Rumänien hat weiterhin EU-weit den größten Anteil an Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren, die weder arbeiten noch an irgendeinem Ausbildungsprogramm teilnehmen, man nennt diese Personenkategorie NEETs (Not in Education, Employment or Training): 2024 waren es 19,4 Prozent, also rund eine von fünf Personen der genannten Alterskategorie. Für die gesamte Europäische Union beträgt der durchschnittliche Anteil an NEETs 11,1 Prozent. Dabei ist die...
Es gibt Momente im politischen Leben Rumäniens, in denen man sich fragt, ob man nicht auf Eurosport gelandet ist. Nicht wegen der Eleganz, Gott bewahre – sondern wegen der Dramatik. Denn das, was sich in Bukarest zwischen den Reformfreudigen und den Reformverweigerern abspielt, erinnert verdächtig an das Halbfinale Sinner gegen Djokovic in Melbourne: ein Match, das eigentlich längst entschieden sein müsste, aber sich weigert, zu Ende zu gehen. ...
„Das Leben darf alles, nur nicht langweilig sein“, lautet das Motto von Autor Heinrich Heini Höchsmann, kurz H.H.H., wie das Lachen. 1975 ist er mit seiner Familie 27 Jahre jung aus dem „wilden Osten“ Rumänien ins „gelobte (Deutsch)Land“ ausgewandert. Heute lebt und liebt, schreibt und lehrt er als „heruntergekommener“ Siebenbürger Sachse wieder in der alten Heimat: Hermannstadt. Wir begegnen uns zum ersten Mal im April 2025 auf den...
Temeswar – Die Stadt Temeswar/ Timișoara verfügt erstmals über ein aktuelles und funktionsfähiges Register ihrer Grünflächen. Wie das Pressebüro des Bürgermeisteramts mitteilt, sind im neuen lokalen Register der Grünflächen rund 180.000 Bäume sowie 627 Hektar öffentliche Grünflächen erfasst worden. Das jüngst aufgestellte Register ersetzt ein Inventar, das fast 25 Jahre alt war und die Realität vor Ort angesichts der rasanten Stadtentwicklung und...
Reschitza – Vor mehreren Jahren hat Reschitza zusammen mit einer ansehnlichen Anzahl von Gemeinden des Banater Berglands – sämtlich Besitzer von Forsten – den Forstamtsbezirk (Ocolul silvic) Banatul Montan (OSBM) gegründet. Gegenwärtig steht dieser kurz vor der Pleite, weil mehrere der Gesellschafter-Gemeinden noch nie ihren Mitgliedsbeitrag beglichen haben. Dass so etwas unter dem Regiment von Bürgermeister Ioan Popa (PNL) nicht lange geht,...
Neustadt – Das Stadttheater von Neustadt/Baia Mare steht vor einer umfassenden Sanierung und Erweiterung – und das Interesse am Auftrag ist enorm. Gleich sieben Bieter haben Angebote für das Bauprojekt eingereicht, dessen Auftragswert sich auf rund 94 Millionen Lei (93,8 Mio. Lei inkl. MwSt.) beläuft. Damit zählt das Vorhaben zu den größten kommunalen Investitionen der letzten Jahre in der Stadt. Noch bevor die Vergabekommission ihre Arbeit...
Temeswar – Bilder der renommierten österreichischen Fotografin Christine de Grancy werden diese Woche in Temeswar ausgestellt. Das Nationalmuseum des Banats und das Österreichische Kulturforum laden für den morgigen Donnerstag, dem 5. Februar, um 17 Uhr zur feierlichen Vernissage der Ausstellung „Die Leihgötter Wiens. Versteinerte Zeugen“ ein. Die Eröffnung findet in der Maria-Theresia-Bastion statt. An der Veranstaltung nehmen unter anderem die...
Der Vorstand der „Timișoara“-Gesellschaft hat die Preisträger für das Jahr 2025 bestimmt. Wie jedes Jahr ehren die Auszeichnungen Personen und Organisationen für ihre herausragenden Beiträge zur Förderung der Demokratie, der moralischen Werte und des bürgerlichen Journalismus in Rumänien. Die Timișoara-Gesellschaft ist eine Organisation, die während der Revolution im Dezember 1989 von einer Gruppe von Intellektuellen aus Temeswar/Timișoara...
Der langjährigen Tradition getreu wurde am 18. Januar des neuen Jahres auch in Stanislau/Sanislău im Kreis Sathmar/Satu Mare die Gedenkveranstaltung zum Anlass des 81. Jahrestags des Beginns der Deportationen nach Russland organisiert. Über 420 junge Menschen, Männer und Frauen – vor allem deutscher, aber auch ungarischer und rumänischer Herkunft – fielen in den ersten Tagen des ungewöhnlichen Januars 1945 der Zwangsverschleppung in die ehemalige...
Es gibt Eigeninitiativen, die dazu beitragen, dass alte Sitten und Bräuche der Banater Berglanddeutschen nicht in Vergessenheit geraten. So haben Gäste von überall auch in diesem Jahr in der Faschingszeit wieder einmal miterlebt, wie sich die Tschelniker engagieren, Faschingstreiben intensiv zu betreiben, obwohl sie alles im Alleingang unternehmen, ohne weitere Unterstützung, oder hie und da nur mit wenig Unterstützung. Eine Familie dieses...