Bukarest (Mediafax/ADZ) - Bis gestern Nachmittag war vor allem im Süden des Landes Warnstufe Orange wegen den Schneefällen und Schneeverwehungen gültig, weitere Warnungen sollten ausgesprochen werden. Schneestürme haben den meisten Schaden angerichtet, sodass der Schnee stellenweise meterhoch liegt. Viele Dörfer waren weiterhin isoliert. Die Zahl der Kältetoten hatte Dienstag 79 erreicht, wobei in den letzten 24 Stunden fünf Menschen verstorben...
Hermannstadt - Rund zweihundert überwiegend junge Menschen harrten am Samstagnachmittag mehrere Stunden am Großen Ring/Piaţa Mare aus. Die Hermannstädter Demonstranten schlossen sich der nationalen und gesamteuropäischen Protestbewegung gegen das neue Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen an. Mit zahlreichen Anonymous-Masken und selbstgebastelten Pankarden mit Slogans wie „Stop ACTA“, „Free Internet“, „Nu vrem ACTA“ (Wir wollen kein ACTA) oder...
Wenn die meisten jungen Rumänen nur eines träumen – auszuwandern – ziehen andere junge Leute nach Rumänien und versuchen hier Karriere zu machen. Christian Avram ist einer dieser jungen Rückkehrer. Der 32-Jährige wurde in der Banater Kleinstadt Hatzfeld/Jimbolia geboren, Anfang der 90er ist er zusammen mit der Familie nach Deutschland ausgewandert, doch den Kontakt zu Rumänien verlor er nie. Vor einigen Jahren kam der Rumäniendeutsche erstmals...
Bukarest (ADZ) - Die Verbraucherpreise sind im Januar in Rumänien um 0,36 Prozent gestiegen. Die jährliche Inflationsrate liegt mit 2,72 Prozent auf einem neuen historischen Tief, so das Nationale Institut für Statistik (INS) in Bukarest.Einen leichten Preisrückgang um 1,2 Prozent erfuhren die Heizkosten und die Preise von einigen Grundnahrungsmittel wie Eier, Kartoffeln, Bohnen und Mehl sanken auch um Werte zwischen 0,15 und 0,7 Prozent. Die...
Reschitza - Im einzigen Verwaltungskreis des Banats, wo die Warnstufe Orange bis Dienstag Mittag galt, gab es laut Präfekt Octavian Ţunea keine ernsthaften Störungen des Alltagsablaufs. Allein der Zugverkehr bildet eine Ausnahme. Nach Bukarest geht gegenwärtig aus dem Banater Bergland kein einziger Zug ab, obwohl bis zum Anschlussbahnhof Karansebesch aus Reschitza die meisten Züge abfahren. „Von dort an hängt alles von den Lokomotiven ab, die...
Hermannstadt - „3 X totalitäres, modernes, balkanisches Museum“ lautet der Titel der Ausstellung von Teodor Graur, die am Dienstagnachmittag, dem 14. Februar, in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums eröffnet wurde. Die Exposition bleibt bis zum 11. März geöffnet und kann von Mittwoch bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr besichtigt werden.
Teodor Graur, 1953 in einem Dorf im Kreis Muresch geboren, nahm an den Biennalen in...
Klausenburg - Auf Einladung des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Nord Transilvanien (DWNT) trafen sich am Freitag, dem 10. Februar, in Klausenburg/Cluj-Napoca die Vorstände der deutschen und deutschsprachigen Wirtschaftsclubs aus Siebenbürgen (DWS), Arad (DRW), Temeswar/Timişoara (DWC) und Sathmar/Satu Mare (DRW) zu einer Arbeitstagung. Die Clubvorstände haben sich vorgenommen, die Zusammenarbeit zwischen den Clubs weiter zu verbessern, die...
Temeswar - In der kleinen Lenauschule in Temeswar/Timişoara wurde der Unterricht wegen der eingefrorenen Wasserleitung vor einer Woche unterbrochen. So mussten rund 450 Lenauschüler zwei Tage Zuhause bleiben. Das Problem in der Grundschule am Temeswarer Domplatz wurde mittlerweile gelöst, nun ist aber auch das Gebäude des Nikolaus-Lenau-Lyzeums von der Kälte betroffen. Das Problem betrifft die Heizung der Schule. Im sanierungsbedürftigen Gebäude...
Bukarest (ADZ) - Im laufenden Jahr werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) über acht verschieden Programme auf Gelder im Gesamtwert von 116 Millionen Lei zugreifen können. Hauptsächlich aufgrund der Erhöhung des Budgets für das Programm Kogălniceanu, das größte der acht Unterstützungsprogramme, von 24 Millionen auf 70 Millionen Lei, liegt die Summe der abrufbaren Fonds 60 Prozent über derjenigen aus dem Vorjahr. Dies geht aus einer Meldung...
„Brot und Zirkusspiele“ (panem et circenses) ist ein Ausdruck des römischen Dichters und Satirikers Juvenal und so aktuell wie vor unserer Zeitrechnung. Schon Kaiser Trajan soll diese Massenunterhaltungen besonders gepflegt haben, da „das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse“. Im Kolloseum warf man Brotlaibe unter die jubelnden Zuschauer, je mehr Blut bei den Gladiatorenkämpfen floss,...