Am Freitag, dem 14. März, beging die ADZ im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ feierlich ihren 65. Geburtstag. Keine Kleinigkeit für eine Tageszeitung in einer Minderheitensprache – und erst recht keine Selbstverständlichkeit, blickt man auf die bewegte Geschichte der Zeitung zurück, die ihre Karriere als Organ des Deutschen Antifaschistischen Komitees unter dem ehrgeizigen Namen „Neuer Weg“ antrat. Ironischerweise begann der eigentliche...
Bukarest (ADZ) - Rumänien erachtet das Krim-Referendum über einen Beitritt zur Russischen Föderation als illegal und erkennt dessen Ergebnis nicht an. Ein Plebiszit, das im Zeichen der militärischen Besetzung stehe, entspreche nicht den Normen eines demokratischen Prozesses, der von der internationalen Gemeinschaft legitimiert werden könne, verlautete Staatschef Traian Băsescu am Sonntag in einer Pressemitteilung.Rumänien fordere Russland auf, im...
Die großen Überraschungen hielten sich am 23. Spieltag der ersten rumänischen Fußballliga über weite Strecken in Grenzen – trotzdem waren die Enttäuschungen allgegenwärtig und zogen sich von Temeswar über Klausenburg bis nach Südrumänien. Während sich die Nächstverfolger gegenseitig die Punkte abknöpften, setzte sich Tabellenführer Steaua Bukarest an der Wertungsspitze ab. In Temeswar folgte gar das Aus für den Trainer Aurel Şunda und nach knapp...
Bei UTA Arad hat man anscheinend gelernt, mit Niederlagen locker umzugehen. Trainer Adrian Falub sagte nach der 0:1-Heimniederlage gegen CSU Craiova, dass es wichtig sei, gegen die Mitkonkurrenz aus dem Abstiegskampf zu siegen. CSU bleibt mit diesem Erfolg Zweiter der Tabelle in Serie II, punktgleich mit dem CSM Râmnicu Vâlcea, der seinerseits gegen FC Universitatea Craiova 1:0 gewonnen hat. Nach diesem 20.Spieltag ist CSU Craiova weiterhin auf...
Am Sonntag stimmten die Bürger der Republik Krim über ihre Zukunft ab. Das Referendum sollte die Unabhängigkeitserklärung vom 11. März des Parlaments entweder bestätigen oder ablehnen. Die Volksbefragung sowie ihre Ergebnisse wurden im Voraus von der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten von Amerika sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa für verfassungswidrig und illegal erklärt. Nichtsdestotrotz fand das...
Christian Hammer ist WBO-Europameister im Schwergewicht und heißt eigentlich Cristian Ciocan. Geboren wurde er am 27. September 1987 in Gala]i, wo er auch das Boxen mit dem Trainer Felix Păun erlernte, ein Trainer, der auch Lucian Bute betreut hat. Ab 2008 wechselte Ciocan zum Profiboxen nach Deutschland und kämpft unter dem für einen Boxer wohlklingenden Namen: „Hammer“. 2013 war ein gutes Jahr. Hammer siegte gegen Oleksiy Mazikin (Ukraine),...
„Annelise Schmidt. Ich erinnere mich ganz genau an ihren Namen“. Der 40-jährige Künstler Tara von Neudorf ruft sich den Zeitpunkt in Erinnerung, an dem die einzige sächsische Lehrerin aus Neudorf/Nou (Kreis Hermannstadt) ausgewandert ist. Damals war der nun international renommierte Künstler in der zweiten Klasse. So erklärt er die Tatsache, dass er kein Wort Deutsch spricht. „Neudorf bei Hermannstadt in der Gemeinde Rothberg/Roşia war...
Am 7. Februar 1924 starb der langjährige verdienstvolle Kronstädter Stadtarchivar Friedrich Stenner, seit dessen Tod sich heuer 90 Jahre erfüllten. Auch wenn es noch nicht ein volles Jahrhundert ist, erscheint es uns auch schon heute sinnvoll, das Andenken an ihn wieder aufzufrischen. Friedrich Wilhelm Stenner wurde am 26. August 1851 in Kronstadt und zwar im Hause Ciocrac Nr.1 geboren, als Sohn des Gymnasiallehrers Friedrich Martin Stenner...
Seit es zwischen der Ukraine und Russland gewaltig knistert, habe ich mir Gedanken gemacht und mich gefragt: Was ist da los? Was stimmt da nicht? Was für Interessen gibt es da nun wieder? In den Medien werden viele Meinungen geäußert. Der Tenor der Haltungen zu diesem Konflikt ist: Sympathie und Unterstützung für die Ukraine, Unverständnis und Ablehnung für Russland und allzumal seinen Präsidenten Wladimir Putin.Der russische Präsident ist auf...
In Krebsbach/Crizbav, dem Heimatdorf ihres Vaters, ist Emese Veres gut bekannt. Sie sucht nach alten Fotos, schaut sich Haushaltsgegenstände der Großelterngeneration an, dokumentiert Bräuche und Sitten, gibt Ratschläge über das Anfertigen der Volkstracht. Dafür nimmt die studierte Kulturanthropologin weite Reisen mit dem damit verbundenen Zeit- und Geldaufwand in Kauf – denn heute lebt sie in einem Budapester Vorort.In der Minderheit – gestern...