Nachrichtenarchiv

Zwei großangelegte Projekte

Hermannstadt – Von den vier Millionen Lei, die heuer für Machbarkeitsstudien und Projekte der Hermannstädter Stadtverwaltung zur Verfügung stehen, soll der Großteil der finanziellen Mittel zwei Projekten zugute kommen, die in den vergangenen Jahren auf lokaler Ebene immer wieder im Mittelpunkt der Gespräche standen. Es handelt sich dabei um die Einrichtung einer Freizeitanlage mit Strandbad im Jungen Wald/Pădurea Dumbrava sowie eines Zentrums für...

[mehr]

400 Kommunalpolitiker in der Schwebe

Reschitza – 24 Bürgermeister des Banater Berglands und an die 400 Kommunalräte haben im vergangenen Herbst das von der Ponta-Regierung per Dringlichkeitserlass geöffnete fünfundvierzigtägige Zeitfenster genutzt, um die Partei straffrei zu verlassen, auf deren Listen sie gewählt wurden (d.h.: ohne ihrer Posten verlustig zu gehen, wie es das Gesetz über die „Migration der Kommunalpolitiker“ bestimmt, dessen Wirkung für 45 Tage ausgesetzt wurde)....

[mehr]

Corneliu Baba – Zeichnungen eines Malers

Im Museum der Kunstsammlungen (Muzeul Colecţiilor de Artă) in der Calea Victoriei 111, das nach längerer Schließung seit anderthalb Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, ist noch bis 11. März dieses Jahres, täglich (außer donnerstags und freitags) von 10 bis 18 Uhr, in zwei Erdgeschossräumen des rechten Seitenflügels eine Ausstellung von grafischen Arbeiten des rumänischen Malers Corneliu Baba zu besichtigen, die ausnahmslos der...

[mehr]

Stadt der Superlative

„Es gibt zwei Sorten von Menschen auf der Welt - solche, die schon in New York waren, und solche, die noch nicht da waren“, steht auf einem T-Shirt in einem Souvenir-Laden am Times Square. Im Dezember 2014, als ich zum ersten Mal in meinem Leben auf dem JFK Flughafen in New York landete, wurde ich zu einer anderen Sorte Mensch. Die Stadt, die man schon tausend Mal gesehen hat Hinter einem Schalter am Flughafen steht ein übergewichtiger Mann mit...

[mehr]

Der Designer hinter der Grafik

Vasile Alin-Adnan steht meistens im Schatten. Er ist der Mann verantwortlich für den neuen Auftritt des Deutschen Kulturzentrums Temeswar. Seine Plakate hängen überall in der ganzen Stadt. Doch kaum ein Gelegenheitsbetrachter würde ihn als den Autor erkennen, eben weil Vasiles Name nirgends fällt.

Seiner Arbeit schadet es nicht. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Aufträge konstant gestiegen. Er arbeitet für Kultureinrichtungen und...

[mehr]

Kein zusätzliches Kindergeld für Schwänzer

Im Verwaltungskreis Temesch erhalten derzeit 2.246 Schüler zusätzliches Kindergeld, das als finanzielle Unterstützung vom Staat, für die Schüler, die aus benachteiligten Familien kommen, vergeben wird. 291 Schüler haben diese finanzielle Stütze im ersten Semester des Schuljahres 2014/2015 eingebüßt, weil sie im zweiten Semester des Schuljahres 2013/2014 bei zehn oder mehr als zehn Unterrichtsstunden unentschuldigt abwesend waren. „Wenn die Eltern...

[mehr]

Temeswar: Weniger Flüge, mehr Passagiere

Was auf den ersten Blick nach Paradox anmutet, ist auf ein Umdenken der Fluggesellschaften zurückzuführen. Trotz nahezu zehn Prozent weniger Flüge als im Jahr zuvor, sind auf dem Temeswarer Internationalen Flughafen „Traian Vuia“ 2014 mehr Gäste angekommen und abgereist, als dies 2013 der Fall war. Ein Umdenken bei den Fluggesellschaften hat anscheinend dazu geführt. Das Plus kommt wohl auch von den neuen Destinationen, die Temeswar/ Timisoara...

[mehr]

Mosaik der Banater deutschen Gemeinschaft

Als ein besonderes Kalenderjahr für Rumänien aber auch für die deutsche Minderheit, mit Änderungen, Überraschungen, Erneuerungen, trotzdem auch als ein Jahr der hoffnungsvollen Kontinuität erweist sich das verflossene Jahr im Jahrbuch 2015 des DFD Temeswar, als Spiegelbild in Wort und Bild. Das Jahr- und Lesebuch, das zur Freude der Forumsmitglieder aus Temeswar, aus dem ganzen Banat schon zu Weihnachten vorlag, beleuchtet Schritt auf Schritt...

[mehr]

Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt 2021

Das kulturelle Temeswar lebt nicht (nur) von Institutionen, die einzelnen Kulturschaffenden sind es, die das Stadtbild verändern.

Alexandra Gu]u ist jedem Liebhaber der klassischen Musik in Temeswar bekannt: wenn die Grande Dame der Temeswarer Philharmoniker ein Cello-Solo spielt, ist der Saal voll und das Publikum verlangt jedes Mal Zugabe.

In Alexandra Gutus Händen wird das Cello lebendig: „Das Cello ist eigentlich ein Familienmitglied, wenn...

[mehr]

Worschtkoschtprob 2015

Die leckersten Banater Würste sind schon geräuchert und abgetrocknet. Nun warten sie noch ruhig in den jeweiligen Speisekammern, doch am kommenden Donnerstag werden sie zur Verkostung gestellt. Dann ist wieder Zeit für die traditionelle „Worschtkostprob“ (WKP). Die Redaktion der „Banater Zeitung“ (BZ) kehrt somit mit ihrer Lieblingsveranstaltung zurück nach Hause. Nach drei Jahren, in denen die WKP jeweils näher zu den BZ-Lesern aus dem Kreis...

[mehr]
Seite 5303 von 7179