Mehr Raum, Privatsphäre und eine bessere Lebensqualität soll das neue Gebäude, das im Hinterhof des „Mutter-Kind“-Heims aus dem Temeswarer Freidorf-Viertel gebaut wird, garantieren. Am 3. August wird der neue Bau offiziell in Betrieb genommen. Aktuell sind die Kinder zu dritt in einem Zimmer untergebracht, so Caritas-Geschäftsführer Herbert Grün.
Das Caritas-Kinderheim „Mutter-Kind“ in der Ioan-Slavici-Straße wurde im Jahr 2000 eröffnet. Aktuell...
„Alle sind wir Rumänen ... mehr oder weniger ehrliche!" Auch im Caragiale-Jahr findet sich für jede politische Situation ein treffendes Zitat aus dem Kenner rumänischer Mentalitäten. Der Satiriker griechischen Ursprungs zog es vor, seinen Lebensabend in Berlin zu verbringen, blieb aber bis zuletzt in reger Korrespondenz mit seinem Herkunftsland. Manche deuten diesen Rückzug aus Rumänien mit Verzweiflung ob der Unmöglichkeit, sich mit der zutiefst...
Golf spielen bei Dämmerung oder in der Nacht: Das ist für Golf-Spieler in Westrumänien ab sofort kein Problem mehr. Am Wochenende fand in der Temescher Ortschaft Rekasch/Recaş zum ersten Mal in Rumänien ein Nachtgolfspiel statt. Mit einem leuchtenden Ball kann man nun die Spielzeiten verlängern und unabhängig von den Uhrzeiten die Jahrhunderte alte Ballsportart betreiben.Die Mitglieder des Clubs Tite Golf Ressorts durften am vergangenen Samstag...
Temeswar – Bereits seit einiger Zeit werden bei Sanktandreas/Sânandrei im Verwaltungskreis Timiş/Temesch immer wieder neue Funde aus dem Neolithikum zu Tage gefördert. Mehrere 7.000 Jahre alte Wohnungsreste belegen nun, dass die Bewohner dieser Region in der Jungsteinzeit in Wohnungen mit Stockwerken gelebt haben. Auf der archäologischen Fundstätte, 20 Kilometer von Temeswar/Timişoara entfernt, kamen aber auch andere überraschende Funde ans...
Reschitza – Der Reschitzaer Verein der Höhlenforscher „Exploratorii“ organisiert zwischen dem 3.-12. August (nach längerer Pause) wieder ein Forschungslager, teilt Bogdan Bădescu, dessen Leiter, mit. Die Höhlenforscher versammeln sich zur Untersuchung der Höhlen im Rudăria Mică Tal im Almăjului-Gebirge.
„Die Zahl der Teilnehmer an diesem Forschungslager steht noch nicht fest, aber es haben sich bereits mehrere Hobbyforscher mit viel Erfahrung...
Zwei Städte, zwei Bühnen aber eine Aufführung, am selben Tag, zur selben Stunde. Rumänische und ungarische Künstler haben sich vor Kurzem zusammen getan und ein innovatives Kulturprojekt gestartet: Sie arbeiten an einer gemeinsamen Theaterproduktion, die simultan in Temeswar/Timişoara und dem ungarischen Szeged aufgeführt wird. 2.000 Theaterfreunde, E-Learning und innovative Technologien werden bei diesem grenzüberschreitenden Unterfangen...
Kaputte Straßen, renovierungsbedürftige Häuser, zerrissene Gehwege, fremde Menschen und Pferdekutschen auf der Hauptstraße sind Bilder, die für immer in meinem Kopf bleiben werden.
So lebenslustig und risikobereit meine Eltern vor einigen Jahren waren, entschlossen sie sich, nach Rumänien zu ziehen, obwohl wir in Deutschland ein gutes Leben geführt hatten. Meine Geschwister und ich konnten uns mit dem Gedanken nicht sofort anfreunden, aber waren...
Jetzt wird die intellektuelle Kleptokratie bekämpft, das Abschreibertum des diktatorenstürzenden Regierungschefs – der sich ja übrigens nicht nur seit Karl-Theodor zu Guttenberg europaweit in „bester“ Gesellschaft befindet – nur muss man sich immer öfter ganz ernsthaft fragen, wer von den vielen Analysten und Kommentatoren eigentlich tatsächlich die Doktorarbeit von Victor Ponta gelesen hat, wo, angeblich nachgewiesenermaßen, 85 der über 400...
Eher etwas für den Mittelstand suchten die Mitglieder einer Wirtschaftsdelegation aus Bayern, die sich vergangener Tage in Rumänien aufgehalten hat. An der Spitze der Stadtverwaltung glaubt man, eine „gute Mischung zwischen Mittelständlern und Großkonzernen“ auch in Zukunft in den Raum Temeswar/Timişoara bringen zu können. Die Frage, wer denn im Raum der westrumänischen Großstadt eine Chance hätte, konnten beide Seiten ähnlich beantworten: IT,...
Das Banater Dorfmuseum aus Temeswar/Timişoara hat keine Probleme. Zumindest wenn es nach Claudiu Ila{ geht. Vor einem Jahr sprach der noch neue Museumsleiter von großen Plänen für das heruntergekommene Dorfmuseum. Was das Institut bräuchte ist mehr Zeit. Die ausgellten Häuser sollten restauriert, ein Büro- und Ausstellungsgebäude sollte fertiggestellt werden. Zudem sprach Ilaş von neuen Projekten, die mehr Besucher anlocken sollten. Vieles ist...