MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Neue Bücherspende vom Freundeskreis  Karlsruhe-Temeswar

Freitag, den 8. Dezember, um 9 Uhr in der Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar/Timi{oara: Auf vier Tischen im Eingangsflur links stehen mehrere Stapel Bücher in deutscher Sprache. Sie sind mit Papierschildern versehen, auf denen mit Rot verschiedene Schulnamen geschrieben stehen: Victor-von-Scheffel-Schule, Rennbuckel-Schule, Grund- und Hauptschule Daxlanden, Ludwig-Erhard-Schule Karlsruhe, Schule am Wasserturm, Schule am Weinweg, Hans-Thoma-Schule,...

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Die Prozession

Es war Mitte Dezember 1989, wir waren Teenager und Teil einer strikt limitierten Welt. Es machte keinen Sinn, vor 20 Uhr die alte Flimmerkiste einzuschalten, da bis dahin auf dem einzigen Sendekanal der Sozialistischen Republik Rumäniens nicht einmal ein Testbild übertragen wurde. Doch in jenen Dezembertagen war es anders: Der Fernseher lief und die Kinder des Hauses hatten die Aufgabe, die Eltern zu rufen, wenn etwas übertragen wurde, das vom...

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„Es fällt mir leichter zu verstehen, welche Herausforderungen Minderheiten in einem Land haben“

Seit September 2022 ist Anne Herrmann als ifa-Kulturmanagerin am Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) tätig. Sie kommt aus Dresden, hat lange in Berlin und Potsdam gelebt und kümmert sich nun um Kultur- und Jugendprojekte am DFDH. Zu ihrer Tätigkeit und ihren Eindrücken in Hermannstadt/Sibiu sprach sie mit ADZ-Redakteurin Aurelia Brecht. Frau Herrmann, seit Herbst 2022 sind Sie am DFDH tätig. Wie kam es, dass Sie eine Stelle...

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Wort zum Sonntag: Bußtag ist wie Geburtstag

„Als unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen, wollte er, dass das ganze Leben der Glaubenden Buße sei.“ So lautet die erste der fünfundneunzig Thesen, die Martin Luther am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittemberg anschlug. Mitte der 1970er Jahre war ich als junger Student der Theologie völlig begeistert von diesem beherzten Ton, obwohl ich damals mit meinen zwanzig...

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„Temeswar Kulturhauptstadt Europas 2023 macht uns stolz“

Dr. Hella Gerber wurde in Nitzkydorf geboren. Sie hat die deutschsprachige „Nikolaus Lenau“-Schule absolviert und lebt seit Mitte der 80er Jahre in Deutschland. Als Nephrologin und Fachärztin für Innere Medizin setzt sich Dr. Hella Gerber auch anders für ihre aktuelle und ehemalige Gemeinschaft ein. Seit mehreren Jahren ist die Rumäniendeutsche Vorsitzende des Kreisverbands Banater Schwaben Augsburg, Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft...

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#EndViolence#

Die Kampagne „16daysofActivism“ wird von der UN jedes Jahr ausgerufen und macht auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Dr. Elfriede Dörr, Delegierte der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien bei der Vollversammlung der Frauen des Lutherischen Weltbundes im September dieses Jahres, begegnet in diesem Kontext diesem Thema ganz neu. „Miss you, sister“, du fehlst mir, schreibt sie, du fehlst mir auch, antworte ich. Eine neue Freundschaft...

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Mittel- und Osteuropa zu Gast in Deutschland

Es sind zwei internationale Wochen, in denen die acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel von den unterschiedlichen Mediensystemen ihrer Länder erfahren. In denen sie sich über die unterschiedlichen Situationen und politischen Hintergründe in ihren Regionen austauschen. In diesem Jahr kommen sie aus Armenien, Bulgarien, Georgien, Kasachstan, Russland, Rumänien, der Ukraine und Usbekistan – das Sprachgemisch ist vorprogrammiert, die...

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Nachhaltigkeit als Zukunftsperspektive

Sie haben bestimmt in letzter Zeit viel von Nachhaltigkeit gehört und gelesen, wir möchten nachhaltig handeln. Wenn ich sage wir, das sind ein paar Freunde und Bekannte aus Bubenreuth und der Metropolregion Nürnberg. Den Verein Nachhaltig Handeln e.V. Bubenreuth wurde von mir, Alfred Theil, geborener Schäßburger, Anfang 2022 mit einigen Mitstreitern gegründet, um Volks- und Berufsbildung im Bereich der Nachhaltigkeit zu fördern. Der Verein sieht...

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Randbemerkungen: „Zu weiß, zu männlich, zu europäisch“

Es gibt in der Türkei, auf dem Gebiet des antiken griechischen Lykien, auf einem Berggipfel, eine bis heute touristisch unerschlossene Ruinenstadt, Oinoanda, wohin man nur zu Fuß gelangen kann. Die um 1840 von den Briten entdeckte und untersuchte Ruinenstadt in einem erdbebengeschüttelten Gebiet gab ab 1884 erste Fragmente der in Stein gemeißelten größten antiken Inschrift preis. Gezeichnet ist sie von Diogenes von Oinoanda, ein anscheinend sehr...

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„Märchenland ist abgebrannt“

Deutschland als Vorbild und Motor der EU? Oder: vor Flutkatastrophe nicht früh genug gewarnt, eine Bundeswehr wie eine Dorfarmee und im Blindflug durch die Pandemie... In „Staatsversagen. Wie unsere Politik Deutschland vor die Wand fährt“, nimmt der freie Autor und Journalist Hans-Jürgen Moritz kein Blatt vor den Mund. Immerhin schreibt er seit mehr als drei Jahrzehnten über das Zeitgeschehen aus Berlin, Bonn, Washington DC und Brüssel, für...

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