MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

„Russlands aggressive Pläne kennen keine Grenzen“

Hunderttausende tote und verletzte Soldaten, viele tausende zivile Opfer, ganze Städte und Dörfer zerstört – so die vorläufige Bilanz des Kriegs in der Ukraine. Im Februar dieses Jahres wurden zwei Jahre seit dem russischen Überfall auf die Ukraine begangen, gleichzeitig auch zehn Jahre seit einem der blutigsten Tage auf dem Unabhängigkeitsplatz der ukrainischen Hauptstadt, nachdem Russland die Krim besetzte und den Krieg im Donbass entfachte.  ...

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Was Rumäniens Frauen von der Politik erwarten

Fast möchten man meinen, die ADZ wird auch im Parlament gelesen... Nach dem spöttischen Titel vom letzten Jahr „Herzlich abwesend zum Frauentag“ (ADZ, 14. März 2023), Untertitel: „Kein Ciucă und kein Ciolacu, dafür das beste Büffet“ und jeder Menge (verdienter) Ironie über vollmundig angekündigte, dann aber nicht erschienene Politiker und Politikerinnen, waren sie diesmal im Vorfeld des anstehenden Frauentags jedenfalls alle da: Senatspräsident...

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Ihr sollt  heilig sein

Wir Christen sind Lieblinge Gottes. Wir sind wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung und zu einem unvergänglichen Erbe im Himmel durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Jetzt gehen wir zwar durch den Feuerofen der Anfechtungen zu unserer Läuterung und sind oft traurig, aber durch den Glauben werden wir aus Gottes Macht bewahrt zur ewigen Seligkeit und herrlichen Freude. Unser Leben ist vom Verderben erlöst, wir sind gekrönt mit...

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In Deutschland wird nicht nur Deutsch gesprochen

In der Bundesrepublik Deutschland wird nicht nur Hochdeutsch gesprochen. Es gibt landesweit zahlreiche und vielfältige Dialekte und Regionalsprachen. Insgesamt sieben dieser Regional- und Minderheitensprachen stehen in Deutschland unter besonderem Schutz. Hierzu gehören Dänisch, Nordfriesisch, Saterfriesisch, Niederdeutsch, Obersorbisch, Niedersorbisch sowie Romanes, das von den deutschen Sinti und Roma in ganz Deutschland gesprochen wird. Die...

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Fantastisch, atemberaubend, gefährlich

Ein riesiges Ei steht mitten auf der Bühne im Zentralpavillon von Romexpo in Bukarest. Die Lichter werden gedämmt, das Ei fällt zusammen, die Show beginnt. Ein glänzend blauer Käfer schleppt ein großes Ei auf seinem Rücken. Es ist offensichtlich sehr schwer, der Käfer ist erschöpft und legt eine Pause ein. Während er schläft, nähern sich ihm vorsichtig zahlreiche Insekten einer Kolonie, bestaunen ihn und sein „komisches“ Gepäck. Der Käfer wacht...

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„Es ist schwer, einer Tradition zu folgen, von der in Rumänien alle Spuren verwischt wurden“

Immer mehr junge Menschen entdecken ihre queere Identität und kämpfen für ihr Recht, zu sein und zu lieben, wie und wen sie wollen, auch in Rumänien. ADZ-Redakteur Dirk Hornschuch erkundet die „queere Szene” in Bukarest, hat einen Ausflug zu einer Drag-Show gemacht und sprach mit der Dragqueen Mary Magdalene über ihren Werdegang und die Herausforderungen als queere Künstlerin.

Es ist ein verschneiter Januarabend an einem Samstag im Bukarester...

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Ein Manifest für den Naturschutz

Wie kommt man dazu, als Literaturwissenschaftlerin eine Rezension über Gerald Klamers neues Buch „Durchs wilde Herz der Karpaten“ zu schreiben? Erschienen im Januar dieses Jahres bei Malik ist das gut 250 Seiten dicke Buch nämlich eher ein Wanderbericht und -führer, ein Manifest für den Wald- und Naturschutz im Allgemeinen, ein Naturkundebuch mit zahlreichen Informationen zu Pflanzen und Tieren - als schöne Literatur, Belletristik im...

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Die „Sphinx aus Bădăcin“ und eine Geschichtsschreibung, die ihr gerecht wird

Ein recht bescheiden gestalteter, aber exakt 600 Seiten schwerer Paperback zwecks Hommage an den bis heute mit Abstand berühmtesten Mann aus dem 600-Einwohner-Ort Bădăcin im Kreis Sălaj ist seit Jahresende 2023 auf dem rumänischen Markt erhältlich: „Iuliu Maniu în jurnalul lui Corneliu Coposu“ von Dan Pavel mit dem Zusatztitel „O reinterpretare a istoriei“ wurde zu Beginn des laufenden Monats in Großwardein/Oradea, Bădăcin, Sighetu Marmației und...

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Randbemerkungen: Regierungsregel Regimegegnermord

Für Chruschtschow, Breschnjew, Andropow und auch für Gorbatschow machte es wenig Sinn, Dissidenten ermorden zu lassen. Den Nachfolgern des Massenmörders Stalin genügte die Verbannung – nach Sibirien, in die eilig umbenannten ehemaligen GULAGs – oder die Ausweisung „zum Klassenfeind“. Wen wundert´s, dass Alexej Nawalnyi in der Strafkolonie Nr.3 ermordet wurde – identisch mit dem ehemaligen stalinistischen GULAG, dem Lager Nr.51 nördlich des...

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„Es ist ein Geben und Nehmen“

Deutsche, die für ein Jahr einen Freiwilligendienst leisten, sind seit Jahrzehnten keine Seltenheit in Rumänien und eine willkommene Bereicherung in vielen sozialen und karitativen Einrichtungen. Doch seit der Pandemie nimmt die Zahl der Bewerbungen immer mehr ab. Hossein Saleh ist ein iranisch-stämmiger 69-jähriger Frankfurter, der momentan an einer Schule in Bukarest einen Freiwilligendienst leistet.  Es ist kurz nach zwölf in einer Schule im...

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