MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Studieren auf Deutsch in Mitteleuropa

Seit 11 Jahren kann man in Budapest an der Andrássy Universität komplett auf Deutsch studieren. Die Universität, kurz auch AUB, wurde 2001 gegründet und ist die einzige vollständig deutschsprachige Universität außerhalb des deutschen Sprachraums. Gefördert wird die Universität von Ungarn, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich, dem Freistaat Bayern, dem Land Baden-Württemberg, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der...

[mehr]

WORT ZUM SONNTAG: Der Gründer von Sao Paulo

Die größte Stadt Brasiliens ist Sao Paulo. Sie hat 10 Millionen Einwohner, ist der Hauptsitz des brasilianischen Kaffeehandels, besitzt eine gut entwickelte Industrie und beherbergt vier Universitäten. Wie ist diese Weltstadt entstanden? Schon der Name deutet darauf hin, dass nicht Abenteurer und Konquistadoren ihre Gründer waren, sondern katholische Missionare. Die Gründung wird dem Jesuitenpater Jose de Anchieta zugeschrieben. Dieser Portugiese...

[mehr]

Mein neues Leben auf der Blumenwiese

Wir verlassen das Dorf und biegen in den Feldweg, der über die weite Ebene bis zum Waldrand führt. Links und rechts reichen junge Sonnenblumenplantagen bis zum Horizont. Dann ein Kornfeld, dessen saftiggrüne Ähren sich sanft in der Abendbrise wiegen. Einsam auf weiter Flur  steht es auf einmal da: Das Krokushaus, wie Elena es auf ihrer Webseite genannt hat. Lindgrün gekalkt, mit abgerundeten Ecken, einem Schindeldach und zarten Blumenornamenten...

[mehr]

Ein Hauptwerk zu Samuel von Brukenthal aufgetaucht

Als es D. Dr. Georg Adolf Schuller aufgrund fortschreitender Taubheit unmöglich wurde, seinen Beruf als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Großalisch weiter auszuüben, trat er in den Dienst des Brukenthalmuseums – ein Schritt, der besonders fruchtbare Folgen zeitigen sollte. Schullers Name bleibt für alle Zeiten mit der unschätzbaren Handschriftensammlung verbunden, die damals im sogenannten chinesischen Salon des Brukenthalpalais...

[mehr]

„Nicht die leichte Lösung“

Wer ganz genau hinaufschaut, entdeckt dieser Tage Arbeiter an Seilen hängend am Turmdach der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt/Sibiu. Die Alpinisten tauschen hier beschädigte Ziegeln aus – Arbeiten, die im Rahmen der derzeit laufenden Sanierung des maroden Dachstuhls durchgeführt werden. „Insgesamt gehen die Arbeiten gut voran“, berichtet Stadtpfarrer Kilian Dörr. Nach einigen Verzögerungen, verursacht durch die Suche nach...

[mehr]

Unternehmer gegen Schiefergasförderung

Der Verwaltungskreis Arad stehe auf einem Pulverfass, sagt einer der größten landwirtschaftlichen Unternehmer, Dimitrie Muscă aus Curtici, der sich an die Spitze der Unternehmergruppe gestellt hat, die gegen die gezielte Suche nach Schiefergas und gegen die Schiefergasförderung in diesem westrumänischen Verwaltungskreis ist. 55.000 Hektar würden laut Muscă in Gefahr geraten, durch die Folgen der Schiefergasförderung verseucht zu werden. Außerdem...

[mehr]

Die Magie des rumänischen Dorflebens

Im Rahmen des Zyklus „Museen in Bukarest“ wurde letzten Donnerstag das Bukarester Dorfmuseum bei einer Konferenzdebatte im Schillerhaus vorgestellt. Als Redner begrüßte Direktorin Mariana Duliu die Leiterin des Dorfmuseums Dr. Paulina Popoiu, ihre Vorgängerin Dr. Georgeta Stoica und den Museologieexperten aus dem Nationalen Geschichtsmuseum, Dr. Ioan Opriş. Die Moderation übernahm Projektkoordinatorin Aurora Fabritius. Für musikalische Einlagen...

[mehr]

„Wir gehen hinaus in die Regionen“

Das Institut der Regionen Europas (IRE) organisierte am 9. Mai in Zusammenarbeit  mit der Stadt Sathmar/Satu Mare den IRE-Europatag  in Sathmar. Am Vormittag  fand ein Workshop zum Thema „Regionen in der EU – Herausforderungen  und Chancen“ statt. Am Nachmittag desselben Tages wurde ein Café d’Europe Régional veranstaltet. Über die IRE sowie die Lage Rumäniens und Sathmars in der EU sprach Gabriela Rist mit Dr. Franz Schausberger, Vorsitzender...

[mehr]

Blind verliebt in ein Land der Kontraste

Man kann Jochen Schmidts Herkunft nicht abstreiten: Er ist im Osten beheimatet, ist ein bekennendes Mitglied der zweiten Generation Ost, dessen Kindheit sich in der DDR abgespielt hat, und das hinterlässt Spuren. Kaum verwunderlich also, dass sich seine „Gebrauchsanweisung für Rumänien“ wie eine Liebeserklärung liest. Schmidt selbst wundert sich schon, versucht den immer wiederkehrenden „fiebrigen Zustand vollkommenen Glücks“ zu begründen, den er...

[mehr]

„Nicht alle wollen multikulturell sein“

Die Migrationswelle nach Deutschland erlebt einen Höhepunkt. Jetzt sind es überwiegend Migranten aus Rumänien und Bulgarien, die in die Bundesrepublik einwandern. 2012 sind rund 25.000 Menschen aus diesen beiden Ländern nach Berlin gekommen. Es geht um qualifizierte Arbeitskräfte und Studierende, aber auch um arme Familien, darunter viele Roma. Die letzteren ziehen in den Berliner Stadtteil Neukölln, wo viele Migranten leben und die Mieten...

[mehr]
Seite 627 von 727