Präsident N. D. Dan hat nicht das erwartete Machtwort gesprochen, hat nicht mit der Faust auf den (Verhandlungs-)Tisch gedonnert, sondern klein beigegeben: der Präsident, unter dessen Ägide wochenlang die Regierungsverhandlungen liefen, hat sich der Erpressung und den unverschämten Forderungen der PSD unter deren professionellem Stehaufmännchen Sorin Grindeanu gebeugt. Die Verhandlungstaktik der PSD – Zeit schinden, bis allen die Zeit wegrinnt!...
Die Katastrophe, die Ex-Premier Marcel Ciolacu vor ein paar Tagen noch nicht wahrnehmen konnte, scheint nun da zu sein. In die Staatskasse muss Geld fließen. „Din p²mânt, din piatră seacă“ (Aus der Erde, aus trockenem Gestein) wie es in der Sprache des Landes heißt. Schritt für Schritt macht sich die Regierung an die angekündigten Kürzungen ran. Eine erste Sparmaßnahme betrifft die Drosselung des Zuschusses für schwierige Arbeitsbedingungen...
In Temeswar/Timișoara lässt es sich gut leben: Das findet zumindest die Mehrheit der Stadtbewohner, die die Lebensqualität als gut einschätzt, wie aus dem aktuellen Barometer zur Lebensqualität 2024 hervorgeht, das von der West-Universität in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung durchgeführt und vor gut einer Woche auf der Internetseite des Temeswarer Bürgermeisteramts veröffentlicht wurde. Rund 71 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass...
Die Welt rennt uns davon. Alles rast vorbei - vom Zähneputzen am Morgen bis zum ersten Schluck Kaffee, den wir kaum genießen. Zeit nehmen? Ein Luxus, den wir uns scheinbar nicht leisten können. In summa leben wir in einer Epoche, die Geschwindigkeit „vergöttert“. Alles muss schneller, effizienter, „smarter“ werden! Wir leben, als säßen wir in einem Hochgeschwindigkeitszug, der durch die Nacht rast. Doch wohin führt uns dieser Schnellzug der...
Jeweils zwölf Schüler des Ion-Luca-Caragiale-Nationalkollegs aus Bukarest und aus des Temeswarer Nikolaus Lenau-Lyzeums haben sich im Mai in Temeswar zu einer schüleraktivierenden Maßnahme im Sinne der Sprachförderung und der inhaltlichen Vorbereitung für die DSD-Prüfung Stufe II getroffen.
Unter Aufsicht von Carol Szabolocs, Bundesprogrammlehrkraft und Iuliana Goga, Ortslehrkraft am Nationalkolleg Ion Luca Caragiale in Bukarest, begann die...
Das große Länderfinale des bereits berühmten Schülerwettbewerbs „Jugenddebattiert“ hat dieses Jahr Ende Mai in Konstanza stattgefunden, nachdem der Landesvorentscheid in Bukarest Ende April, auch diesmal in einer gemeinsamen Sitzung mit den bulgarischen Kollegen, ablief. Dabei durften insgesamt 16 Schüler aus jedem Land vortreten und ihre Debattierkunst rund um das Thema „Sollen soziale Medien in Rumänien nach australischem Vorbild für...
Die echte Geschichte von Vlad Țepeș erleben? Nebenbei noch ein paar mehr siebenbürgische Geschichten aufsaugen? Einen lockeren Museumsspaziergang verbinden mit einem Besuch in einem sommerlichen Garten bei kalten Getränken und einem Imbiss? Dann schnell, denn all dies bietet ein Museum in Schäßburg/Sighișoara.
An einem lauen Sommertag mixt Lemuel Cotoarbă Cocktails, brät Burger und räumt den großen Garten auf. Aus den Lautsprechern tönt Musik,...
Sinnvolle Freizeitgestaltung darf kein Privileg sein! – Davon überzeugt, ist vor mehreren Jahren in Wien eine Initiative in die Wege geleitet worden. „Hobby Lobby“ bietet kostenlose Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Schichten, und das mittlerweile nicht nur in der österreichischen Hauptstadt, sondern auch in mehreren Städten in Österreich und Deutschland sowie seit vergangenem Herbst auch in der...
Das Deutsche Jugendforum der Region Altreich e.V. hat Ende Mai in Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) für die Region Altreich sowie mit dem Deutschen Goethe-Kolleg Bukarest und der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Bukarest das erste Maibaumfest in Bukarest organisiert. Das Event fand im geräumigen Schulhof des Goethe-Kollegs statt, wobei der bewölkte aber glücklicherweise...
„Ich wurde letzte Woche von einer unbekannten Nummer angerufen, und als ich ´Hallo, Herr Mateaș´ auf Deutsch hörte, dachte ich, es sei jemand von der Arbeit. Ich dachte mir: ´Jetzt werde ich gekündigt!´“ Mit diesen Worten beginnt Mario Mateaș seine Dankesrede zur Verleihung des Stefan-Jäger-Preises im Rahmen der Heimattage der Banater Deutschen am 14. Juni in der Nationaloper von Temeswar/Timișoara. Ein Satz, halb im Scherz gesagt, und doch...