In den Morgenstunden des Dienstags, dem 7. Mai 2019, hat uns unser ehemaliger Redaktionskollege, der Ethnologe, Schriftsteller und Journalist Franz Karl Remmel (geboren am 5. September 1931) für immer verlassen. Er wurde gestern in Perjamosch/Periam neben seinen Eltern und Vorfahren auf dem „Altdorfer Friedhof“ bestattet.
Franz Remmel (für Freunde: „Feri“) entstammte einer wohlhabenden Perjamoscher Familie (Sägewerksbesitzer, Holzhändler,...
Berlin im Frühling. Rund um den Alexanderplatz wimmeln die Straßen von Touristen. Die evangelische Marienkirche an der Karl-Liebknecht-Straße gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten, die Reisende anziehen. Durch den Besuch der ältesten, städtischen Pfarrkirche in Berlin, die noch sakral genutzt wird, begeben sich viele auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Während die Besucher das Fresko „Totentanz im Erdgeschoss“ betrachten und mit ihren Blicken...
Berlin im Frühling. Rund um den Alexanderplatz wimmeln die Straßen von Touristen. Die evangelische Marienkirche an der Karl-Liebknecht-Straße gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten, die Reisende anziehen. Durch den Besuch der ältesten, städtischen Pfarrkirche in Berlin, die noch sakral genutzt wird, begeben sich viele auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Während die Besucher das Fresko „Totentanz im Erdgeschoss“ betrachten und mit ihren Blicken...
Am 21. November 1916 starb der Kaiser von Österreich-Ungarn Franz Joseph I. im hohen Alter von 86 Jahren nach nahezu 68-jähriger Regierungszeit. Aufgrund der Darstellung des Schauspielers Karlheinz Böhm in der berühmten dreiteiligen „Sissi“-Filmreihe herrscht bis heute ein unsterbliches, aber durchaus kitschiges Bild dieses Kaisers und seiner Gattin Elisabeth. In Biografien wird dem „ewigen Kaiser“ je nach politischem Standpunkt entweder von Fans...
Auch wenn man gern dran glauben möchte, dass die Europawahlen und die Volksbefragung vom 26. Mai Schicksalswahlen und eine Richtungsentscheidung für dieses Land sein werden – in diese Richtung zeichnet sich bei genauerer Betrachtung tatsächlich jedoch gar nichts ab. So lange die Oppositionsparteien bloß umfragemäßig, keineswegs aber realistisch Chancen zum Am-gleichen-Strang-Ziehen wahrnehmen, wird der Elefant PSD sich im selbstgemachten...
Vom 11. bis 13. April fand in Konstanza/Constanța eine Tagung mit dem Titel „Deutsche Sprache und Kultur in Bessarabien, Dobrudscha und im Schwarzmeerraum” statt. Organisator war das Forschungszentrum für Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (DiMOS), eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Regensburg, in Kooperation mit dem Forschungszentrum für Germanisten in der Dobrudscha (CCDG) an der Universität „Ovidius“, Konstanza. Im...
Am Anfang war die Feststellung. Dann prüfte man abermals die statistischen Angaben. Schließlich folgte die Tat. So könnte man kurz die Situation in der kleinsten kreisfreien Stadt Bayerns, in Schwabach, in der Metropolregion Nürnberg, umschreiben. Die Feststellung lautete bereits im Januar 2016: Rumänen sind die größte Gruppe der Ausländer in Schwabach. Die Statistik besagte Ende 2018: 906 Schwabacher Einwohner verfügen über die rumänische...
Für unzählige Schüler, Eltern, Lehrbeauftragte und Personen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven persönlicher Beteiligung einer direkten Konfrontation mit den unmittelbaren Folgen der mangelhaften Bildungspolitik Rumäniens stellen müssen, ist die bis dato unzureichend gelöste Frage bezüglich des Lehrmaterials in Gestalt von Schulbüchern längst kein Geheimnis mehr, um das man in der Öffentlichkeit einen großen Bogen schlagen möchte....
Es ist ein heikles Thema und eine gewagte Theorie, mit der Maria Endreva aus Sofia ihr Publikum fesselt. Im Hörsaal „Umberto Eco“ der Germanistikfakultät an der Ovidiu-Universität Konstanza hätte man am Vormittag des 12. April eine Stecknadel fallen hören können. „Deutschland saugt bereitwillig die bulgarische Elite auf“, kommentiert die Vortragende in der anschließenden Diskussion. „Doch das Medienbild der Deutschen über Bulgaren, Bulgarien und...
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Harun Farocki: Die Entgrenzung der Arbeit“, die Werke des im Jahr 2014 verstorbenen Regisseurs zeigte, lud das Goethe-Institut am 18. April zum Fokus-Talk in den Pavillon 32 ein. Sowohl Studenten als auch Personen, die bereits mit beiden Beinen fest im Arbeitsleben stehen, versammelten sich an diesem Abend zum Austausch rund um das Thema „Die Zukunft der Arbeit“.
Einführung in die Thematik bot der Film „Ein neues...