MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Hoch-Zeit für Propheten

Wer den heutigen öffentlichen Diskurs (die Unterschiede zwischen Ost und West – Ausnahmen Ungarn und Polen – sind bloß Nuancen) nicht taub und blind zur Kenntnis nimmt (oder von sich abperlen lässt), der wird rasch feststellen (müssen), dass der Wortschatz der (auch Möchtegern-)Meinungsmacher sich ziemlich radikal gewandelt hat (Heinrich Heines genialer Reim auf „radikal” lautet: „ratzekahl”!). Der Diskurs dreht sich fast ausschließlich um die...

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„Das Banat ist das beste Beispiel gelebter Multikulturalität“

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa wurde im Jahr 2000 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Potsdam gegründet. Die Einrichtung nimmt sich vor, die Kultur und Geschichte jener Gebiete bekannt zu machen, in denen Deutsche gelebt haben bzw. noch leben. Für das Länderreferat Südosteuropa, zu dem auch Rumänien gehört, ist seit 2017 Dr. Ingeborg Szöllösi zuständig. In dem folgenden Gespräch erzählt Ingeborg Szöllösi unter anderem von den...

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Ein rumäniendeutscher Sozialist, Opfer kommunistischer Willkür

Am 9. November 1982 verfasste Oberstleutnant Nicolae Pădurariu, Leiter der Unterabteilung 1/A innerhalb der Temeswarer Securitate, einen ausführlichen Bericht, in dem er von „Sorin” erhaltene Informationen auf vier maschinengeschriebenen Seiten zusammenfasste.  „Sorin“ war damals Redakteur der Bukarester Tageszeitung „Neuer Weg“ und arbeitete in der Temeswarer Redaktionsvertretung. Kurz zuvor war er von einer Westreise nach Rumänien zurückgekehrt...

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Passion und Auferstehung

Ob Osterkrippe, Fastenkrippe oder Passionskrippe genannt … Das Wort „Krippe“ hat zur ursprünglichen Bedeutung „Futterkrippe“ noch eine zusätzliche Bedeutung bekommen, nämlich „szenische Darstellungen aus dem Leben Jesu“. Es wurde aber neben der Weihnachtskrippe mit ihrem trotz aller Armut lieblichen Ereignis der Geburt des Jesuskindes die Passionskrippe mit ihren grausamen Szenen von Jesu Leiden und Sterben in der künstlerischen Gestaltung eher...

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Lassen wir das Licht des Auferstandenen in uns aufleuchten

Liebe Priesterbrüder, Ordensbrüder und Ordensschwestern, in Christus geliebte Gläubige,

die letzte Fastenzeit des Gnadenjahres unserer Diözese geht zu Ende und Ostern ist da. Geht die Fastenzeit wirklich zu Ende? Umhüllt nicht Trauer und Schmerz die Seelen statt der  Siegesfreude? Wird es uns gelingen, das Halleluja, das vor 40 Tagen verstummte, wieder anzustimmen? Nicht die Gläubigen sondern das Echo der leeren Kirchen antwortet bei der...

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Kostenlos, kurz, effektiv: Sport zu Hause für Jung und Alt

Ein weiser Mann sagte einmal: „Wer Sport treiben möchte, der möge zuerst aus seiner Wohnung hinausgehen!“ Das mag wohl allgemein als guter Rat gelten, doch nicht in Zeiten der Corona-Krise. In solch schwierigen Zeiten sollte man seine Wohnung bzw. sein Haus so selten wie möglich verlassen und nur, um Wichtiges zu erledigen, d.h. mit gutem Grund. Alles andere ist nebensächlich und kann gewiss warten. Dass man sich trotz Notstand auch draußen, in...

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Die Brosche

Meine Kränzchenfreundin Ursula hatte für Sonntag, den 15. Januar 1945, zu ihrem 15. Geburtstag eingeladen. Ich hatte ihr eine Brosche gekauft, die man damals gern auf den weißen Dirndlblusen trug. Die hübschen Broschen wurden von einer Frau hergestellt, sie bestanden aus mehreren ausgestanzten Blumen aus bunten Lederresten. Ich freute mich auf die Überraschung, die ich Ursula machen werde. Die Geburtstagsfeier fand jedoch nicht mehr statt. Am...

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WORT ZUM KARFREITAG: Der Verlierer wurde Sieger

Die Freimaurer Belgiens hatten 1879 ein antichristliches Schulgesetz durchgesetzt. Triumphierend rief ein Minister aus: „Ein Leichnam versperrt uns den Weg zur Geistesfreiheit! Es ist der Leichnam Christi. Wir werden ihn in die Grube legen!“ Haben sie es geschafft? Der Minister und seine Genossen liegen schon lange in der Grube. So wie dieser Minister dachten auch die Feinde Jesu im Hohen Rat der Juden und brachten Jesus ans Kreuz. Nun standen...

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Seit 15 Jahren nur Versprechungen und nichts Konkretes

Vor 15 Jahren wurden Gespräche bezüglich der „Schnee-Autobahn“, die die Karpaten überqueren soll, aufgenommen. Das unter dieser Bezeichnung geführte Projekt aus dem Jahr 2005 sah einen Kostenvoranschlag von 1,8 Milliarden Euro und eine Strecke von 53 km vor. Obwohl diese drei Jahre später befahrbar sein sollte, wurde erst 2019 ein Abschnitt von 6,3 km zwischen Rosenau/Râșnov und Neustadt/Cristian in Angriff genommen. Hinzu kommen sollte eine...

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Wichtige Investitionen werden fortgesetzt

Mehrere wichtige Verträge zur Finanzierung weiterer Investitionen im Bereich des Personennahverkehrs und der Bildung hat das Bürgermeisteramt Hermannstadt/Sibiu zurzeit in Ausführung. Einen besonders umfassenden Vertrag, mit dem die tiefgehende Modernisierung des Personennahverkehrs in der Stadt bezweckt wird, unterzeichnete die Hermannstädter Bürgermeisterin Astrid Fodor Anfang März mit Simion Crețu, dem Direktor der Entwicklungsagentur Zentrum...

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