KULTUR: Nachrichtenarchiv

Vom Bildnis der Baronin Frachon entwickelte er seine „Schlummernde Muse“

1903 verließ der junge Bildhauer, der gerade erst sein Studium an der Kunstakademie Bukarest beendet hatte, sein rumänisches Heimatland und brach zu einem Fußmarsch mit Zwischenstationen in Wien, München und Langres nach Paris auf, das er völlig erschöpft genau am französischen Nationalfeiertag, am 14. Juli 1904, erreichte. Constantin Brâncu{i, 1876, in Hobi]a, im ländlichen Rumänien als Sohn einer einfachen Bauernfamilie zur Welt gekommen,...

[mehr]

Der Frühling als Verheißung: Positive Deutungen in der deutschen Literatur

Der Frühling gehört zu den am stärksten symbolisch aufgeladenen Jahreszeiten in der deutschen Literatur. Seit der frühen Neuzeit steht er für Erneuerung, Hoffnung, Liebe und das Erwachen der Natur – und nicht zuletzt auch des Menschen selbst. In Gedichten, Dramen und Prosatexten wird der Frühling immer wieder als Gegenbild zu Erstarrung, Winter und existenzieller Bedrängnis inszeniert. Naturerwachen und Harmonie: Goethe Eine der bekanntesten...

[mehr]