MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Unsere innere Kinder-Uhr und Sankt Bartholomäus

Die Kinder meiner Generation (Jahrgang 1948) und die meiner älteren Geschwister hatten fast alle keine Uhren. In den 60er-Jahren erschienen dann die ersten Armbanduhren als Geschenk für Schulkinder, meist bei den Firmungen. Ich bekam von meinem Mischon(Mathias)-„Fermphetter“ (Firmpate) eine Ruhla, ein erschwingliches, aber zu sensibles DDR-Produkt für uns Dorfbuben. Da hielten die sowjetischen Pobeda-„Handuhren“ schon länger aus. Bei den Mädchen...

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Schüler als Pandemie-Verlierer

Das entmutigende, entmündigende und entwürdigende Leben unterm gesundheitlichen Rettungsschirm, das wir zu führen gezwungen sind – zugegeben: auch weil es keine vernünftige Alternative dazu gibt – hat letztendlich eine einzige wirklich katastrophale Folge: es kostet Zukunft. Das Geld, das die Corona-Politik kostet, fällt offensichtlich viel schwerer in die Waagschale als der Zwang durch die Pandemie, die Schulen auf Sparflamme zu halten (halbe...

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Freie Szene vor dem Aus?

Ab dem 1. September kann man wieder ins Theater, ins Kino und in die Oper gehen. Wenigstens theoretisch. Kultureinrichtungen aus Kreisen mit einer kumulativen Corona-Inzidenz von höchstens 1,5 Neuinfektionen pro 1000 Einwohner in 14 Tagen können unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. Die an die Corona-Krise adaptierte Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen mit reduzierter Zuschauerzahl und Maskenpflicht ist zwar eine gute und unverhoffte...

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Auf den Spuren der internationalen Holzmafia

Rund drei Fußballfelder Holz werden laut Greenpeace in den rumänischen Karpaten jede Stunde kahl geschlagen. Jahrhunderte Jahre alte Bäume aus dem letzten Urwald Europas werden zu Billigmöbeln verarbeitet. Über das globale Milliardengeschäft, eines der einträglichsten überhaupt, berichten die einheimischen Massenmedien schon seit Jahren, auch die internationale Presse hat das Problem der „Holzmafia“ unter die Lupe genommen. Die Morde an Förstern...

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Sport und Bergtourismus gewidmet

Das erste Museum landesweit, das dem Sport und Bergtourismus gewidmet ist, befindet sich in Vorbereitung und soll im Juni 2021 seine Tore öffnen. Eingerichtet wird dieses im Gebäude des ehemaligen Sächsischen Eislaufvereins, in dem als Olympia bekannten Gebäude an der Burgpromenade unter der Zinne. Kronstadt/Brașov ist bekannt wegen der vielen Sportarten, die beginnend mit der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts betrieben...

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An die eigene Nase fassen

Kommen Menschen in unvorhersehbare Situationen oder gar Krisen, tauchen bald zwei Fragen auf: Warum passiert das alles und wer hat das zu verantworten? Schnell schließt sich die Suche nach Schuldigen und eventuellen Profiteuren der Lage an. Dass ein Übel einfach so geschehen kann, scheint vielen weit weniger naheliegend als ein – von wem auch immer – geplantes Vorgehen. Zweifellos befindet sich die gesamte Welt bereits seit vielen Monaten in...

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Wort zum Sonntag: Der Obstgarten Gottes

Ein Farmer in Amerika zog in einem wohlgeschützten Garten ganz auserlesene Apfelsorten. Er hielt sich auch mit seiner Freude über seine Erfolge nicht zurück und lud seine Freunde ein, sich selbst von der erlesenen Güte des Obstes zu überzeugen. Einer von diesen, der bisher nie gekommen war, gab ihm auf sein erneutes Drängen zur Antwort: „Ich bin schon einmal an deinem Garten vorbeigekommen, sah Äpfel auf dem Boden liegen, hob einen auf, biss...

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Es könnte beim nächsten Mal schlimmer kommen

Am 6. Juli berichteten mehrere Medien über Fälle von Beulenpest in der Mongolei. Wilderer hatten sich an rohem Murmeltier-Fleisch angesteckt, das dort als Delikatesse gilt. Der Schwarze Tod, vom Bakterium Yersinia pestis verusacht, kostet unbehandelt 30 bis 60 Prozent der Infizierten das Leben. Heute kann man die Pest mit Antibiotika bekämpfen, doch im 14. Jahrhundert starben 50 Millionen Menschen auf drei Kontinenten. Trotzdem wurde in der...

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Schluss mit Lächeln

Maskentragen spart Lippenstift – für Süchtlinge wie mich ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. Seit Jahrzehnten gab es keinen Tag, an dem ich ungeschminkt auf die Straße ging. So etwas geht in Fleisch und Blut über wie Anziehen und Frisieren. Man kann es nicht abstellen, ohne sich nackt zu fühlen. Dann kam die Maskenpflicht. Zuerst bloß in öffentlichen Innenräumen, also weiterhin zum Weggehen angemalt. Vor Ort rasch den Mundschutz übergestülpt...

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Weitere Finanzierungsquellen für Reschitza

Im Nationalprogramm für Bauvorhaben von öffentlichem Interesse gibt es das Unterprogramm „Straßen von lokalem und von Kreis-Interesse“. In diesem Unterprogramm hat Entwicklungsminister Ion [tefan in dieser Woche 31 Finanzierungsanträge genehmigt und für 2021 die Bereitstellung von Mitteln für deren Umsetzung verfügt. Fünf dieser Projekte betreffen Straßen in Reschitza, die zu modernisieren wären. Sie liegen in den „vernachlässigten“ Stadtvierteln...

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