Die Künstlergilde Esslingen vergab am 19. November 2021 im Gerhart Hauptmann-Haus in Düsseldorf den Andreas Gryphius Preis 2020. Preisträger ist der Schriftsteller und Verleger Traian Pop aus Ludwigsburg. Die ursprünglich für den 6. November 2020 geplante Veranstaltung musste bedingt durch die Corona-Pandemie auf diesen Termin verschoben werden. Mit dem Gryphius-Preis, benannt nach dem schlesischen Barock-Dichter – ein vielsprachiger Poeta...
Nachdem die Nera-Klinik in Slatina Nera/Căbunari aufgrund einer Kontrolle seitens der Direktion für Öffentliche Gesundheit DSP Karasch-Severin mit einer Geldstrafe von insgesamt 80.000 Lei wegen Unregelmäßigkeiten in ihrem Betrieb belegt und das durch ein DSP-Kommuniqué bekanntgegeben wurde, reagierte die Klinik umgehend ihrerseits mit einem Kommuniqué, in dem sie „Präzisierungen” zu den von der DSP festgestellten Unregelmäßigkeiten bringt und...
Nach den Werken von Georg Weber u. a. (1995) und von Otfried Kotzian u. a. (2015) über die Deportation der Siebenbürger Sachsen bzw. der Bukowinadeutschen in die Sowjetunion 1945-1949 liegt mit dem hier zu besprechenden Buch ein weiteres grundlegendes sowie mustergültig konzipiertes und ausgeführtes Werk über die mehrjährige Verschleppung Deutscher aus Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Etwa 150.000 Deutsche aus Rumänien, Jugoslawien und...
Im Rahmen der österreichischen Kulturtage, die in diesem Jahr unter dem Titel „TRANSITIONs“: Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft in einer sich verändernden Welt“ ausgerichtet wurden, fand am Nachmittag des 12. November der Workshop „Aspekte der Celan-Rezeption in Rumänien“ statt: Der zweistündige Workshop für Erwachsene, der online angeboten wurde, war in zwei Einheiten aufgeteilt: Im ersten Teil der Veranstaltung hielt Dr. Maria Sass,...
Immer wieder kommen junge Menschen in der Kirchenburg von Holzmengen/Hosman zusammen, um an den verschiedenen Gebäuden von Kirchenburg und Jugendzentrum zu arbeiten. Vom 29. bis 31. Oktober fand in dem malerischen Dorf bei Hermannstadt/Sibiu zum wiederholten Mal ein Restaurierungsworkshop mit Freiwilligen statt. Über den Sinn und die Freude an solchen gemeinsamen Aktionen im naturgeschützten und touristisch attraktiven Harbachtal erzählt Paul...
Nicolae Ceau{escu, der rumänische Diktator, hält seine Frau Elena an der Hand und lächelt infantil, während im Hintergrund eine Bombe explodiert. Lackierte Fingernägel an Frauenhänden ragen aus Tieren heraus. Tierköpfe reißen ihre Mäuler auf und verschlingen menschliche Körperteile, Persönlichkeiten aus Politik, Sport oder der Filmindustrie stehen mit unterdimensionierten Körpern da, lächerliche Positionen einnehmend. Ein Flugzeug fliegt über...
Nicolae Ceaușescu, der rumänische Diktator, hält seine Frau Elena an der Hand und lächelt infantil, während im Hintergrund eine Bombe explodiert. Lackierte Fingernägel an Frauenhänden ragen aus Tieren heraus. Tierköpfe reißen ihre Mäuler auf und verschlingen menschliche Körperteile, Persönlichkeiten aus Politik, Sport oder der Filmindustrie stehen mit unterdimensionierten Körpern da, lächerliche Positionen einnehmend. Ein Flugzeug fliegt über...
Mit einem umfangreichen Besuchsprogramm hat der rumänische orthodoxe Metropolit und Erzbischof Andrei von Klausenburg/Cluj in Bayern die kirchlichen Beziehungen der Metropolie Klausenburg und seines Erzbistums Vad, Feleac und Klausenburg/Cluj-Napoca mit Bayern vertieft. Schwerpunkte der fünftägigen Visite waren Regensburg, Nürnberg und München. In Selb besuchte Metropolit Andrei die evangelische Kirchengemeinde von Pfarrer Dr. Jürgen Henkel, des...
Gott spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.(Jesaja 2, 4) Wahrscheinlich um die Mitte des 20. Jahrhunderts, also um 1950, als die Führung der damaligen Sowjetunion darauf vertraute, der Welt Frieden bringen zu können, hat ein sowjetischer Bildhauer diesen biblischen Vers (ebenso Micha 4, 3) für ein monumentales Bildwerk verwendet:...
Vater Martin H. Lissmann wurde 1937 in Deutschland geboren und lebt seit 1975 in Köln, wo er als Erzdiakon in der rumänischen Pfarrei „Allerheiligen“ dient. Marburg, Rom und Chicago waren die Stationen seines protestantischen und katholischen Theologie-Studiums. Bald fühlte er deutlich, für sich selbst etwas anderes zu benötigen. Im Herbst 1967 wagte Martin H. Lissmann einen Schritt in die damalige „Höhle des Löwen“ und immatrikulierte sich,...