Nachrichtenarchiv

„Putin muss entmutigt werden, weiter so zu agieren“

Valentin Naumescu ist Politikwissenschaftler an der Babeş-Bolyai-Universität in Klausenburg/Cluj-Napoca. In der Vergangenheit war er u. a. rumänischer Generalkonsul in Toronto und Staatssekretär im Außenministerium. Mit Valentin Naumescu sprach Annett Müller über die US-Raketenabwehr in Deveselu und die Reaktionen Russlands darauf 2009 hat der damals frisch gewählte US-Präsident Barack Obama die US-Raketenabwehrpläne in Osteuropa zwischenzeitlich...

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Handelsdefizit um 25 Prozent gestiegen

Bukarest (ADZ) - In den ersten acht Monaten 2015 belief sich das Defizit im Außenhandel Rumäniens (fob/cif) auf geschätzte 4,788 Milliarden Euro und war damit um rund 971,3 Millionen Euro höher als in derselben Zeitspanne 2014 (plus 25 Prozent), teilte das Nationale Institut für Statistik (INS) mit. In acht Monaten 2015 beliefen sich die Exporte (fob) auf 35,993 Mrd. Euro. Die Importe (cif) kamen auf 40,781 Mrd. Euro. Knapp drei Viertel seines...

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Das Afghanistan-Syndrom

Was wir in und mit Syrien erleben - einschließlich die endlosen Migrantenströme Richtung Westeuropa, hauptsächlich Mohammedaner, und die anhaltende, von Russland genährte Spannung in der Osturkraine und in Moldawien – ist das Post-Afganistan-Syndrom Russlands und das Wiedererstehen des rechtgläubigen Traums, der unter dem kaum gläubigen Peter I. seine ideologische Stütze in der russisch-orthodoxen Kirche fand. Es ist kein Zufall, dass, erstmals...

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Temeswar hat die Dokumentation eingereicht

Temeswar ist offiziell in dem Rennen für den Titel einer Kulturhauptstadt Europas eingeschrieben. Am Freitag war es soweit: Der Verein „Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021“ hat die 80-seitige Dokumentation für die Kandidatur der Stadt beim Rumänischen Kulturministerium eingereicht.

Auf 52 Fragen musste der Verein in der Dokumentation antworten. „Es ging dabei um die Kulturstrategie, um die kulturelle Infrastruktur, aber auch um die...

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Neue Leitung am Deutschen Kulturzentrum Temeswar

Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar hat seit kurzem eine neue Leiterin: Mona Petzek ist Absolventin des Nikolaus-Lenau-Lyzeums und hat Germanistik und Anglistik an der West-Universität Temeswar/Timişoara studiert. „Im Nachhinein habe ich Deutsch und DaF und Übersetzungswissenschaften an der Universität ´Politehnica´ unterrichtet. Eine Pause habe ich während meiner Unterrichtsaktivität gemacht, und zwar 2004-2005, als ich Kulturreferentin am...

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Wie hört sich das Internet an?

Fast jede Firma, Universität oder Institution rund um die Welt besitzt eine Webseite. Das Internet ist schon seit langem ein elektronisches Lexikon, das uns nahe steht. Unsere täglichen Informationen nicht im Internet zu suchen, ist für viele von uns heutzutage fast unerdenklich. Webseiten müssen bunt, leserlich und vor allem informationsreich sein, doch hören sie sich auch gut an? Das ist eine Frage, die vor allem Blinde und Sehbehinderte...

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Art Encounters: Erste Biennale für zeitgenössische Kunst

„Appearance & Essence“ (Erscheinung & Wesen) heißt eine der Hauptausstellungen in den Timco-Hallen in Temeswar/Timişoara, die innerhalb der ersten Biennale für zeitgenössische Kunst – Art Encounters (Kunstbegegnungen) – ein Unterfangen der gleichnamigen Stiftung - in Temeswar und Arad über die Bühne geht. Gezeigt werden in den Timco-Hallen Arbeiten von etwa 50 namenhaften rumänischen zeitgenössischen Künstlern von der älteren Generation wie Horia...

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Ab 2016: GmbH sind rentabelste Unterfangen

Temeswar - Rumäniens neues Steuergesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Die Hauptänderung ist die Senkung der Mehrwertsteuer von derzeit 24 auf 20 Prozent. Hinzu kommt allerdings eine höhere Besteuerung der Privatpersonen (PFA) und Freiberufler, die – egal, ob sie nun fest angestellt sind oder nicht – einen Beitrag von 10,5 Prozent an die Rentenkasse bezahlen müssen. Das neue Steuergesetz sorgte landesweit für Unzufriedenheit bei vielen...

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Alter Brauch, neu belebt: Tschanader feiern Kirchweih in Nürnberg

„Ich wurde einfach in eine Tracht gesteckt und da bin ich“. Franziska Rabe stammt aus Norddeutschland – seit einigen Jahren lebt sie nun schon in Franken. Mit schwäbischem Brauchtum hatte sie bisher herzlich wenig zu tun. Über ihr Interesse für Brauchtum hinaus, hat sie auch konjunkturbedingt den notwendigen Schub erhalten, zumindest für einen Tag eine Tschanader Schwäbin zu sein. Sie blickt in den Saal: „Die Leute hier leben in der heutigen...

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Vom Flüchtlingsdrama berührt: Übungszeltlager mit Dauerbestand

Ermina Mihai von der rumänischen Einwanderungsbehörde sagt mir telefonisch, dass die Kommunikation auf das Innenministerium übertragen wurde, also kann auch die Banater Zeitung von ihrer Behörde nichts Konkretes über Flüchtlinge und Transit-Flüchtlinge erfahren. Somit auch kein Wunder, wenn sich die Uniformierten im Zeltlager am Dorfrand der Temescher Ortschaft Lunga (Gemeinde Großkomlosch) bedeckt halten. Zwischen Bäumen und von einem Zaun...

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