KULTUR: Nachrichtenarchiv

Außerordentlicher archäologischer Fund

Einen Fund von außerordentlicher archäologischer Bedeutung von der Ausgrabungstätte der Hügelgräber-Nekropole der antiken Stadt Callatis bei Mangalia hat das Nationale Geschichtsmuseum (MNIR) am Montag in einer Pressekonferenz der Bukarester Öffentlichkeit präsentiert. Die Fundstücke wurden auf die Zeit des dritten Jahrhunderts vor Christus datiert.  Es handelt sich um Goldschmuck, Glas- und Bronze-Artefakte, darunter drei Diademe aus...

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„Das Land brennt und ihr macht Theater"

„Die höchste Ehrerbietung, die man einer Kultur bringen kann, besteht darin, zu lernen, wie man in der entsprechenden Sprache ,Danke‘ sagt“ erklärte Theaterwissenschaftler Octavian Saiu in seiner Einleitung zum Publikumsgespräch mit dem japanischen Schauspieler Kuranosuke Sasaki. Zehn Tage lang war Hermannstadt/Sibiu im Juni ein Schmelztiegel der Kulturen – denn die 32. Auflage des Internationalen Theaterfestivals brachte unter dem Motto „Danke“...

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ADZ-Reihe - Wertvolle Jugendbücher: Böses Spiel

Jeder will es haben. Doch man kann es nicht erwerben. Du musst es dir verdienen. Warten, bis dir jemand hinter vorgehaltener Hand ein kleines Päckchen zusteckt. Eine kopierte CD. Dann weißt du: Es hat dich erwählt.  Erebos ist ein Spiel. Ein ganz besonderes Spiel! Es hat dich gesucht und jetzt liegt es an dir, dich zu bewähren, bis du Level um Level vielleicht sogar in den Inneren Kreis aufsteigen kannst. Davor gilt es, allerlei Bewährungsproben...

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Eminescus letzte Lebensjahre

Fortsetzung vom vergangenen Freitag, 27. Juni

Aus den Unterlagen, die Dr. Ion Gr²mad² von einem Sanatoriums-Assistenten über den Aufenthalt Eminescus im Sanatorium zur Verfügung gestellt, geht hervor, dass die Krankenakte von P.P. Carp von einem Vertreter der Rumänischen Botschaft in Wien in Empfang genommen wurde.  Schöpferische Leistung nicht beeinträchtigt Dr. Obesteiner schrieb über Eminescus Sanatoriums- Aufenthalt: „12 Jänner. Von der...

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Abenteuerlust, musikalische Inspiration und eine beginnende Revolution

„Wir sind im Orient angekommen“, ließ Johann Strauss (Sohn) verlauten, als er mit Anfang zwanzig im Jahr 1848 Bukarest erreichte. Bukarest lag, anders als das Banat und Siebenbürgen, außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie, im Fürstentum Walachei, und war offensichtlich gefühlt kaum näher dran als Konstantinopel – oder was man sich damals halt so als Orient vorstellte. Andersrum waren der Wiener Kapellmeister und Komponist bzw. dessen...

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Eminescus letzte Lebensjahre

Heuer begehen wir 135 Jahre seit des Ablebens des rumänischen Nationaldichters Mihai Eminescu (1850-1889). Vor 141 Jahren (1883) begann die letzte Lebensphase des Dichters – geprägt von Krankheiten, Erniedrigungen und Fehlbehandlungen, die zu seinem frühen Tod  führten. In der Eminescu-Forschung tauch(t)en viele Deutungen hinsichtlich seiner Erkrankung, deren Ursachen und die diesbezüglichen meistens falschen Behandlungsmethoden auf, die in der...

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Die Frösche, die Stradivarius, die Sächsin und der Belgier

Seit Freitag, dem 20. Juni, wird in Hermannstadt/Sibiu überall „Danke“ gesagt: Denn unter diesem Motto steht das diesjährige Internationale Theaterfestival (FITS). Gedankt wird auf den Straßen und Plätzen, in Theater- und Konzertsälen, in Ausstellungsräumen und Festsälen – auch wird Dank großzügig entgegengenommen. Bei so viel Dankgefühl und Verbundenheit wünscht man sich, der Mensch wäre zuweilen der Ubiquität fähig. Da es die menschliche Natur...

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„Einmal Deutschland und zurück“

Sein Name ist mittlerweile Programm: Kaum war die erste Anzeige für sein neuestes Buch, dem zweiten Band von „Alte und neue Heimat“, in der „Siebenbürgischen Zeitung“ erschienen, erhielt der Satiriker Heinrich Heini Höchsmann elektronische Post mit der ersten Bestellung. Er lebt bereits seit guten zwei Jahren wieder in seiner Heimatstadt, von wo aus er vor einem halben Jahrhundert als junger Mann zusammen mit seiner Familie ins „gelobte Land“,...

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Chaos, Angst, Hunger, Heimweh und die unbändige Sehnsucht nach einer Welt, die es nicht mehr gab...

„Bloß bis Ungarn hieß es, nach dem Kampf kommen wir wieder. Wer verlässt schon gern sein Zuhause?“ So erinnerte sich Elfriede Müllers Mutter aus Tschanad, damals ein Kind, an ihre Flucht, als die Front im Zweiten Weltkrieg sich ihrem Banater Heimatort näherte. Tatsächlich kehrte nur die Hälfte der Familien wieder nach Hause zurück. Ausschlaggebend dafür war nicht nur die große Hungersnot, die in Deutschland, wo sie ankamen, herrschte, sondern oft...

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ADZ-Reihe Wertvolle Jugendbücher: Die Grenzen sprengen

Es gibt Menschen, die über sich hinauswachsen. Manchmal ist es das Äußere: der Körper, der die gewohnten Formen verlässt, dreist über den Hosenbund schwappt, sich aufbläht wie ein Michelin-Männchen, schwer auf die Waage drückt und kreischt: Ätsch - von nun an bist du ein Mobbing-Opfer! Manchmal ist es das Innere: Es verweist das Äußere in die Schranken. Du kannst mich mal, ich hab andere Werte! Ich fordere das Glück heraus, nicht obwohl ich so...

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