Das kleine Dorf Charlottenburg/[arlota im Banat, im Westen Rumäniens, wurde im Jahr 1771, zur Zeit des Spätbarocks, kreisförmig angelegt. Diese Kreisform hat sich bis heute weitgehend erhalten. Es gibt jedoch eine Vorgeschichte und der Weg vom Reißbrett bis zum heutigen Grundriss war nicht geradlinig. Die Siedlungsgeschichte lässt sich anhand historischer Karten im Vergleich zu einer aktuellen topographischen Karte gut nachvollziehen.
as bedeutet Heimat? Ein Ort? Ein Gefühl? Eine Erinnerung? Antworten auf diese Fragen suchten und fanden Schülerinnen und Schüler des Johann-Ettinger-Lyzeums in Sathmar im Rahmen des Kreativwettbewerbs „Heimat – Ein Ort. Ein Wort. Ein Gefühl.“ Initiiert wurde das Projekt von der neuen ifa-Kulturmanagerin in Sathmar, Elisa Vaughan, finanziert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes sowie unterstützt vom...
Germina Nagâț, nicht unumstrittene langjährige Leiterin der Investigativ-Direktion des Nationalrats für das Studium der Securitate-Archive, CNSAS, erklärte 2021 in einem Gespräch: „Der demokratische rumänische Staat hatte bei seiner Geburt, direkt im Kreißsaal, Securitate-Leute als Geburtshelfer. Und während dieser demokratische Staat Rumänien großwuchs, organisierten und gruppierten diese sich um: sie ‘nahmen’ den demokratischen rumänischen...
Der Verein „Wiener Kindertheater“, eine österreichisch-rumänische Bildungsinitiative, in deren Rahmen jährlich mehrere Theaterstücke von Kindern und Jugendlichen aufgeführt werden, veranstaltete vor Kurzem eine Konferenz für Lehrer in der Hauptstadt. Der Titel „Die Bedeutung non-formaler Methoden für die Entwicklung von Lebenskompetenzen bei Kindern – Der Nutzen des Theaters in der Bildung“ mag umständlich wirken, doch inhaltlich geht es um ein...
Seit Anfang September hat das Goethe-Institut Bukarest einen neuen Leiter. Der 52-jährige Markus Huber übernahm die Stelle von Joachim Umlauf. ADZ-Redakteur Valentin Brendler führte ein Gespräch mit Markus Huber, um herauszufinden: Wie tickt der neue Chef? Warum ist er nach Bukarest gekommen? Und was können Freunde des Hauses in den nächsten Jahren erwarten?
Herr Huber, werden Sie lieber gesiezt oder geduzt? Im Goethe-Institut duzen wir uns...
Früher, da war im kommunistischen Rumänien zwar nicht alles besser, aber einfacher – zumindest in der Einordnung von gut und schlecht, oder eher in der Einordnung von akzeptabel und sehr schlecht. So gesehen waren sich alle einig: der Nationalfeiertag war kein Volksfeiertag, egal worin jenes – eine – Volk auch bestand. Immerhin lag der Nationalfeiertag mitten im Sommer und somit geeignet zum Camping - für viele Hermannstädter Sachsen in der...
Sonntag, 7. Dezember 2025. Teilwahlen in einigen rumänischen Ortschaften. Die Schlagzeilen bestimmen die Wahlen in Bukarest und im Kreis Buz²u. In der Hauptstadt soll der Nachfolger von Präsident Dan im Amt des Oberbürgermeisters gewählt werden. Im Allgemeinen gelten die Lokalwahlen in Bukarest als Barometer für die Stimmung im Land. Diese Wahlergebnisse sagen mehr aus als jede Umfrage. Die Parteien der Regierungsallianz treten jeweils mit...
„Wels verbindet, Wels pulsiert, Wels ermöglicht“ – derart macht die nach Linz zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, malerisch an der Traun gelegen, für sich Reklame. Wir aber beziehen uns auf den dritten Teil des Mottos, nämlich „Wels ermöglicht“ und zwar ein besondere literarisch-musikalisches Ereignis. Durch die mobilmachende Vorankündigung des äußerst rührigen Welser Obmanns und Nachbar–Vaters Christian Schuster fanden sich am 15. November...
Das 35. FFC Film Festival Cottbus des osteuropäischen Films fand im November statt, wie auch in den vorigen Jahren mit starker Präsenz Rumäniens. Das Genre- und Themenspektrum rumänischer Filme reichte dabei vom Historiendrama „Der Fichtenwald“ („Padurea de molizi“) des Regisseurs Tudor Giurgiu über das Massaker an Bukowinaer Dorfbewohnern 1941 durch Sowjetsoldaten jenseits der Grenze zu Rumänien bis hin zu Komödien wie „Diminea]a lui...
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2.Timotheus 1,7) Das kleine Mädchen konnte wegen der Coronaeinschränkungen erst getauft werden, als es schon über zwei Jahre alt war. Die Brüder schöpften Quellwasser aus dem Brunnen des Pfarrhofs und gossen es in das Taufbecken. Die Mutter trug das Mädchen zum Taufbecken und der Vater, die Brüder und die Taufpaten stellten sich dazu. Kleine...