MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Randbemerkungen: Umsonst verging ein Jahrtausend

„Wir brauchen einen amerikanischen Kreuzzug. Wir, die Christen, zusammen mit unseren jüdischen Freunden und der bemerkenswerten Armee Israels, müssen das Schwert des non-apologetischen Amerikanismus hochrecken und uns verteidigen. Wir müssen den Islamismus auf kultureller Ebene, politisch und geografisch, aber auch, in bösartigen Fällen wie dem Islamischen Staat, IS, auch auf militärischer Ebene bekämpfen.“ Der das 2020 schreibt, und unter dem...

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Poesie und Winkelmaß

„Manchmal findet das Publikum nicht so schnell in die Sachen hinein, aber mit zwei, drei Worten der Erklärung sind sie gleich drin. Also versteht man gleich, worum es geht“, erklärte der 89-jährige Künstler Reinhardt Schuster in einem Gespräch anschließend an die Vernissage seiner Ausstellung MEMENTO am 20. März 2026 im „Friedrich Teutsch“ Begegnungs- und Kulturzentrum in Hermannstadt/Sibiu. Tatsächlich eröffnen Schusters Gemälde durch die Titel...

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Zugebissen: Shoji Morimoto

Es gibt Menschen, die mit Schweigen mehr erreichen als andere mit einem Wasserfall an Worten. Manchmal wird genau dieses Schweigen zu Gold. 2018 trat Shoji Morimoto auf die Bühne und schuf ein Geschäftsmodell, das so schlicht wie genial war: Er bot sich selbst zur Miete an. Nicht als Berater, nicht als Psychologe, nicht als Möbelpacker. Nein. Er bot schlicht Anwesenheit. Für 70 Dollar pro Einsatz. Die Regeln waren glasklar: Shoji würde keine...

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„Es ist wichtig, nicht aufzugeben, aus eigenen Fehlern zu lernen, ständig besser werden zu wollen und Schritt mit der Zeit zu halten“

Mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und dennoch bescheiden geblieben: Helene Wolf hat über Jahrzehnte hinweg die Bildungslandschaft in Temeswar geprägt. Als langjährige Schulleiterin der Lenau-Schule und engagierte Physiklehrerin hat sie Generationen von Schülern begleitet, gefördert und inspiriert. Im Gespräch mit ADZ-Redakteurin Raluca Nelepcu blickt sie auf Herausforderungen im Schulalltag, ihre eigene Begeisterung für...

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Wie tickt die Jugend in Rumänien?

Mitte März wurde in Bukarest die Studie „Nationales Jugendbarometer“ vorgestellt, die erste soziologische Forschungsarbeit des Meinungsforschungsinstituts INSCOP Research über die Jugend. Die Umfrage wurde auf Verlangen der Gruppe Greens/EFA im Europäischen Parlament durchgeführt. Die Interviews auf Basis eines Fragebogens fanden im Zeitraum vom 20. Oktober bis 5. November 2025 statt und umfassten 1100 Probanden zwischen 18 und 35 Jahren in...

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Wort zum Sonntag: Wo ist dein Zuhause?

Wir haben hier keine bleibende Stadt, die zukünftige suchen wir (Hebr 13,14). Wo ist dein Zuhause? Auf diese Frage kann meine Frau unterschiedlich antworten. Aufgewachsen in Kronstadt haben wir in Hermannstadt geheiratet und sind kurz darauf nach Broos gezogen. Unsere Kinder sind in Ha]eg zur Welt gekommen, nun wohnen wir in Mediasch, wobei wir immer noch gerne nach Kronstadt fahren, zu den Verwandten, aber auch, weil die Stadt unter der Zinne...

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Die Rumänen lieben ihre Katzen

Rumänien ist das Land – prozentual gesehen – mit den meisten Katzenbesitzern in Europa. Laut einer Analyse aus dem Jahr 2023 besitzen 48 Prozent der rumänischen Haushalte mindestens eine Katze (45 Prozent Hunde). Doch warum lieben die Rumänen die flauschigen Tiere und warum werden Katzen überhaupt gehalten?

Die 48 Prozent basieren auf einer Studie des europäischen Verbandes der Heimtierfutterindustrie. Laut dieser Studie leben in Europa über 129...

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Alarmierende Zahlen zur Kinderarmut

Eine neue Statistik der Hilfsorganisation „Salvați Copiii“ zeichnet ein besorgniserregendes Bild der sozialen Realität vieler Kinder in Rumänien. Demnach ist der Anteil der unter 16-jährigen Kinder, die unter materiellen Entbehrungen leiden, mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt in der Europäischen Union. Die Organisation fordert daher rasche und umfassende politische Maßnahmen, um die strukturellen Ursachen der Kinderarmut wirksam zu...

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Am Theißufer wartet Ungarn auf sich selbst

In Szeged, an der Theiß, sieht Ungarn in diesen Wochen fast so aus, als wolle es mit Politik möglichst wenig zu tun haben. Es ist die große südungarische Universitätsstadt nahe der rumänischen und serbischen Grenze, berühmt für ihre Hochschule, für ihre Rolle als Zentrum einer agrarisch geprägten Region und für die Pick-Salami, die den Stadtnamen längst zur Marke gemacht hat. Wer hier durch die Innenstadt geht, sieht Spaziergänger am Fluss,...

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„Ich möchte jungen Menschen in Deutschland Mut machen, sich mit Siebenbürgen auseinanderzusetzen“

Schon als Kind hat Natalie Bertleff auf Veranstaltungen der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) einprägsame Erfahrungen gesammelt. Heute ist sie dort Bundesjugendleiterin und möchte ihre Erfahrungen an Jüngere weitergeben. Über ihre Identität und ihre Beziehung zu Siebenbürgen sprach Sie mit ADZ-Redakteurin Aurelia Brecht.

Was bedeutet es für dich, Siebenbürger Sächsin zu sein? In einer Gemeinschaft zu leben, wo man immer auf...

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