MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Abenteuerfahrt zum Dach der Welt

Einmal den Himalaya sehen – davon hatte Valeriu Pană schon vor 18 Jahren geträumt. Die Familie ins Auto packen und einfach losfahren... „Natürlich war mir damals klar, dass das nicht so einfach geht“, gesteht der 62-jährige Fotograf, der bis 2007 bei der ADZ angestellt war. Doch plante er seine Traumstrecke immer wieder in Gedanken durch, suchte im Internet nach Bildern zu den einzelnen Etappen, als geistige Übung, wie er sagt. Erst nachdem sein...

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WORT ZUM SONNTAG: Die Hoffnung unseres Lebens

Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Eigentlich ist unser ganzes Leben eine Adventszeit: Eine Zeit der Hoffnung, der Erwartung, der Sehnsucht, die auf Erfüllung wartet. Gibt es auf Erden einen einzigen Menschen, der sagen kann: „Ich erhoffe und erwarte nichts mehr? In mir ist die Sehnsucht schon verglüht. All mein Hoffen und Erwarten hat sich schon auf Erden erfüllt?“ Ein solcher Mensch wäre ein Unikum. Seit es Menschen...

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Berufsbildung in Temescher Kommunen

Zwischen 1,7 und 1,9 Prozent liegt der Anteil der arbeitsfähigen Bürger, die sich im Jahresdurchschnitt im Verwaltungskreis Temesch nach einer Beschäftigung umsehen. Trotz dieser geringen Arbeitslosenrate heißt es gelegentlich, dass mehrere Tausend Bürger in dem westrumänischen Verwaltungskreis „untätig“ seien, also in keinem Arbeitsverhältnis stehen und dementsprechend weder ein geregeltes Einkommen, noch eine Sozialversicherung haben....

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Babylon – ein Spiel für „gelenktes Schreiben“ bei Jugendlichen

Für mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen Europas stellt das Schreiben längerer Texte eine Herausforderung dar. Viele der gut ausgebildeten Schülerinnen und Schüler beim Schreiben einer Bewerbung, eines Briefes oder ihres Lebenslaufes mit Problemen konfrontiert. Dabei sind die jungen Leute weder Analphabeten oder Menschen mit Legasthenie, noch leiden sie an anderen Schreibstörungen. Schreiben, egal ob „von Hand“ oder mit Computer, ist für...

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Die gute Seele hinter dem Kronstädter Oktoberfest

Das erste Oktoberfest in München sollte eigentlich ein einmaliges Pferderennen sein, zu Ehren der Hochzeit Ludwigs von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die Idee dazu hatte der Kavallerie-Major Andreas von Dall’Armi, der sie auch König Max I. Joseph von Bayern vorstellte. So kam es, dass am 17. Oktober 1810, auf „der Wiesn“, ein freies Gelände neben München, die erste Ausgabe des inzwischen weltweit bekanntesten Bierfestes...

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Rückblick und Ausblick auf historische Prozesse

Vier umfangreiche Ausstellungskataloge in Deutsch, Rumänisch, Ungarisch und Serbisch und ganze Päckchen Flyer mit Hinweisen auf die Website des Projekts MI-DANU „Migration im Donauraum“ lagen auf, als sich die Teilnehmer aus vier westrumänischen, je einem ungarischen und serbischen und dem Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm zu ihrer Abschlussbesprechung trafen. Die Atmosphäre war eine des Wiedersehens zwischen Bekannten, die Gespräche ohne...

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26 Jahre beim „Neuen Weg“

Er war ein stiller, schweigsamer Kollege. Auch wenn er lachte (und er lachte gern), war es ein leises Lachen, denn er lachte in sich hinein. Damit hängt zusammen, dass er, wenn er sich zum Sprechen entschlossen hatte, wohlüberlegte Ansichten vertrat, denen man kaum etwas entgegensetzen konnte. Auf seinen Rat durftest du dich verlassen.Hans Frick ist nach seinem Studium an der Universität Klausenburg im Jahre 1961 in die Redaktion des „Neuen Wegs“...

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„Jede politische Wahl ist bei uns eine Wahl des kleineren Übels“

Er gehört zu den wichtigsten kulturellen und intellektuellen Stimmen der Ukraine: Der Schriftsteller Jurij Andruchowytsch ist einer der Wegbereiter der Post-Moderne in der ukrainischen Literatur. Ende Oktober besuchte der bekannte Autor Temeswar/Timişoara. Er las im Rahmen der zweiten Auflage des Literaturfestivals FILTM aus seinem jüngsten Buch „Lexikon intimer Städte“ vor. ADZ-Redakteur Robert Tari sprach mit Andruchowytsch über die Chancen der...

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Im Straflager zweieinhalb Jahre lang kein Hemd

Hans Probst, Jahrgang 1927, stammt aus der Gemeinde Jahrmarkt/Giarmata im Banat. Wie zig Tausende andere Deutsche aus Rumänien und weiteren osteuropäischen Ländern wurde er 1945 in die ehemalige Sowjetunion deportiert und verbrachte da fünf Jahre mit schwerer Zwangsarbeit. Über diese Zeit hat er seine Erinnerungen verfasst, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Heute lebt Hans Probst in Crailsheim.Sonst ging es im Arbeitslager auch Anfang 1949...

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Der vorreformatorische Altar der Hermannstädter Stadtpfarrkirche

Die noch vorhandenen Tafeln vorreformatorischer, spätmittelalterlicher Tafelmalerei in Siebenbürgen haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder das Interesse von Kunsthistorikern erregt. Auf Betreiben des Direktors der staatlichen Denkmalpflege Bukarest Vasile Drăguţ hat es im neunten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts in Kronstadt unter der Leitung von Frau Gisela Richter eine kirchliche Altarrestaurierungswerkstatt gegeben, in der über 20...

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