Nachrichtenarchiv

Köpfe rollen nach Pannen bei Polizei und Klinik

Konstanza/Botoșani/Bukarest (ADZ) - Nach dem Eklat um den Unfall, bei dem ein unter Drogeneinfluss stehender Fahrer zwei Menschen am Samstag tötete, ist der stellvertretende Polizeichef des Kreises Konstanza abgesetzt worden. Außerdem wurden die Polizeichefs von Mangalia und Vama Veche sowie der Leiter der Kreisverkehrspolizei entlassen. Gegen drei weitere Beamte ermittelt die Staatsanwaltschaft, nachdem sie den Fahrer angehalten und trotz...

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Dürreschäden: EU-Kommission will helfen

Brüssel (ADZ) - Die EU-Kommission hat am Mittwoch eine finanzielle Unterstützung im Wert von 33,9 Millionen Euro aus dem EU-Solidaritätsfond (EUSF) für die Deckung der durch die Dürre im Vorjahr in Rumänien entstandenen Schäden vorgeschlagen, heißt es in einer Bekanntmachung der EU-Kommission. Der EUSF könne einen Teil der Kosten für Notmaßnahmen und Sanierung, Reparaturen an beschädigter Infrastruktur, Bevölkerungsschutz, Prävention, Maßnahmen...

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Das Honigberger Begegnungsfest

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen", hat der Schriftsteller Guy de Maupassant gesagt. Dieses Zitat trifft genau den Punkt wenn ich an das diesjährige Begegenungsfest der Honigberger zurückdenke.

Das Fest begann mit einem Festgottesdienst in der voll besetzten Honigberger Kirche. Die Predigt von Pfarrer i.R. Kurt Boltres, das Orgelspiel von Herrn Hans Eckart Schlandt und die Lieder des Honigberger Kirchenchores...

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„Was wäre geschehen, wenn ...“

Kronstadt kann als rumänische Hauptstadt der Comics gelten. Dieser Behauptung des Direktors des Kronstädter Geschichtsmuseums, Dr. Nicolae Pepene,  muss man zustimmen, wenn man das vielfältige Programm der von ihm ins Leben gerufenen Festivalausgaben berücksichtigt. Da gibt es Ausstellungen, Wettbewerbe, Gesprächsrunden, prominente Gäste, Treffen mit bekannten Zeichnern aus dem In- und Ausland, Vorstellungen von Zeitschriften, Alben, Büchern mit...

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Bahninfrastruktur wird nach 150 Jahren modernisiert

Vor 150 Jahren am 1. Juni 1873 traf der erste Eisenbahnzug auf den Kronstädter Bahnhof aus Richtung Schäßburg ein. Noch 1868 hatte der ungarische Staat mit massiven Investitionen im Bau der Eisenbahninfrastruktur begonnen, die zur Modernisierung des Verkehrs sowohl des Personen- als auch Warentransportes beitragen sollten, was auch erzielt wurde. Für die 128 km benötigte es anfangs sechs Stunden, um ans Ziel zu gelangen. Auch gab es bei der...

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Vereine und Verbände der Siebenbürger Sachsen – eine unüberschaubare Vielfalt?

Historisches. In Österreich reichte es bereits um 1900 für siebenbürgisch-sächsische Vereinsgründungen, sogenannten Landsmannschaften, meistens von Studenten. Vor und im Zweiten Weltkrieg gab es nur vereinzelt Siebenbürger Sachsen in Deutschland, die dann auch vor Ort verblieben. Bis 1949 war Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. In den Westzonen gab darin keine Koalitionsfreiheit, d.h. es war verboten Vereine, Verbände oder andere...

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DFDR-Parlamentarier Ovidiu Ganț traf Forumsvertreter in Stanislau

Sathmar - Investitionen in den sathmarschwäbischen Ortschaften, die Lage des deutschsprachigen Unterrichts im Kreis Sathmar/Satu Mare und die Entschädigung der Kinder der ehemaligen Russlanddeportierten waren die Hauptthemen des Treffens vergangenen Freitag während des Besuchs des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț in Stanislau/Sanislău. Der Abgeordnete wurde zu Beginn von Zoltan Kardosi, dem Bürgermeister von Stanislau im Namen des DFDR, sowie Johann...

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Randbemerkungen: Vergeudung nach Gießkannenprinzip

Es gibt nichts Schlimmeres für die „durch Wahlen inthronisierten Halbgötter, für die sie sich halten“ (der Reschitzaer Bürgermeister Ioan Popa über die Abgeordneten und Senatoren), als wenn sie gezwungen sind, unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen. Wenn’s noch in einem Vorjahr anstehender Superwahlen ist, sind Entscheidungshemmungen vorprogrammiert – komme was da wolle, meckere die EU, was sie so rummeckern kann! Echte Halbgötter teilen mit vollen...

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Ein Dorf und sein Dokumentarist

In den 1980er-Jahren, als sich die Ausreisewelle der Sachsen und Landler intensivierte, begann das Ehepaar Johanna und Martin Bottesch in ihrem Heimatdorf Großpold/Apoldu de sus Daten über deren Bräuche, Trachten und Mundarten zu sammeln. Gegen das Vergessen und Verlorengehen. Sie waren damals Fachlehrer im deutschsprachigen Lyzeum in Mühlbach/Sebeș, sie für Deutsch, er für Mathematik. Nach 1990 beschlossen sie zu bleiben. Sie übersiedelten nach...

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Wer Altes meistert, kann Spannendes vermitteln

Rindfleisch-Suppe, Hühnerschnitzel mit Kartoffeln, Kraut-Salat und bepuderter Käsekuchen aus der Mittagsküche der Gastwirtschaft „7 Tei“ liegen 21 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern übersatt im Magen, als es von der kräftigen Tafel aufstehen heißt, um die hohe Burg im siebenbürgisch-sächsischen Michelsberg und rumänischen Cisnădioara zu ersteigen. Das Mahl war ritterlich bestellt, man saß auf schweren hölzernen Stühlen in geschlossener Runde...

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