MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Ein armes Dorf und seine Perle

Radeln/Roadeş ist ein kleines, abgelegenes und auch armes Dorf im Repser Ländchen, über das die  stolze Kirchenburg der Siebenbürger Sachsen von einer kleinen Anhöhe wacht. Die Sachsen sind nach 1989 fast alle nach Deutschland ausgewandert. Heute stellen Roma die Mehrheit in der Ortschaft, die – wie auch andere ähnliche Dörfer im Repser Ländchen – nicht mit den Änderungen des dritten Jahrtausends Schritt halten konnte. Die Kirchenburg drohte mehr...

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WORT ZUM SONNTAG: Gesang des Lebens und der Hoffnung

Das „HALLELUJA“ ist wohl der älteste und bekannteste Lobgesang in unseren Kirchen. Komponisten aller Zeit- und Stilepochen haben das „Halleluja“ in unvergessliche Töne umgesetzt, wie z. B. Händel in seinem „Messias“ oder Bach, Mozart, Haydn, Mendelssohn, Brahms, Verdi, Constantinescu, Nichifor und wie sie alle heißen. Auch im Jazz und Blues, Gospel und Spiritual oder Rock und Pop kommt das „Halleluja“ in den buntesten Farben zum Ausdruck.Es ist...

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ADZ-Journalistin Christine Chiriac nimmt MIDAS-Journalistenpreis entgegen

Die Europäische Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen (MIDAS) hielt ihre jährliche Generalversammlung diesmal an der deutsch-dänischen Grenze, genauer in Flensburg (Deutschland) und im Jugendhof Knivsberg bei Apenrade (Dänemark), ab. Die Teilnehmer waren Gäste des in Dänemark erscheinenden „Der Nordschleswiger“, dessen Chefredakteur Siegfried Matlok auf die Bedeutung der Minderheitenzeitungen als Bindemittel...

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Das Haferland stellt sich vor

Die Bezeichnung „Haferland“ war vielen bisher unbekannt. So wird ein Teil des Repser Ländchens benannt, und zwar die zur Gemeinde Bodendorf/Buneşti zählenden Ortschaften Deutsch-Weißkirch/Viscri, Deutsch-Kreuz/Criţ, Radeln/Roadeş und Meschendorf/Meşendorf samt Gemeindevorort Bodendorf. Die Erklärung ist einfach: „Hier war auf Grund des raueren Klimas nur bedingt Weinbau möglich und somit widmete man einen Großteil dem Haferanbau, welcher hier...

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Treppe der Kathedrale als Diskussionsthema

Die Temeswarer waren entsetzt, als die orthodoxe Metropolie vor etwa einem Monat entschied, die Treppe der Orthodoxen Metropolitankathedrale in Temeswar/Timişoara zu ersetzen. Zum einen die hohen Kosten, mit Teilbeitrag von der Kommune, aber vielmehr der Symbolwert der Treppe sorgten für Zerstrittenheit unter den Bürgern. Die Arbeiten an der Treppe der Kathedrale wurden vor Kurzem in die Wege geleitet, ohne aber die Meinung der Bürger zu...

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Wir gehören dazu – Dank und Verpflichtung

Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand, wie gewohnt, am Pfingstwochenende, vom 18. bis zum 20. Mai, in Dinkelsbühl (Bayern) statt. Die diesjährige Veranstaltung, die unter dem Motto „Wir gehören dazu – Dank und Verpflichtung“ stand, machte nach Meinung der Organisatoren die mittelfränkische Stadt zum „Nabel der siebenbürgisch-sächsischen Welt“.Der Heimattag in Dinkelsbühl versammelte nicht nur rund 2000 Teilnehmer und 20.000 Gäste von nah...

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Die Menschen sollen das Potenzial der Stadt erkennen

Mit Stefan Frank hat das InterContinental Hotel in Bukarest seit September letzten Jahres einen neuen Direktor. Der 40-Jährige, der die Nachfolge von Marten Schoenrock antrat, hatte zuvor in verschiedenen Hotels Managementpositionen innegehabt. Zuletzt war er als Resident Manager in der Bankenmetropole Frankfurt/Main für den reibungslosen Ablauf des Hotelbetriebs zuständig, ehe ihn die Olympischen Spiele kurzzeitig nach London lockten und nun...

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Wissenschaft, Vision und Naturschutz unter einem Hut

Die Ursprünge des rituellen Totenkuchens (April 2008), die Bräuche der Siebenbürger Sachsen (Oktober 2012), tatarische Kämpfer aus der Dobrudscha (September 2010) oder der Käse der einheimischen Schäfer (Februar 2012)... Mit atemberaubenden Bildern erinnert die Fotoausstellung zur Jubiläumsfeier von „National Geographic România“ in der Nationalbibliothek an die spektakulärsten  Artikel der letzten zehn Jahre. Drei Themenabende über Natur,...

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Ein Blick in unsere tägliche Politik-Show

„Politik ist ein schmutziges Geschäft und verdirbt den Charakter.“ Dieser Satz, heute leider in allen Herren Ländern, auch hierzulande, schon ein Gemeinplatz, war unter einer Karikatur des „Simplicissimus“ schon 1882 zu lesen. Das ist doch alles Folklore, sagen viele, doch leider steckt allzu viel Wahrheit dahinter. Man kann es eigentlich nicht zu oft sagen, denn in einer so politisierten Welt wie der heutigen, hängen Leben und Geschicke des...

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Der Kommissar, das Mädchen und ich

Wir haben heute Donnerstag, den 6. Dezember 2012. Zuerst werden die Fingerabdrücke des Mädchens genommen, danach werden ein Frontal- und zwei Profilfotos von ihm gemacht. Anschließend muss es seine hochhackigen Schuhe ausziehen, damit man seine Größe misst. Es ist 1, 63 cm groß. Die Waage zeigt ein Gewicht von 48, 3 Kilo. Hohe Stirn, Augen- und Haarfarbe: braun.Dann verabschiedet sich der Kommissar von dem Kollegen, der die Messungen durchgeführt...

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