MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Jugend debattiert, juriert, bildet fort  und moderiert 

Nachdem Ende April in der bulgarischen Donaustadt Russe der Landesvorentscheid des vom deutschen Bundesministerium geförderten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ für Rumänien und Bulgarien stattgefunden hat, bereiten sich die acht Finalisten nun auf das Landesfinale vor, das am 29. und 30. Mai in Kronstadt/Brașov organisiert wird. Unabhängig von geknüpften Freundschaften hofft dennoch jeder teilnehmende Schüler, im September auch beim...

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Randbemekrungen: Hoch-Zeit zur Parallelraumschaffung

Vor Wahlen scheffeln die Soziologen, die sich rechtzeitig Meinungsforschungsfirmen zugelegt haben, Geld. Oder diejenigen unter ihnen, die unter den Dauergästen der käuflichen (oder Politikern dienenden) rumänischen TV-Sender für Klatschpolitik sitzen. Dass man den Resultaten der Meinungsumfragen („Sonntagsfrage“) seit geraumer Zeit kaum mehr trauen kann, weiß inzwischen jeder, doch werden den Verkündern und Verkünderinnen der Resultate die...

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Ein Mini-Europa im Schulhof 

Am Wochenende vom 11./12. Mai haben im Schulhof der Bukarester Ion-Luca-Caragiale-Schule die bereits seit fast zehn Jahren organisierten Festlichkeiten zum Europatag stattgefunden. Dafür haben sich die Schüler und Schülerinnen von der 5. bis zur 12. Klasse zusammen mit ihren Eltern alleine vorbereiten müssen, um die unterschiedlichen Länder Europas so wahrheitsgetreu wie möglich mit ihrem kulturellen Erbe und den traditionellen Köstlichkeiten...

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„Wir würden uns wünschen, mehr Frauen in den neu gewählten Parlamenten zu sehen als in der letzten Legislatur“

Anna-Lena Koschig Hölzl ist Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bukarest. Die der SPD nahestehende Stiftung ist nach dem ersten demokratisch gewählten Präsidenten Deutschlands benannt und hat in fast jedem EU-Staat ein Büro. ADZ-Redakteur Dirk Hornschuch sprach mit Koschig Hölzl über die Schwerpunkte der Stiftung vor Ort, Nachwuchsförderung politischer Talente und die Fahrradtauglichkeit von Bukarests Straßen. 

Sie sind relativ...

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Differenzierte Phänomenologie ungarischer Befindlichkeiten und Besonderheiten 

Ungarn hat seit Jahren eine schlechte Presse im Westen. Auch vor Wissenschaft und Publizistik macht das neue Unverständnis für Entwicklungen im Land und eindeutige  Wahlentscheidungen für Viktor Orbán nicht halt. Es ist den tonangebenden intellektuellen, politischen, akademischen und medialen Kreisen, Milieus und Eliten im Westen schlicht unverständlich, dass Ungarn seit 2010 stabil gegen als Allgemeingut wahrgenommene linksliberale Haltungen...

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Zugebissen: Kryonik – den Tod ausgetrickst?

Kennen Sie den Witz, wo jemand an die Himmelspforte klopft, Petrus das Tor öffnet und draußen steht einer, der sagt: „Guten Tag, ich bin der Hu“ – und weg ist er. Petrus schließt das Tor wieder, da klopft es ein zweites Mal. „Hallo, ich bin der Hu“ – und wieder löst er sich in Luft auf. Das geht so noch zwei-drei Mal, bis „der Hu“ endlich erklären kann: „Ich bin der Hubert Maier. Tut mir leid, aber ich bin gerade in einem Verkehrsunfall gestorben...

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„Deutsch ist schön“

,,Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ (Jesaja 41,10) wurde am 26. April im Reformierten Kollegium Baczkamadarasi Kis Gergely  in Oderhellen/Odorheiu Secuiesc/Székelyudvarhely im Kreis Harghita zitiert. An diesem Tag fand der regionale Deutschwettbewerb statt, dessen Motto ,,Deutsch ist schön” lautet. Die...

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„Mein Vater hat das Unmögliche möglich gemacht“

Touristen, die das Banat besuchen, haben sich nach einigen Tagen an das Bild von römisch-katholischen Kirchen gewöhnt, die im Barockstil erbaut wurden und von denen die meisten mehr als 200 Jahre alt sind, während die neueren im neugotischen, neoromanischen oder sogar, seltener, im Jugendstil gebaut wurden. Es gibt jedoch zwei römisch-katholische Kirchen in der Diözese Temeswar, die durch ihren modernen, weniger üblichen Stil „aus der Masse...

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Gemeinsam Herausforderungen begegnen

Seit 2001 treffen sich die inzwischen 28 Mitglieder der Europäischen Vereinigung der Minderheiten-Tageszeitungen (MIDAS) jährlich, die heuer vom 9. bis 12. Mai  in Szeklerburg/Miercurea Ciuc/Csík-szereda tagten, auf Einladung der ungarischen Tageszeitung „Hargita Népe“ (Leute von Hargita). Neben Meinungsaustausch und Diskussionen über spezifische Probleme von  Minderheitenmedien werden dabei auch stets zwei Preise an Journalisten verliehen, die...

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Wort zum Sonntag: Feuer vom Himmel

Nehemia, ein deportierter Israelit, wurde nach der Befreiung der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft vom persischen König Artaxerxes zum Statthalter von Jerusalem ernannt. Er baute die Stadtmauern und den Tempel wieder auf. Es wird berichtet: Als Nehemia den neuerbauten Tempel einweihen wollte, sandte er Priester zu der Zisterne, in welcher nach der Zerstörung Jerusalems das Feuer verborgen war, das im Tempel bis zu seiner Zerstörung...

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