MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

„Als ich das Handwerk erlernt habe, gab es nur Inteng“

Gelb sind sie, die alten Lichtschalter und Steckdosen. Richtig gelb, wie vom Glimmstängel imprägnierte Fingerspitzen eines strengen Kettenrauchers, der es einfach nicht lassen kann. Positiv auf sie zu sprechen ist Dumitru Zăvoi (61) unter gar keinen Umständen, die Dinger sind ihm genauso verhasst wie Stromleitungen aus reinem Aluminium, worauf selbst geschickte Heimwerker heute zumeist nur schimpfen können. Und sobald Zimmerwände sich ihm dann...

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Ungarns Minderheiten haben parlamentarische Vertretung verloren

Ungarns 13 anerkannte Minderheiten haben bei den letzten Wahlen ihre parlamentarische Vertretung eingebüßt. Keine der Minderheiten des Landes konnte sich einen ganzen parlamentarischen Sitz sichern. Das Ergebnis spiegelt sowohl die Stärken als auch die strukturellen Schwächen von Ungarns Minderheitenwahlsystem wieder. Zwar gibt es für Minderheiten eine Garantie auf parlamentarische Vertretung, doch schränken rechtliche und praktische Hürden eine...

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Zwischen Likes, Algorithmen und Risiken: Kinder und Jugendliche im digitalen Alltag

Vor laufender Kamera die Luft anhalten oder sich den Hals so lange zudrücken, bis das Bewusstsein schwindet: Mit solchen Videos versuchten Kinder und Jugendliche vor einigen Jahren, im Internet Aufmerksamkeit zu erlangen. Die sogenannte „Blackout Challenge“ ist nur eine von zahlreichen viralen Mutproben, die zur Nachahmung anregen – oft mit schwerwiegenden Konsequenzen. Mehrere Todesfälle wurden international mit solchen Trends in Verbindung...

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Randbemerkungen: Die Glaubwürdigkeits-krise (II)

Die Bolojan-Regierung verlagerte die fiskalische Gewichtung/Last vom Kapital auf den Konsum. Ein Teilerfolg: u.a. wegen Ausbremsung und irrationalem Dauerdruck des hassblind oppositionellen Regierungspartners PSD. Defizite wurden etwas abgebaut. Zum vollen Erfolg fehlte Effizienz der Steuerbehörde – Rumäniens Fähigkeit zum Steuereinsammeln ist beschränkt, inkohärent. Unfähig, Finanzdisziplin in Wirtschaftseffizienz umzuwandeln. Mit um die 27...

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Von Informatik bis Quantencomputing

Im Festsaal der deutschen Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar/Timișoara liegt am letzten Donnerstag im April eine gespannte, beinahe erwartungsvolle Ruhe in der Luft. Reihenweise sitzen Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf den schlichten Holzstühlen, einige mit kleinen Notizblöcken auf den Knien, andere mit ihren Handys, manche mit verschränkten Armen, neugierig, aber noch abwartend. Auf der Bühne leuchtet eine Präsentation an der Wand...

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In der Lenau-Schule ist immer was los!

Ob internationale Austauschprogramme, kreative Theaterprojekte oder ein besonderes Jubiläum – am deutschsprachigen „Nikolaus Lenau“-Lyzeum in Temeswar ist immer einiges in Bewegung. Während Schüler bei Begegnungen mit Partnerschulen aus dem Ausland neue Kulturen entdecken und wertvolle Erfahrungen sammeln, bringt das traditionsreiche deutschsprachige Schul- und Jugendtheaterfestival junge Talente aus mehreren Ländern auf die Bühne. Gleichzeitig...

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Lernen über Grenzen hinweg – Austausch, der verbindet

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und gemeinsamer Projekte: Vom 17. bis 24. April wurde die deutschsprachige „Nikolaus Lenau“-Schule in Temeswar erneut zum Treffpunkt internationaler Schülergruppen. Gleich zwei Schulaustauschprogramme – eines neu initiiert, eines seit Jahren eta-bliert – brachten Jugendliche aus Deutschland und Rumänien zusammen. Im Fokus standen dabei nicht nur schulische Inhalte, sondern vor allem...

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„Man muss sich vor mancher Dissonanz nicht fürchten“

Vier Jahrzehnte lang hat Friedrich Gunesch die Evangelische Kirche A.B. (EKR) in Rumänien juristisch begleitet, durch Umbrüche geführt und in politischen wie gesellschaftlichen Fragen vertreten. Kaum ein anderer kennt die inneren Spannungen, strukturellen Herausforderungen und historischen Brüche dieser Kirche so genau wie ihr langjähriger Hauptanwalt. Im Gespräch mit ADZ-Redakteur Roger Pârvu blickt Friedrich Gunesch auf Entscheidungen zurück,...

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Ein Bukarest aus einem Guss?

Wie sollen die Städte der Zukunft aussehen? Diese Frage diskutierten Praktiker auf der Tagung „Cities of Tomorrow“ der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK). Bukarester Stadtplaner sind sich grundsätzlich einig: Bauen muss schneller möglich sein und sollte einer gemeinsamen Vision folgen. Konfliktpotenzial steckt im Detail – und die politische Umsetzung steht noch am Anfang.

Bukarest will aus einem seiner Juwelen endlich Kapital...

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Schwäbisches Kulturerbe als Brücke zwischen Rumänien und Ungarn

Das restaurierte Casa Darvas-La Roche in der Iosif-Vulcan-Straße bot am 27. April den würdigen Rahmen für den dritten Workshop im Rahmen des EU-Projektes ROHU00528 – „Swabian Heritage“ in Großwardein/Oradea. Wissenschaftler, Museologen, Kulturschaffende und Vertreter der deutschen und schwäbischen Gemeinschaft aus Rumänien und Ungarn kamen zusammen, um über Geschichte, Identität und die Zukunft eines einzigartigen Kulturerbes nachzudenken.

Das...

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