MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Neue Grenzübergänge mit EU-Unterstützung

Auf der jüngsten Tagung des Kreisrats Karasch-Severin verkündete Kreisratspräsident Sorin Frunzăverde, dass sein Vorschlag zur Eröffnung zweier neuer Grenzübergänge nach Serbien von der Bukarester Regierung positiv aufgenommen wurde. Die Regierung genehmigte das Memorandum über die Aufnahme des Fährverkehrs zwischen Neumoldowa/Moldova Nouă und den serbischen Ortschaften Golubac und Veliko Gradiste sowie über den Bau einer Brücke über die Nera im...

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Rumänische Armutszeugnisse

Dass für die Medien die schlechten Nachrichten immer noch die guten sind, zeigte sich vor Kurzem wieder, als die Meldung des Europäischen Statistikamtes Eurostat die Runde machte, Rumänien stehe am unteren Ende der Armutsskala in der EU. Dass Eurostat neben dem Bruttoinlandsprodukt diesmal auch den Konsumindex AIC (=Actual Individual Consum) als Kriterium des Rankings heranzieht, macht den Vergleich nur objektiver, relativiert ihn aber...

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„Horizonte zu öffnen gelingt einer Gruppe meistens viel besser als Einzelkämpfern“

Wenn Dr. Rolf Willaredt nun Temeswar/Timişoara verlässt und nach Deutschland zurückkehrt, wird er sich im Bundesland Nordrhein-Westfalen dem Thema Bildungslandschaften annehmen. Sein neuer Auftrag in Deutschland wird unter anderem darin bestehen, Schulen miteinander zu vernetzen – das, was er seit 2005 ununterbrochen auch in Rumänien getan hat. Der Fachberater für Deutsch und deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) seitens der Zentralstelle für...

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Vergangenheitsbewältigung in Rumänien

Wird im postkommunistischen Rumänien die problematische Vergangenheit aufgearbeitet? Wer kümmert sich darum und wie werden die grausamen früheren Zeiten im Gedächtnis wach gehalten?  Kann man hierzulande über die Existenz einer Erinnerungskultur sprechen?Die Bürgerakademie (rum. Academia Civică) verwaltet die Gedenkstätte Sighet zur Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit Rumäniens seit den 90er Jahren. Die erste Gedenkstätte für...

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Internationale Medientage in Klausenburg

„Gutenberg“ stellt den einzigen deutschsprachigen Studentenverein  in Rumänien dar und versteht sich als ein Sprachrohr der deutschsprachigen rumänischen Jugend. In dieser Position hat der Gutenberg-Verein schon eine Reihe regionaler und nationaler Jugendprojekte organisiert.Gutenberg nimmt sich vor, durch die aktive Einbeziehung von Studenten und Schülern in seine Projekte die deutsche Sprach- und Kulturtradition in Rumänien zu bewahren und...

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Keine rosarote Brille mehr

Schwerfällig holpert der Geländewagen durch die enge, unbeleuchtete Dorfstraße. Links und rechts leuchten schlichte kleine Sachsenhäuser für Sekunden im Strahl der Scheinwerfer auf, manche ein wenig baufällig, doch mit immer noch schmucken Fassaden. Unser Ziel haben wir erreicht, doch wo zu später Stunde ein Nachtlager finden? Im verlassenen Dorfzentrum halten wir unter fahlgelbem Laternenlicht. Da, gegenüber der Kirche ist noch ein Laden auf!...

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WORT ZUM SONNTAG: Gottes Werke werden offenbar

Schicksalsschläge, wie Krankheit und Behinderung, provozieren bis heute die Frage nach der Schuld, nach der Sünde. Hier suchen die Menschen nach Erklärungen und stellen sogleich ihr Tun und Ergehen in einen Zusammenhang: Was habe ich getan, dass mir das widerfährt? Zusammenhänge herzustellen und Erklärungen zu finden, scheint ein ewiges Bedürfnis zu sein. Denn wann immer der Mensch unerwartet getroffen wird, sucht er nach Sinn und Bedeutung. Bin...

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„Ich erteile den Segen, der Weihbischof macht die Arbeit“

„Sie sind sehr jung“ – mit diesem Satz auf Deutsch begrüßt der hochbetagte Hausherr mit dem weißen Patriarchenbart und den immer noch hellwachen Augen den Gast aus Deutschland. Er selbst ist es beileibe nicht mehr: Erzbischof Gherasim von Râmnic ist mit bald 99 Jahren wohl der älteste amtierende Bischof der Welt. Im November 1914 geboren, ist er seit 1970 Bischof. Seine 43 Dienstjahre als Bischof sind zwar durchaus zu toppen, aber sicher nicht...

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In Rumänien hält man nicht zusammen

Für den Nachbarn mit den Knieproblemen einkaufen gehen, den Kindern von den Nachbarn bei den Hausaufgaben helfen, in der Leih-Bücherei der Stadt aushelfen und sich dabei freuen, in so einem schönen und gerechten Land zu leben: Das trifft in Rumänien wohl leider auf die wenigsten Bürger zu. Um den Zusammenhalt der Nation scheint es schlecht bestellt, so belegt es eine umfangreich angelegte Vergleichsstudie zur Lage des Gemeinsinns in 34...

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Niedrige Gebühren schaden der Studienqualität

Das Studienangebot an den Temeswarer Universitäten ist reich. Doch ist auch die Qualität des Studiums dementsprechend? Das scheint seit den letzten Jahren kein Thema mehr zu sein. Alles was zählt, ist, so viele Studenten wie möglich zu haben, die dabei die Studiengebühren begleichen und dadurch das Einkommen der Universitäten steigern. Es sind ziemlich akzeptable Studiengebühren, meint der Temeswarer Wirtschaftsanalytiker Nicolae  Ţăran. „Wenn...

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