Vor dem 2. Weltkrieg wurde eine Hängebrücke über den Rhein zwischen Köln und Köln-Mülheim gebaut. Nach der Fertigstellung wurde eine Belastungsprobe vorgenommen. Man fuhr große, mit Bleiklötzen beladene Lastwagen auf die Brücke, so viele, bis die Belastungsgrenze erreicht war. Die Brücke musste sich, nach Berechnungen der Erbauer, um einen halben Meter senken. Tatsächlich sank sie genau bis auf das errechnete Maß, dann aber, als man die Wagen...
Was ist das Endziel? Ist es eine erfolgreiche Karriere in einem großen Unternehmen, ein großes Haus, ein teures Auto, ein Flachbildschirm-Fernseher und Schränke voller Gegenstände, mit denen man nichts anfangen kann? Wünschen tut man es sich schon: Die Fantasie vom amerikanischen Traum ausleben. Was es genau ist, bleibt oft eine Interpretation. Die Elterngeneration erlebte es indirekt aus Spielfilmen und Kult-Fernsehserien, die von Irina...
„Haben Sie auch etwas Vegetarisches auf der Speisekarte?“ Der Bukarester Kellner blickt mich an, als hätte ich Chinesisch gesprochen. Fortan ändere ich meine Taktik. „Ich hätte gerne ein fleischloses Gericht.“ „Haben wir nicht!“, bellt der Ober in einem Siebenbürgischen Dorfgasthauses – und klingt so entrüstet, als hätte ich gebratenen Hund verlangt. „Haben Sie nicht vielleicht Maisbrei mit Käse und Ei?“ „Natürlich!“, kommt es dann wie...
Gern möchte ich glauben, dass die Leser dieser Rubrik gegen SARS-CoV-2 geimpft sind. Sind sie es nicht, hat diese alldonnerstägliche Rubrik in der ADZ eines ihrer Hauptziele verfehlt, einen Beitrag zur Ermunterung des Seins als mündiger Bürger dieses Landes zu liefern. „Ich finde, es ist der Augenblick gekommen, Daten zu liefern, ohne plakativ zu schreiben ‘Lass dich impfen!’“, schreibt einer der im Kampf gegen die Corona-Pandemie als...
Metropolit Serafim wurde 1948 in Boholţ bei Fogarasch als Romul Joanta geboren. Er studierte Theologie in Hermannstadt und wurde 1974 zum Priester geweiht. Von 1975 bis 1982 diente er an der Bischofskathedrale von Alba Iulia/Karlsburg. Von 1982 bis 1985 studierte er am berühmten orthodoxen Institut „St. Serge“ in Paris, 1985 promovierte er dort über die rumänischen Gebetstraditionen des Hesychasmus. 1990 wurde Joanta zum Weihbischof des...
Florin Viorel (Jahrgang 1978) stammt aus Karlsburg/Alba Iulia, hat als Kind fünf Sommerferien in der Maramuresch verbracht, im Jahr 1990 Wahlplakate für den gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Ion Ra]iu ausgetragen und 2002 sein Diplom an der Universität für Kunst und Design Klausenburg/Cluj-Napoca (UAD) erlangt. Seit Jahren lebt er in Hermannstadt und ist Mitglied der Innung der Bildenden Künstler Rumäniens (Uniunea Arti{tilor Plastici din...
Im Rahmen der Kulturwoche Haferland, die unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten Klaus Johannis stand, tagte das Rumänisch-Deutsche Forum für bilaterale Zusammenarbeit am 1. August in Deutsch-Kreuz. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Neue Perspektiven zur Entwicklung der bilateralen rumänisch-deutschen Kooperation“ berieten, zusammen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Rumänien und Deutschland, über die Entwicklung der...
Endlich, nach einjähriger Unterbrechung bedingt durch die Pandemie, findet das Festival „YOUNG EURO CLASSIC“ wieder statt. Dieses Festival wurde 2000 vom „Deutschen Freundeskreis europäischer Jugendorchester e.V.“ ins Leben gerufen. YOUNG EURO CLASSIC ist ein ganz besonderes Format für Jugendsinfonieorchester mit klassischem und zeitgenössischem Repertoire. In der über 20-jährigen Geschichte ist es zu einer großen Plattform für die besten...
Răzvan Roșu wurde 1990 in Sathmar/Satu Mare geboren. Er studierte Ethnologie und Anthropologie an der Babeș Bolyai Universität Klausenburg/Cluj und absolvierte seinen Master in Südosteuropastudien an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf der Erforschung ethnischer Gruppen in Siebenbürgen und anderen südosteuropäischen Regionen. Gegenwärtig fokussiert er sich bei seinen Forschungen auf die...
So spricht der Herr Zebaoth: Es werden noch Völker kommen und Bürger vieler Städte, und die Bürger der einen Stadt werden zur andern gehen und sagen: Lasst uns gehen, den Herrn anzuflehen und zu suchen den Herrn Zebaoth; wir wollen mit euch gehen. So werden viele Völker und mächtige Nationen kommen, den Herrn Zebaoth in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen. So spricht der Herr Zebaoth: Zu jener Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen...