MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

„Retracing Bartók“ – ein Projekt der kulturellen Archäologie

Ein Jahrhundert nach den Aufnahmen auf Wachswalzen verbreitet sich die Musik des rumänischen Dorfes weiterhin in der Welt. Diesmal trägt sie die Handschrift eines in Temeswar/Timișoara geborenen Projekts, das sich auf den anspruchsvollsten internationalen Bühnen behauptet hat. Von der Stadt an der Bega bis hin zu internationalen Bühnen wie dem National Sawdust in Brooklyn oder großen europäischen Jazzfestivals ist „Retracing Bartók“ eines der...

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Randbemerkungen: Stolpert ein Autokrat über einen Journalisten?

Orbán Viktor (eigentlich „Gyözö“), Ungarns Autokrat, liefert sich durch unterstellte Institutionen und Personen, auch vollmundig, eine Schlammschlacht versus den Herausforderer, den seiner FIDÈSZ entsprungenen Péter Magyar. Die ursprünglich liberale FIDÈSZ – Magyar Polgári Szövetség/Ungarischer Bürgerbund wurde im März 1988 von 37 jungen Intellektuellen gegründet als „Bund junger Demokraten“, liberal, und redete am Ungarischen Runden Tisch ein...

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Keine Langeweile: Aus dem Leben einer ZfA-Fachberaterin für Deutsch in Rumänien

Vor vier Jahren trat Sabine Maya Schlattner ihren neuen Job als Fachberaterin für Deutsch der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) für Süd-Ost-Rumänien und der Republik Moldau an. Etwas ungewöhnlich: mitten im Schuljahr. Und gleich ab in die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz, Stufe I. Im Gespräch mit ADZ-Redakteur Șerban Căpățână spricht sie heute über ihre Tätigkeit, deren Fokus das DSD-Programm...

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Bukarest und seine einbetonierte Dâmbovița

„Paris hat die Seine, Berlin die Spree, Wien die Donau. Wasser durchfließt sie nicht nur als Linie auf der Landkarte, sondern als roter Faden in der Geschichte jeder Stadt. Bukarest hat die Dâmbovița – einen fast vergessenen Fluss, der nur noch als Trennlinie zwischen Stadtteilen dient“, so berichtet das Projekt „Dâmbovița Apă Dulce“. Dieses hat sich das Ziel gesetzt, dies zu ändern und den Fluss den Menschen näherzubringen. Dafür sollen am Fluss...

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Wort zum Sonntag: Wenn Christus nicht auferstanden ist...

Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat (Matthäus 28,6). Diese Worte des Engels an die Frauen am leeren Grab Jesu sind von entscheidender Bedeutung; sie erinnern uns daran, dass unser Glaube nicht auf einem toten Religionsstifter gründet, sondern auf dem auferstandenen Herrn. Jesus hat den Tod überwunden und damit den Erweis erbracht, dass er tatsächlich Gottes Sohn ist und die Macht hat, Sünden zu vergeben und uns zu...

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Kreativ mit „Seitenweise“

Am Donnerstag, dem 26. März, verwandelte sich der Spiegelsaal des Forums in Hermannstadt/Sibiu zu einer Wettkampf-Arena des Lesens und der Kreativität: Im Rahmen des Literaturwettbewerbs „Seitenweise – Dein Projekt zum Buch“, organisiert von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), traten Schülerinnen und Schüler von 16 Schulen gegeneinander an. Um nicht weniger als die Qualifikation zum Landesfinale ging es in den drei Stunden, die...

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„Tragisch, aber nicht im aggressiven Sinne“

Der erste Bürgermeister von Heltau nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat dem Armen- und Elendsviertel aus Wohnblocks am Stadtrand das Aus gebracht. Hasen und Schweine jedenfalls durften dort auf einmal nicht mehr gehalten werden, und besonders die mehr schlecht als recht improvisierten Stallungen zur Tierzucht, die das Bild der irgendwie trotzdem idyllischen „Favela Cisnădiei“ mit geprägt hatten, mussten dem Eintreten in eine neue Zeit weichen....

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Die Zukunft, heute

Wie glücklich ist Rumänien? Ein Fuchs überquerte den Atlantik ohne Fahrkarte. Trump plant Golfplätze und Luxuswohnungen in Siebenbürgen. Australien ist das erste Land, das Kindern unter 16 soziale Konten verbietet. Die Tränen der Männer scheinen ehrlicher zu sein als jene der Frauen. NASA hat die Sonne aus so geringer Nähe wie nie zuvor fotografiert. Die Neanderthaler könnten in 20 Jahren zu neuem Leben erweckt werden. Warum fotografieren wir...

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Essaywettbewerb WortBrücken 2026: Wenn Schreiben Identität sichtbar macht

Der Wettbewerb ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft e. V. in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Gefördert wird er zudem vom Bundesministerium des Innern sowie weiteren Partnern, darunter die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und das Zentrum gegen Vertreibungen. Damit steht der Wettbewerb auf einem breiten institutionellen Fundament, das seine gesellschaftliche Relevanz unterstreicht. Der...

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Ist der Iran-Krieg tatsächlich an den Preissteigerungen in Rumänien schuld?

Wieso sich Rumänien in der jetzigen wirtschaftlichen und politischen Krise befindet, ist sicherlich nicht ein Zufall oder vielleicht ein Unglück. Es ist ausschließlich das Ergebnis einer langen Kette von Entscheidungen, die Rumäniens politische Klasse über knappe zwei Jahrzehnte traf – und die sie gleichzeitig systematisch zu verschleiern verstand. Jetzt liegt aber die Rechnung auf dem Tisch: ein Haushaltsdefizit 2025 um die 8 BIP-Prozent, das...

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