanniens aus der EU unsere Landeswährung wäre. Der Leu ist bereits geschwächt durch die populistischen Maßnahmen der Ponta-Regierung (Steuererleichterungen, Lohnerhöhungen), deren Durchsetzung und Auswirkungen jetzt von der PSD den „Technokraten“ von Regierungschef Cioloş in die Schuhe geschoben werden. Das wird ein Schock Rumäniens sein,...

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"25 Jahre, ein gemeinsamer Weg"

Temeswar - "Es waren 25 Jahre eines gemeinsamen Weges". So das treffende Resümee mit herzlichem Glückwunsch von Rolf Maruhn, dem deutschen Konsul in Temeswar, eines langjährigen Begleiters und aktiven Unterstützers der Tätigkeit der Banater deutschen Wirtschaftsstiftung, als Ehrengast bei der 25. Jubiläumsfeier des BVIK BANATIA im Temeswarer AMG-Haus. Das in festlichem Rahmen im "Karl Singer"-Saal im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Deutschland...

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Veranstaltungen zum Gründungsjubiläum

Reschitza – Die Kommunalwahlen Anfang Juni haben wohl die Agenda von Kreisrat und Stadt Reschitza nicht zur Ordnung kommen lassen, so dass sie zum 245. Gründungsjubiläum eher Mitveranstalter als Veranstaltungsinitiatoren sind. Das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) hingegen hat seit fast einem Jahr Vorbereitungsveranstaltungen im Programm (etwa mit dem Lokalhistoriker Dan Perianu) und bietet in der Nähe des Gründungstags der...

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Güterwaggonbauer investiert in Fachpersonal

Privatisierung statt Planwirtschaft – dass dies der einzige Weg in Richtung Effizienz ist, das wissen viele. Doch solche Schritte sind meist mit Personaleinschnitten verbunden. Und wenn es in solchen Situationen um den eigenen Job geht, kann die Stimmung leicht kippen und das Verständnis für Wirtschaftlichkeit ist schnell verflossen. Bei den Güterwaggonbauern von Astra Rail war dem nicht so, denn Privatisierung, Erfolgsstraße und neue...

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Aqua-Park in Broos eingeweiht

Anfang der 2000er Jahre habe angeblich nur der Temeswarer Geschäftsmann Marius Cristescu sich vorstellen können, aus der ehemaligen Waffen- und Munitionsfabrik Rompiro am Stadtrand von Broos/ Orăştie eine der modernsten Freizeit- und Vergnügungsanlagen in Rumänien und Osteuropa einrichten zu können. Er habe seinen Traum leben können, wobei dieser der glücklichste Tag seines Lebens sei, sagte mit Tränen in den Augen Marius Cristescu bei der...

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Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

„Que viva Picasso!“ – „Es lebe Picasso!“ heißt es im Kunstmuseum Temeswar, wo zurzeit Werke des Meisters des 20. Jahrhunderts ausgestellt sind. Über 50.000 Kunstwerke hat das Genie hinterlassen; Malerei, Bildhauerei und Keramik beschäftigten ihn gleichermaßen. „Ihn charakterisierte eine unglaubliche Kreativität, er hat, einer simplen Berechnung nach, zirka 2,3 Kunstwerke pro Tag erschaffen“, hat der Kurator Thomas Emmerling bei der Vernissage...

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LENAU-ABSOLVENTEN: JAHRE SPÄTER

Bei ihrer Arbeit hatte sie schon immer mit der deutschen Sprache zu tun: Lavinia Georgescu (35) ist seit Januar dieses Jahres als Rechtsberaterin beim Banater Verein für Internationale Kooperation „Banatia“ in Temeswar tätig. Der Job wurde ihr durch ihren ehemaligen Schulkollegen und Freund Norbert Hansmann angeboten. Obwohl sie schon seit gut neun Jahren bei einem multinationalen Unternehmen tätig gewesen war, fand sie, dass es Zeit war für...

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„Meine Liebe für die deutsche Sprache ist im Umgang zum deutschen Film, zur deutschen Literatur entstanden“

Nach drei Jahren nähert sich die Amtszeit des Germanisten und Leiters des Französischen Instituts in der Banater Hauptstadt, Daniel Malbert, dem Ende. „Ich wollte Goethe, Nietzsche, Rilke auf Deutsch lesen können, denn als junger Mann ist man von Nietzsche, Rilke begeistert. Es sind die großen Figuren“, begründet der Gebürtige Pariser, der überhaupt keine deutschen Wurzeln hat, seine Wahl zum Germanistikstudium an der Sorbonne. Die Liebe zur...

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KOMMENTAR: Wurzeln des Katz-und-Maus-Spiels

Dacian Cioloş, der von der PNL zwecks Aushängeschild zur Parlamentswahl im Herbst umgarnte Premier Rumäniens, ist die Gestalt eines Mittlers rumänischer Facon. Zwischen einer Politikerkaste („-klasse“ setzt – nicht vorhandenes - Bewusstsein voraus), die die Hebel der Gesetzgebung zum Eigennutz und –schutz einsetzt, und zwischen einer Wählermasse („Bürger“ sind es noch nicht), die zunehmend Politikekel spürt. Zwischendrin Cioloş.

In der Ed....

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