Als „Zar“ Putin sein Büro im Sankt Petersburger Smolnyi-Palast hatte und Viezebürgermeister seiner Geburtsstadt war, hing dort ein Porträt Zar Peters I., (1672-1725), des brachialen Reformators Russlands (hochinteressant, den Roman Alexej Tolstojs heute wiederzulesen). Auch um 2000, als Putin bereits seine Dauerinstallierung im Kreml zementierte, gehörte ein Porträt des Zaren, Kaisers und Reformators zum Bürodekor bei Putin. Dazugekommen war Zar...
Claudiu Roznovszky (43) ist in Bukarest geboren und aufgewachsen, Mitglied des Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) ist er seit fünf Jahren. Nachdem er in der SKV-Sektion Kronstadt zeitweilig im Vorstand als Jugendvertreter tätig gewesen ist, wirkte er bei dem Aufbau der wiedergegründeten Sektion Bukarest (erstmals im Januar 1922 gegründet) mit, der er nun als Vorsitzender vorsteht. Als Mountainbike-Fan wollte er neben den traditionellen...
Große Probleme beschäftigen die Welt: die brutale Aggression Russlands gegen die Ukraine; der heldenhafte Abwehrkampf des kleinen Bruders gegen den slawischen (vermeintlichen) Übervater; das Wiederaufflammen des Kalten Krieges Russland versus „freie Welt“ (verdammt reelle Kriege, deren Ende trotz inständiger und intelligent vorgebrachter Fürbitten des Heiligen Vaters unabsehbar ist); das Embargo der Brüskierten gegen Russland und dessen globaler...
Ob in Bukarest, Paris, Wien, Rom oder in jeder anderen Stadt: Menschen genießen Kaffee in unterschiedlichen Formen am Arbeitsplatz, auf der Straße oder zu Hause, ohne sich allzu zu tief mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen. Manche kaufen ihn auf der Straße, andere genießen ihn in einem Café. Zuhause kann er mit einer Filtermaschine, French Press, Espressomaschine und auch türkischen Kaffeekanne zubereitet werden. Der gemeinsame Nenner all dieser...
2022 feiert die legendäre Temeswarer Rockband „Phoenix“ ihr 60-jähriges Bestehen – genau wie die Rolling Stones. Die Zusammensetzung der Band hat sich im Laufe der Zeit geändert, die bekannteste Phoenix-Variante besteht aus dem Solisten Mircea Baniciu, ein Temeswarer Architekt und Sänger, der auch Gitarre und gelegentlich Tamburin spielt, dem rumäniendeutschen Bassisten und Komponisten Josef (Ioji) Kappl, dem Jassyer Perkussionisten Ovidiu Lipan...
In Christus geliebte Schwestern und Brüder! In den Tagen nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine reiste ich nach Sathmar mit einigen meiner Mitbrüder im bischöflichen Dienst, um über die Organisierung der Hilfsaktionen in dieser Krisensituation zu sprechen. An dieser Begegnung beteiligten sich auch zwei Mitarbeiter der Caritas der Diözese Munkatsch/Mukatschewo aus der Ukraine. Ihre Berichte und Zeugnisse waren schockierend für uns alle. Sie...
Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst...
Der Bayernherzog Tassilo III. sah sich immer wieder veranlasst, die Ostgrenze seines Reichs vor den eindringenden Slawen zu befestigen. Als er sich im heutigen Lorch an der Enns aufhielt, zog sein Sohn Gunther mit einer Gruppe erfahrener Jäger in die Wälder. Bei einer Quelle namens Gundraich konnte er einen wilden Eber erlegen, aber bevor das Tier verendete, schlug es seine Hauer in Gunthers Unterschenkel. Der Prinz verblutete, bevor ihm seine...
„In Ostern An(no) 1773“ Im Bischöflichen Archiv zu Temeswar befinden sich unter den Pfarrakten von „Ostern“ mehrere Abdrucke zu 27 x 30 mm des alten Dorfsiegels der politischen Gemeinde, die uns einer Lösung näherbringen können. Im Innenfeld ist der sich aus dem Grabe erhebende Heiland mit der vom Kreuz bekrönten und mit einem weiteren Kreuz gezierten Siegesfahne in der Rechten, mit zwei Nägeln in der Linken dargestellt. Die Umschrift – in...
Es riecht gut in dem Glasbau „Waters” im Neubauviertel Coresi-Avantgarten in Kronstadt/Brașov. Seit Anfang März kommen rund 80 ukrainische Minderjährige sechsmal die Woche in das Gebäude und lernen dort Rumänisch, spielen, tanzen Zumba, singen, malen, basteln; sie werden auf andere Gedanken gebracht. Als Dank für diesen Einsatz haben deren Mütter am 2. April die Kronstädter, die ihnen beigestanden haben, zu einem Festessen eingeladen. Über...