Bukarest (ADZ) - Während seines kurzen Arbeitsbesuchs in Rumänien hat sich EU-Ratspräsident Herman van Rompuy am Donnerstag erfreut und „ermutigt“ ob der hierzulande im Bereich der „politischen Zusammenarbeit erzielten Fortschritte“ gezeigt. Diese Haltung der wichtigsten politischen Akteure sei „gut für die Bürger und gut für das Land“, in rauhen Zeiten sei es „weise, Herausforderungen gemeinsam zu überwinden, so wie wir es auch auf europäischer...
Bukarest (ADZ) - Premier Victor Ponta hat am Donnerstag den dem liberalen Koalitionspartner nahestehenden Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Gelu Ştefan Diaconu zum neuen Chef der Steuerbehörde ANAF ernannt, nachdem deren bisheriger Leiter, Şerban Pop, Anfang der Woche abgesetzt wurde. Diaconu wurde letzten Sommer zum Staatssekretär ernannt, davor saß er im Verwaltungsrat der staatlichen Eximbank. Seine Personalie ist nicht unumstritten, da...
Bukarest (ADZ) – Die Antikorruptionsbehörde DNA hat am Donnerstag Anklage gegen das inzwischen vom Amt suspendierte Mitglied des Obersten Magistraturrates (CSM), Richter Adrian Neacşu, erhoben, dem Amtsmissbrauch, Falschangaben und Unterlagenfälschung zur Last gelegt werden. Laut Anklageschrift hat Neacşu im Zeitraum September bis Dezember 2012 vom CSM ungerechtfertigt knapp 67.000 Lei kassiert – der Richter schwänzte nämlich die Sitzungen und...
Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nachdem beim Sitz eines örtlichen Fernsehens ein „In flagranti“ organisiert wurde, bei dem 40.000 Lei überreicht wurden, die angeblich für den Bürgermeister von Râmnicu Vâlcea, Emilian Frâncu (PNL) bestimmt waren, wurde dieser zunächst Donnerstagnacht von der DNA im Bürgermeisteramt verhört und anschließend nach Bukarest gebracht, wo das Stadtgericht darüber entscheiden sollte, ob er für 29 Tage in Untersuchungshaft...
Die rumänische Wirtschaft und Gesellschaft scheinen nicht mehr aus der Talsenke herauszukommen, doch Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung blühen hierzulande wie nie zuvor. Finanzminister Daniel Chiţoiu gibt sich trotzdem optimistisch: Die Schattenwirtschaft sei in Rumänien erheblich zurückgegangen und liegt schätzungsweise zwischen 3,5 und 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Einschätzung der EU-Kommission lag letzten Sommer...
„Der hartnäckige Gegenstand und der Parasiten-Neffe“ („Obiectul încăpăţânat şi nepotul parazit? The Obdurate Object and the Idiot Cousin“) heißt Vlad Olarius (Rumänien) und Tom Woolners (Großbritannien) gemeinsame Ausstellung, die derzeit in der Jecza-Gallery in Temeswar/Timişoara zu sehen ist. Die großzügigen Räumlichkeiten der modernen Kunstgalerie der Temeswarer Interart-Triade-Stiftung beherbergen 19 Exponate des britischen Bildhauers und...
Temeswar - Nachdem die ungarische Bank OTP Rumänien im vergangenen Jahr einen Verlust von ungefähr 19 Millionen Euro aufgrund hoher Risikokosten und fallender Operationsgewinne verzeichnete, ist die diesjährige Prognose der Geschäftsführung optimistisch. „Die Wirtschaftskrise neigt sich ihrem Ende zu. Die Liquiditätsreserve ist gewachsen und die öffentliche Verschuldung nimmt ab“, sagte Radu Petrea, stellvertretender Leiter Finanzmärkte bei OTP...
Für die wanderfreudigen Bürger Kronstadts war und ist auch heute noch der am südlichen Ende der Oberen Vorstadt (rumänisch: Şcheii Braşovului) gelegene und zunächst als „Salomonsburg“, später dann als „Salomonsfelsen“ bekannte Ausflugsort ein beliebtes Wanderziel in unmittelbarer Nähe zur Stadt Kronstadt. Es ist seit ältesten Zeiten ein mit Geschichte und Mythen beladener Ort.Den meisten Ausflüglern, die sich die Mühe machen diesen Ort zu...
Hermannstadt - Die Kulturlandschaft und deren Nutzung für den nachhaltigen Tourismus steht im Mittelpunkt einer Konferenz, die am Montag und Dienstag im Freilichtmuseum des Astra-Museumskomplexes stattfinden wird. Die Tagung vereint im Rahmen des aus EU-Mitteln finanzierten CultTour-Projekts Fachleute aus der Forschung, der Restaurierung und der Einbindung von derartigen Anlagen des Kulturerbes in Tourismusrouten. Das CultTour-Projekt steht unter...
Bukarest (ADZ) - Entsprechend dem Rumänischen Statistikinstitut erhielten mehr als die Hälfte der Lohnarbeitenden in Rumänen weniger als 1500 Lei (345 Euro) im Monat, weitere 5 Prozent der Vollzeitbeschäftigten sogar weniger als den gesetzlich verankerte Mindestlohn von 700 Lei (160 Euro). Die am Donnerstag veröffentlichte Studie gibt die Zahlen für den Oktober 2012 wieder. Im Gegensatz dazu erhielten 5 Prozent der Arbeitnehmer mehr als 5000 Lei...