Heimat? Heimat! In Worten, Bildern und Musik. Pathetisch, rational, empathisch, distant, lyrisch, wissenschaftlich, ironisch, emotional vorgetragen. Aus der Sicht von drei Schriftstellern, je eines Historikers, Geografen und Soziologen, zweier Philosophen, eines Komponisten, einer Sprach-wissenschaftlerin, je eines Grafikers und Filmemachers, zweier Germanisten und eines Organisten. Zwei volle Tage lang. Es seien mehr Fragen offen geblieben, als...
Die Immobilienhändler des Banater Berglands sind der Ansicht, dass die Zeit der Stabilisierung der Wohnungspreise gekommen ist. Zwei Jahre lang, so sagen sie, sanken sowohl die Preise als auch die Zahl der Transaktionen in den Keller, aber die seit dem Frühjahr 2012 vorhandenen ersten Anzeichen der Stabilisierung mehren sich zunehmend: Die Preise werden stabiler und die Zahl der Transaktionen hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, auf einem höheren...
Er war nie besonders einflussreich, aber immerhin war er Abteilungsleiter in einer größeren Firma, wo man ihn achtete. Das ist jetzt alles unbedeutend. Er wird sterben. Wahrscheinlich schon sehr bald. Das rückt alles in ein anderes Licht. Das Einzige, was jetzt noch zählt, sind die endlosen Schmerzen und diese totale Hilflosigkeit. Seine und die seiner Familie. Und dass er jetzt niemand mehr ist. Nicht mehr wichtig für die Gesellschaft. Seine...
„Wozu dient mir das?“, ist die allererste und allerwichtigste Frage, die sich die meisten Menschen stellen, wenn sie etwas unternehmen wollen. Der Haufen von Kompetenzzeugnissen ist im Berufsleben unerlässlich. Es sind vor allem intellektuelle Fähigkeiten, die nachgefragt werden. Sport oder gesunde Ernährung ist für jeden ein Muss. Der Alltag wird deshalb in Bruchteilen von Sekunden geplant. Dinge, die nicht multifunktionell sind, beschaffen sich...
Matthias Jobelius, 1978 in Essen geboren, studierte Politikwissenschaft in Berlin und London. Seit 2006 arbeitet er für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), zunächst im Landesbüro Indien, in Neu-Delhi, danach als Regionalkoordinator im Südkaukasus und Landesvertreter in Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Seit Mai 2012 ist er Landesvertreter der Stiftung in Rumänien und der Republik Moldau, mit dem Sitz in Bukarest. Luise Schifter-Popescu sprach...
Mitte September beherbergte die Bukarester Cărtureşti-Teestube die Ausstellung „Erbe: Last oder Chance?”, deren Bilder schöne alte Bauten der Hauptstadt dokumentieren, die in den Wirtschaftskreislauf der Stadt integriert wurden. Die Fotos, die von der Architektin Dorothée Hasnaş geschossen wurden, zeigen, wie ein paar Altbauten in gewinnbringende Geschäfte umgewandelt wurden.Der „Coco”- Lebensmittelladen in der Dionisie-Lupu-Straße, das Haus auf...
Wenn die Tage kühler und kürzer werden und die dunkle Jahreszeit im Anmarsch ist, kann eine gesunde Ernährung die gute Stimmung aufrecht erhalten und die lästigen Krankheiten abwehren. Dagegen kann man sich wappnen mit den richtigen Vitaminen, sagen die Ärzte immer wieder, doch wer ist bereit, auf Leckereien zu verzichten und mehr Grünes zu essen? Ionuţ Păscuţ ist 33 Jahre alt. Knapp nachdem er 30 wurde, traf er eine „erwachsene“ Entscheidung:...
„Hallo! Ich habe dich so lange nicht gesehen! Warst du im Urlaub?“„Nein“ antwortete sie. „Ich war krank. Zunächst war ich zwei Monate im Krankenhaus, anschließend noch drei Wochen zuhause.“Ist Ihnen auch schon diese Situation begegnet? Wenn jemand krank wird, so lehrt uns die Erfahrung, sieht man ihn oder sie nicht mehr. Gemeint ist damit natürlich nicht der Ehepartner oder das eigene Kind, sondern eine Freundin oder ein Freund, ein Nachbar, ein...
„Eine besondere Ehre und Freude“ war für den Abgeordneten des Demokratischen Forums der Deutschen (DFDR), Ovidiu Ganţ, die Teilnahme an den Europäischen Kulturtagen 2012 in Ottobeuren in Deutschland. Vor geladenen Gästen und Offiziellen hielt Ganţ einen Vortrag mit Schwerpunkt auf den deutsch-rumänischen Beziehungen.Eingeladen wurde der Parlamentarier aus Rumänien vom Vorsitzenden der Stiftung Europäische Kulturtage Ottobeuren, Europaabgeordneter...
Noch streiten sie nicht, aber sie rivalisieren heftig: Reschitza und Karansebesch möchten beide eine der anstehenden Großinvestitionen der Nationalen Gefängnisverwaltung Rumäniens (ANP) beherbergen: Ein neues Gefängnis, „eine Investition von europäischem Niveau“, so der Karansebescher Bürgermeister Ion Marcel Vela. Mihai Stepanescu, der Reschitzaer Bürgermeister, hat bereits am Beginn seines ersten Mandats 2008 der ANP vorgeschlagen, an der...