KULTUR: Nachrichtenarchiv

„Ein Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen, Ideen austauschen und Neues entdecken“

Das Goethe-Institut und die zugehörige Bibliothek sind den allermeisten Deutschsprachigen in Bukarest und Rumänien bekannt. Doch dahinter steckt viel Arbeit, wie die Leiterin des Bereichs „Information und Bibliothek“, Francesca Szöke, im ADZ-Gespräch verrät. Darüber hinaus gibt sie Einblicke in den Alltag einer Bibliothek: Wer kommt in eine Bibliothek? Was wird am liebsten ausgewählt? Und woher kommen all die Bücher?

Denn für viele...

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Was passiert, wenn Transnistrien/Russland die Republik Moldau überfällt?

Die moldauische Regierung, in einem Flugzeug, wird von einem transnistrischen/russischen Kampfflugzeug pulverisiert, Panzer fahren durch Chișinău und russische/transnistrische Soldaten marschieren durch die Stadt und nehmen alle fest, die irgendwas mit Rumänien zu tun haben. Diese Horrorvorstellung verarbeitete der Autor Iulian Ciocan aus Chișinău in seinem Roman „Am Morgen kommen die Russen“. Es ist ein erschreckendes und interessantes Werk.

Al...

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Namensvielfalt einer Stadt: Temeswar

Der Name der Stadt an der Temesch kennt einige Varianten verschiedenen Ursprungs und besteht als Kompositum zumeist aus zwei Substantiven; das erste Nomen bezieht sich auf den Fluss Temesch (ung.: Temes, rum.: Timiș, serb.:Timesh). Beim zweiten Wortteil wird es kompliziert: Temeschwar, wie es im Wiener Büroamtsdeutsch heißt, geht auf das altawarische Nomen „war“ zurück, was im Altawarischen „befestigter Ort“ oder „Platz“ bedeutet. Das...

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„Why‚We Should All Be Feminists“

Wenn man sich den Titel der Ausstellung anschaut, fallen aufmerksamen Lesern bestimmt erst mal die ungewöhnlichen Satzzeichen auf. „Why ‚We Should All Be Feminists’” (Warum ‚Wir alle Feministen sein sollten’) ist sowohl in Anführungsstrichen, weil es ein Titel ist, aber auf der anderen Seite ist der Satz „We Should All Be Feminists“(Wir sollten alle Feministen sein) extra hervorgehoben – denn dies ist ein Zitat der Schriftstellerin Chimamanda...

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Motters Knoblauchwurst – Rezepte überleben Kriege

Sie hatte die Tradition aus ihrer Heimat Siebenbürgens mitgebracht, jenem Landstrich im Südosten Europas, der nach Knoblauch roch wie andere Orte nach Heu oder Sommerregen. Knoblauch wuchs dort in rauen Mengen und wurde nicht sparsam, sondern mit Überzeugung gegessen: roh zum Schmalzbrot, zu gekochten Kartoffeln – in etwas Salz getaucht, beißend scharf, tränentreibend und trotzdem ein Genuss, der zum Alltag gehörte. Gesund? Darüber dachte niemand...

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Doppelte Krippenfreude im Stift Zwettl

Seit der heilige Franz von Assisi im Jahr 1223 in Greccio in Italien die erste Weihnachtskrippe – mit einigen seiner Anhänger als Hirten und lebenden Tieren – aufgestellt hatte, verbreitete sich rasch der Brauch, dem ehemals leseunkundigen Volk mit geschnitzten Figuren das Weihnachtsgeschehen plastisch vor Augen zu führen; die Kirchen bedienten sich freudig dieser Möglichkeit. So wohl auch im Stift Zwettl: Im Jahr 1763 entstand die barocke...

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Evangelischer Blick auf orthodoxe Theologie

Der Erkersreuther Pfarrer Jürgen Henkel hat bereits mehrere Bücher über den bedeutenden rumänischen Theologen Dumitru St²niloae veröffentlicht  Fast 25 Jahre ist es nun schon her, dass der heutige Erkersreuther Pfarrer Dr. Jürgen Henkel mit einer wissenschaftlichen Arbeit über den bedeutenden rumänischen orthodoxen Theologen Dumitru St²niloae 2001 von der Universität Erlangen zum „Doktor der Theologie“ promoviert wurde. Diese Forschungsarbeit...

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Die kulturelle Longue Durée der Siebenbürger-Sachsen

Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ ist ein Spätwerk von erstaunlicher erzählerischer Spannweite. Der „Heimweltautor“, wie er sich mit einem Anflug von Ironie, aber treffend selbst bezeichnet, entwirft darin nicht nur eine Fülle von Figuren, Orten und Episoden, sondern eine ganze kulturelle Zeittopografie. Sein Erzählen gilt den Siebenbürger Sachsen als einem historischen Kontinuum. Er ist bestrebt, ihre kulturelle Longue...

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TORheiten aus Hermannstadt

Mit dem Kalenderprojekt „TORheiten aus Hermannstadt“ legt die aus Siebenbürgen stammende Autorin und Fotografin Irmgard Rosina Bauer ein Werk vor, das die historische und kulturelle Vielfalt Siebenbürgens in den Mittelpunkt stellt.  Der Kalender für das Jahr 2026 kombiniert Fotografien traditioneller Hermannstädter Hoftore mit pointierten Zweizeilern, die humorvoll, poetisch und zugleich kulturgeschichtlich inspiriert sind. Die abgebildeten...

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Die „Incontournables“ in Paris

Sobald man den ersten Schritt auf die waagerechten Förderbänder des labyrinthartig anmutenden Charles-de-Gaulle-Flughafens tut, welche die Passagiere zu den Gates, zum Ausgang oder zu den zahlreichen Geschäften, Kiosks, Cafés und Imbissständen befördern und sich erstaunlicherweise seltsam weich unter den Füßen anfühlen, wie die Fallschutzplatten aus Gummigranulat auf Kinderspielplätzen, fallen künstlerisch gestaltete Werbeplakate mit kurzen,...

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