Fortsetzung von gestern 90 Minuten Fußball – danach wurde getanzt Als die Hatzfelder Mannschaft am 3. August 1901 in Grabatz eintraf, erwartete sie dort weit mehr als nur ein Freundschaftsspiel. Die Nachricht von der Begegnung hatte sich in der ganzen Umgebung herumgesprochen. Zahlreiche Besucher wollten das neue englische Ballspiel mit eigenen Augen sehen. Selbst Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ließen sich das Ereignis nicht entgehen....
Sommerurlaub mit Kindern bedeutet Erholung, gemeinsame Erlebnisse und Abenteuer – aber auch Verantwortung. Ob am Meer, in den Bergen, auf dem Campingplatz oder bei einer Reise ins Ausland: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Kleine Verletzungen oder plötzliche Erkrankungen lassen sich damit oft schnell versorgen, ohne sofort eine Apotheke oder Arztpraxis aufsuchen zu müssen. Wichtig ist jedoch, die Reiseapotheke individuell an...
Es ist längst kein außergewöhnlicher Anblick mehr: Ein Braunbär streift am helllichten Tag durch ein Wohnviertel in Kronstadt/Brașov, ein anderes Tier klettert über einen Gartenzaun, während Anwohner aus sicherer Entfernung filmen. Auf der Transfogarascher Hochstraße/Transfăgărășan halten Touristen ihre Autos an, um Bären aus wenigen Metern Entfernung zu fotografieren oder ihnen Futter aus dem Fenster zu reichen. Gleichzeitig lösen immer mehr...
Vor 125 Jahren, am 3. August 1901, trafen der „Grabáczi Sport Egylet“ (Grabatzer Sportverein) und der „Zsombolyai Football Club“ (Hatzfelder FC) in einem denkwürdigen Fußballspiel aufeinander. Wiederentdeckte Zeitungsberichte zeigen: Die Begegnung ist der früheste bislang nachweisbare Vergleich zweier Vereinsmannschaften aus dem Gebiet des heutigen Rumäniens.
Grabatz, Samstag, 3. August 1901 Schon am frühen Nachmittag herrscht in der Banater...
Jedes Wahljahr erinnert an die rumänische Diaspora. An ihre Extrem-Rechts-Wahl. Es irritiert, wieso Auslandsrumänen die Macht haben, das Leben der im Land Verbliebenen zu bestimmen. Wo sie selber mit keinem Deut die Folgen ihrer – wie immer gefällten - Wahlentscheidungen auszuleben haben. „Uns“ quasi Zukunft diktieren. Statistiken zeigen, dass Rumänien von allen EU-Staaten den größten Diasporaanteil hat, gemessen am Gesamtbevölkerungsanteil:...
Installationen, selbstgeschriebene Gedichte und Geschichten, Schlagworte, Fotokollagen und Videos erwarteten die Besucherinnen und Besucher beim Streifzug durch die Räume des Studiengangs für Grund- und Vorschulpädagogik in deutscher Sprache (PIPP). Das Organisationsteam und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der europäischen Sommerschule „Forthem“ hatten eingeladen, gemeinsam den Abschluss einer intensiven Woche zu begehen.
Die Donau ist ausgetrocknet. Ein Fluss, der einst Europa verband, ist zu einer topografischen Erinnerung zusammengeschrumpft, zu einem dünnen, erschöpften Strich. Rumänien blickt auf diesen Wasserrest und erkennt darin die perfekte Metapher für seinen Zustand: ein Land, das sich selbst verdunstet. Die politische Klasse nutzt den niedrigen Pegel als Bühne für neue Absurditäten. In den Korridoren und den Straßen kursiert die Behauptung, Brüssel...
Wer Rumänien kennen und verstehen will, kommt an seiner Geschichte nicht vorbei. Und da spielt ein Buch eine Rolle, das den Kommunismus unter Diktator Nicolae Ceau{escu mit all seinen Auswüchsen nicht gerade zimperlich darstellt: „Red Horizons“ von Ion Mihai Pacepa, dem ranghöchsten Überläufer des Ostblocks in die USA. Pacepa war General der Securitate und persönlicher Berater von Ceau{escu gewesen. 1978 floh er in den Westen und schadete damit...
Vor dem Tor des Hauses der Familie Wambach in der Rosenstraße 114 in Gottlob steht ein Melonenstand. Autos halten ab und zu an, Menschen steigen aus, klopfen mit den Fingern gegen die grün-gestreiften Schalen der Wassermelonen und lassen sich von Aurel Wambach beraten. „Die hier ist besonders süß“, sagt er und hebt eine stattliche Frucht auf die Waage. Drei Lei kostet das Kilogramm – ein Preis, für den viele eigens nach Gottlob fahren. Über dem...
Predigtwort: Jeremia 1, 4-10: (4) Und des HERRN Wort geschah zu mir: (5) Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker. (6) Ich aber sprach: Ach, HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. (7) Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: „Ich bin zu jung“, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen...